Sechseck – D. Linnemann

1. Fangen wir erst einmal mit dem Buch/den Büchern an! Wir wollen wissen: Autor, Titel, Verlag, Preis, Versionen (also Softcover, Hardcover, Paperback, Schmuckausgabe, Hörbuch, Download, eBook etc.), Verkaufsstellen, Veröffentlichungsdatum.

Die Bücher. Genau. Moment. Aaalso. Es soll eine Reihe werden, gestartet ist sie Anfang März – gruselige Heftromane mit lokalem Bezug. Die Reihe heißt „Gruftgeflüster“, Band1 ist „Der Fluch des Chupacabra“ und Band 2 wird Anfang April unter dem Titel „In der Höhle des Bösterhasen“ erscheinen. Für den Titel kann ich nichts, da ist mein Partner schuld. ^^
Ich veröffentliche die Reihe über BoD und nehme folglich alles auf meine Kappe (bis auf die grandiosen Cover, dafür habe ich eine begnadete Fachperson!). Bis jetzt gibt es Softcover – klar, sind ja Heftromane – und eBooks. Außerdem überlege ich natürlich, die entsprechenden Hörbücher aufzunehmen, aber das ist noch so eine theoretische Überlegung. Die Bücher bekommt man auf jeden Fall überall dort, wohin BoD Bücher verteilt. Sogar im analogen Buchhandel habe ich schon ein paar Exemplare gesehen, das war schön!
Die Taschenbücher kosten unglaubliche 6,99 €, die eBooks gibt es zu Beginn kurz für 0,99 € – dann stocke ich auf den realistischeren Preis von 2,99 € auf. Dafür kriegt man einen Nachmittag unheimlicher Unterhaltung. Kann sich das sehen lassen? Ich denke schon.
Idealerweise läuft die Reihe mindestens ein Jahr mit monatlichen Veröffentlichungen. Ob ich das so durchziehen kann? Wer weiß! Es bleibt spannend.

2. Beschreib, abseits vom Klappentext, in eigenen Worten, worum es geht!

Kennt irgendwer hier noch diese „Mystery“-Heftromane, die es früher am Zeitungskiosk gab? Als Teenager habe ich die geliebt. Und als ich über ein Jahr an meinem anderen aktuellen Manuskript festsaß, weil die Charaktere sich standhaft weigern, hatte ich die Idee: Ich schreib mal fix etwas anderes, nur um den Kopf wieder in Schreiblaune zu kriegen.
Freunde ulken immer, wenn ich ihnen eine Geschichtenidee erzähle: „Prima, und am Ende sind sie wieder alle tot.“ Das ist eine heftige Unterstellung – ich verstümmle vielleicht ab und zu, aber tot sind die Hauptcharaktere am Ende nur selten.
Auf jeden Fall habe ich meine Vorliebe für Horrorfilme, „Akte X“ und abwegige Geschichten kombiniert, um daraus unheimliche und spannende Geschichten mit Lokalbezug zu schöpfen. Das Rheinland, meine Seit-dem-Studium-Heimat, bietet unglaublich viel Abwechslung … und damit auch unglaublich viele Möglichkeiten, Leute in Bedrängnis zu bringen! Ich liebe es.

3. Wie lang hast Du für dieses Buch gebraucht?

Der erste Band hat gleichzeitig sehr lange gebraucht und war andererseits sehr schnell fertig. Die Grundidee hatte ich schon ein paar Jahre hier herumliegen – ich wollte sie mal als Serienroman veröffentlichen, in meinem Newsletter. Aber der ist dann eingeschlafen, weil mein Leben einfach zu langweilig für einen Newsletter ist. Als mir Anfang Februar die Idee kam, mit Heftromanen zu prokrastinieren, war die tatsächliche Geschichte dann in drei Wochen fertig. Dieses Tempo muss ich für die anderen natürlich rein theoretisch auch beibehalten, das ist schon eine steile Vorgabe. Für Band 2 sieht es noch gut aus. (Dämonisches Gelächter.)

