Autoreninterview: Carolin Summer (samt Gewinnspiel)

Das Gewinnspiel findet ihr unter dem Interview

Wie es bereits Brauch auf diesem Blog ist, fangen wir die Interviewrunde immer mit derselben Frage an: Wer bist Du? Du kannst alles erzählen oder gerne im mysteriösen Nebel bleiben, aber, im Gegensatz zu uns, kennen Dich hier ja nicht unbedingt alle.

Moin, ich bin Caro. Autorin, Streamerin, Texterin und manchmal Illustratorin mit Geschichten-Popcorn im Kopf und Entscheidungsschwierigkeiten für Genre. Deshalb schicke ich dann Dinge wie Urban-Fantasy-Krimis in die Welt.

Autorin Carolin Summer lächelt in die Kamera. Es ist ein schwarz-weiß Foto.
(Copyright: Agentur 310)

Du bist ja nicht nur Autorin. Was machst Du noch? Wie kann man Dich da erreichen? Und gibt es Merch zu Deinen Büchern?

Als Texterin und Illustratorin bin ich per Mail-Anfrage zu erreichen. Das gilt für alles, was mit Grafikdingen zu tun hat: Premade-Cover, Stream-Overlays, individuelle Covergestaltung oder Twitch-Emotas. Die Slots sind allerdings begrenzt, daher einfach frühzeitig melden – versprechen kann ich natürlich nichts. Alle Infos dazu findet ihr auf der Website.
Merch zu den Büchern gibt es ebenfalls.

Stell uns Deine Reihe doch mal kurz vor und erzähl uns gerne etwas dazu. Für welche Leser zum Beispiel ist sie eher geeignet? Was erwartet den Konsumenten? Was liebst Du selbst an der Reihe?

Die WeltenWechsler-Tetralogie erzählt die Geschichte eines kuriosen Ermittlerduos und ihrer Fälle innerhalb der paranormalen Gesellschaft mitten in Paris. Was für die unwissende Bevölkerung als ›Stadt der Lichter und der Liebe‹ gilt, ist tatsächlich ein Hexenkessel übernatürlicher Kriminalität. Dabei bekommen die beiden es mit entführten Dämonen, ermordeten Gestaltwandlern, magischen Drogen, einem Dimensionsspalt in ein Paralleluniversum und einem vampirischen Bluthändlerring der Mafia zu tun.
Neben jeder Menge Fantasy-Krimifälle geht es in den Akten außerdem um die Themen Freundschaft, Verantwortung und die Frage, wie man mit dem Chaos umgeht, dass das Leben einem manchmal vorsetzt. Dazu kommt ein fiktiv-physikalisches Magiesystem samt Multiversum. Ich mag Geschichten, bei denen selbst mit- und nachdenken gefragt ist, und versuche auf diese Weise auch meine eigenen Bücher zu gestalten. Plus – zugegebenermaßen – eine Vorliebe für versteckte Hinweise. Vielleicht ist es genau das, was ich an der Tetralogie am liebsten mag: dass sie mehr als einmal gelesen werden kann und immer noch neue Querverweise, Andeutungen und heimliche Besonderheiten zu finden sind. Geeignet sind die Bücher für alle Lesenden, die daran Spaß haben. Empfehlen würde ich sie ab 16+.

Die weißen Buchumschläge mit den schönen Illustrationen in schwarz, weiß, grau und rot.
(Copyright Foto und Cover: wanderkraehe.de)

Wir sind ja durch Deine unglaublich tollen Cover auf die Reihe aufmerksam geworden. Gerade, da durch ihre Schlichtheit – was wir ja sowieso immer sehr lieben – jedes Buch enorm auffällt und es damit eine Weile lang so wirkte, als wäre ganz Twitter von Dir beherrscht. Was willst Du über die Cover sagen? Du bist bei ihrem Aussehen ja nicht wirklich eine Unbeteiligte.

Coverdesign gehört zu meinen Grafik-Dienstleistungen – zumindest nachdem ich nach meinem Debüt unzählige Male gefragt wurde, ob ich Aufträge annehme. Ich bin froh darüber, als verlagsunabhängige Autorin die Entscheidung fürs Cover selbst übernehmen und sogar Hand anlegen zu können. Dabei mache ich die Fotos für die Bildmanipulationen und Referenzbilder der Zeichnungen auf und in den Akten überwiegend selbst (Stockfotos habe ich nur zweimal verwendet) und das ein oder andere Bild hat durchaus eine lustige Geschichte. Zum Beispiel ist ein Teil der Skyline-Silhouette von ›Ascheseelen‹ in der Sanduhr aus einem Schnappschuss entstanden, den ich beim Anstehen aus dem Toilettenfenster der Galerie Lafayette gemacht habe.

