Rezension: Die Sprache der Dornen – Mitternachtsgeschichten (Leigh Bardugo)

Leigh Bardugo - Die Sprache der Dornen: Mitternachtsgeschichten
(Copyright Cover: Knaur Fantasy / Copyright Foto: Das Bambusblatt)

„Die Sprache der Dornen: Mitternachtsgeschichten“ ist ein Märchenband aus dem bekannten GrishaVerse der Autorin Leigh Bardugo. Es ist bei Knaur Fantasy am 01. Oktober 2018 als Hardcover erschienen.

Und was für ein Hardcover! Es kommt mit einer wunderschönen und edlen Aufmachung daher. Es hat ein schönes, festes Cover, eingefärbte Seiten in tollen Farben, schöne stimmige Illustrationen und natürlich die obligatorische Weltkarte, die man in jedem Band des GrishaVerse finden kann.

Erzählt werden uns sechs verschiedene Geschichten, von denen drei aus Rawka stammen, sowie eine jeweils aus Semeni, Kerch und Fjerda. Sie alle werden von diesen passenden Illustrationen begleitet, die sich mit jeder Buchseite weiter aufbauen und dann mit einem Gemälde abschließen. Typisch Märchen sind sie natürlich alle sehr tragisch, bilden aber eine schöne, stimmige und atmosphärische Ergänzung zum GrishaVerse. Man kann sich wirklich vorstellen, wie diese Geschichten den Kindern aus dieser Fantasywelt erzählt werden. Natürlich ist auch der Schreibstil dem Erzähltyp angepasst.

Besonders spannend fand ich es, endlich einmal die Geschichte vom allzu klugen Fuchs zu lesen, nachdem Grisha-Trilogie Protagonistin Alina sie in Bezug auf Nikolai so häufig erwähnt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es da wirklich einige Parallelen zwischen dem Liebling vieler Leigh Bardugo Leser und dem zu schlauen Fuchs gibt, was die Geschichte natürlich noch einmal interessanter macht.

Am besten haben mir allerdings die Sildroher gefallen, was sicherlich nicht weiter verwunderlich ist, stellen sie doch eine Art Sirenen/Meerjungfrauen dar. Ihre Geschichte ist auch mit Abstand die Längste und vermutlich auch am besten ausgearbeitet. Passend zu „Das Beste kommt zum Schluss“ bildet sie das Ende des Märchenbuches. Auch der Titel „Als das Wasser das Feuer ersang“ finde ich sehr schön.

Mein Fazit

Zu „Die Sprache der Dornen: Mitternachtsgeschichten“ kann ich leider weniger sagen, als ich gerne würde. Es ist wunderschön und mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet worden und bietet eine passende und atmosphärische Ergänzung zum GrishaVerse. Für jeden Fan der Reihe sicherlich das Richtige, sofern man an solchen Büchern Gefallen findet. Ich selbst bin eigentlich kein großer Freund von Märchen, aber Neuadaptionen oder Märchenbücher aus phantastischen Welten können dann doch manchmal meine Aufmerksamkeit fesseln und mich wie hier positiv überraschen.

Geschrieben von Roberta


Links zu „Die Sprache der Dornen“

Verlagsseite des Buches
„Die Sprache der Dornen“ bei Thalia*

Unsere Rezension zum ersten Band der Grisha-Trilogie „Goldene Flammen“
Unsere Rezension zum ersten Band der Krähen „Das Lied der Krähen“
Unsere Rezension zum ersten Band von Thron aus Gold und Asche „King of Scars“

Eine weitere Rezension zu „Die Sprache der Dornen“ findet ihr auf dem Blog Roman-Tipps.

3 Kommentare zu „Rezension: Die Sprache der Dornen – Mitternachtsgeschichten (Leigh Bardugo)“

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