4. Welche Motivation gab es, genau dieses Buch zu schreiben?

Weiter oben habe ich es ja schon zugegeben – Prokrastination. Im vergangenen Jahr habe ich dreimal den Anfang eines Kinderbuches neu geschrieben, und jedes Mal entdecke ich ein wenig mehr von der Welt. Leider stecke ich da immer noch, und ich brauchte dringend ein kleines Erfolgserlebnis „to go“. Da bot sich so ein Kurzformat mit befreienden Regeln und Einschränkungen geradezu an. Außerdem mag ich Ziegen, die spielen in „Der Fluch des Chupacabra“ eine nicht zu verachtende Rolle.

Generell finde ich, dass Heftromane ihren schlechten Ruf zu Unrecht haben. Es muss nicht immer Tolstoi sein, oder? Manchmal liest man einfach etwas Kurzes für zwischendurch, um abzuschalten – gerade im Moment. Letztendlich sind das ja auch nur längere Kurzgeschichten.

5. Welcher Charakter aus diesem Werk ist Dein Liebling und weshalb?

Da jeder Band andere Charaktere behandelt (eventuell mit Cameos, was weiß denn ich???), kann ich das schwer sagen. Aber ich liebe die Möglichkeit, so viele unterschiedliche Geister, Dämonen und Monster zu besuchen!

6. Erzähl etwas über Dich, gleich was auch immer Dir wichtig erscheint.

Eigentlich bin ich ganz harmlos. Es ist aber immer besser, auf Nummer sicher zu gehen – bietet mir einfach einen Kaffee an, dann kann nichts schiefgehen.
Im „Erwachsenenalltag“ bin ich Übersetzerin für medizinische Fachtexte – ein weiterer Job, den ich sehr liebe, und der sich mit dem Schreiben gut ergänzt. Als Übersetzerin muss man sehr genau lesen, viel recherchieren, und sorgfältig formulieren. Ich sage gern: „Übersetzerinnen lesen viel und haben gerne Recht“, das lässt sich von Autorinnen genau so sagen.
Zuhause habe ich einige leicht vernachlässigte Zimmerpflanzen, zwei Kater und ein halbes Dutzend afrikanischer Riesenschnecken. Nichts davon war geplant – das ist mein Lebensmotto, fürchte ich.
Ich schreibe Phantastik in allen Formen und übe seit letztem Herbst, meine eigenen Geschichten auch als Hörbücher aufzunehmen. Das ist schwieriger, als ich dachte, aber es macht auch sehr viel Spaß. Nur das mit dem Schneiden ist lästig. Das Ergebnis kann man im Moment nur bei Patreon bewundern, aber professioneller Vertrieb ist geplant. Also, was man so „professionell“ nennt hierzulande. Außerdem würde ich gerne interaktive Geschichten-Apps anbieten, kann aber zum Glück nicht programmieren, und träume von einem Ausmal-Geschichtenbuch. Und einem wortlosen Pop-Up-Buch für Schreibende. Zu viele Pläne, zu wenig Zeit. (Außerdem habe ich wirklich keine nennenswerten gestalterischen Talente – auch wenn ich ab und zu Postkarten „designe“.) Wenn ich gerade nicht schreiben will, koche und backe ich oder häkle bunte Dinge.

Ich bin verplant, superspontan und ein wenig vergesslich. Deswegen ist mein Alltag IMMER spannend.


Linksektion

Im Internet bin ich nicht besonders gut versteckt. Ihr findet mich zum Beispiel hier:

(die zieht aber bald um – nur wohin???)



Und noch ein gigantischer Shoutout – wenn ich darf – an meine superspontane Coverfee, die auch mit den absurdesten Deadlines immer tolle Arbeit leistet, wenn ich sie lasse (Falls ihr meine Bücher seht – die hässlichen Cover habe ich alle selbst gemacht. Die, die nach echten Büchern aussehen, sind von Giusy. ^^):

1 Kommentar zu „Sechseck – D. Linnemann“

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