Und dann geht es auch weiter mit der Reise zu Deinen Büchern. Wir persönlich haben dann in unserer Bibliothek Dein Werk entdeckt. Ro hat es auf Judiths Geheiß hin ausgeliehen und Dich in einem Foto getaggt (sowas finden wir als Info für den Autor/die Autorin immer ganz cool). Was hast Du da schon für Geschichten erlebt? Gab es eine, die Du als wirklich spannend oder lustig empfinden würdest? Und würdest Du Kollegen anraten, ihre Bücher in die Bibliotheken zu bringen?

Viele meiner Bücher schicke ich signiert in öffentlichen Leseregalen auf die Reise und ab und an erreichen mich Fotos auf Social-Media von Lesenden, die sie dort gefunden haben oder an neuen Stellen wieder aussetzen. Es macht Spaß zu sehen, wo die Akten so rumkommen. Der wohl seltsamte Moment war, als ich im Urlaub zum Frühstück auf die Terrasse kam und dort eine Person mit einem meiner Bücher sitzen sah (ich habe natürlich nichts gesagt).
Mein Ratschlag, um Bücher in Bibliotheken oder dem Buchhandel vorzustellen: eine Präsentationsmappe mit Exposé, kurzer Vita und den wichtigsten Daten zum Buch inkl. der Möglichkeiten, sie zu beziehen, erstellen und damit die einzelnen Stellen direkt und persönlich anschreiben.

Wir stehen bereits seit der Sache mit der Bibliothek in Kontakt und wir wissen, dass Paris nicht nur Deine zweite Heimat ist und Du dort sehr viel Recherche und »Forschung« betrieben, sondern auch coole Geschichten erlebt hast. Daher eine doppelte Frage: Wie wichtig ist Dir Recherche und welche Geschichte auf Deinen Recherchereisen findest Du so gut, dass Du sie mit uns teilen willst? Und ganz nonchalant fragen wir jetzt doch noch eine Sache: Spielte die Geschichte schon immer in Paris?

Für mich persönlich hat Recherche einen hohen Stellenwert. Ich lege Wert darauf, nahe an der Realität zu bleiben und die phantastischen Elemente nicht nur in einen realen Rahmen zu packen, sondern sie ordentlich hineinzuweben. Es fließt sehr viel Zeit in die Nachforschungen, Archive durchstöbern, Quellen anschreiben, mich durch das World-Wide-Web wühlen und – wenn möglich – auch an die Spielorte zu reisen. Natürlich immer mit der Kamera in der Tasche. Tatsächlich habe ich ein Talent dafür, den Zufall herauszufordern und bei aus ganz anderen Gründen gewählten Spielorten öffentliche Plätze zu erwischen, die sich Namen oder ähnliches mit meinen Buchfiguren teilen. Die Statue eines Künstlers, der heißt wie einer meiner Antagonisten, eine Straßen, die zu den Deckidentitäten meiner Chaoten tragen … ich könnte da eine ganze Menge Beispiele aufzählen.
Zur Spielort-Frage: Ja. Ich glaube, ich war ungefähr zum gleichen Zeitpunkt zum ersten Mal in Paris, zu dem die Idee der Figuren auftauchte. Das ist beides sehr lange her und sowohl die Charaktere als auch die Geschichte sind mit mir erwachsen geworden. Paris ist geblieben.

Die Charaktere begleiten Dich ja schon sehr lange. Und wer Vanjar ein bisschen kennt, der weiß, dass er ein … sagen wir, Chaot ist. Er ist ein Chaot. Lag er Dir oft im Ohr und wenn ja, wie oft wolltest du ihn vielleicht auch mal erwürgen?

Tatsächlich überhaupt nicht. Jordi und Vanjar hausen mit einigen anderen schon lange Zeit in meinem Kopf (etwa seit 2001), ihre Geschichten haben sich gewandelt, ich habe viele Versionen geschrieben, aber ich gehöre nicht zu den Schreibenden, deren Figuren diskutieren. Ich höre das oft von Kolleg/innen, aber meine scheinen zufrieden mit ihren Leben zu sein – oder sind mit dem Plot so beschäftigt, dass sie nicht dazu kommen, sich zu beschweren.
Vanjars Sicht der Dinge zu schreiben fällt mir inzwischen recht leicht. Sagen wir in über 2000 Seiten ist es mir sehr vertraut geworden. Wenn ich Figuren erwürgen wollte, dann eher die Antagonisten. Bei einigen davon ekele ich mich beim Vorlesen heute noch genauso wie damals beim Schreiben.

Wir haben von Dir gehört, dass es Sympathie-Fan-Clubs bei Deinen Lesern gibt. Für uns ist ganz klar Vanjar der Beste (das soll aber natürlich jeder für sich entscheiden). Aber so oder so: Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Dir und ihm? Würdest Du Dir irgendwo eine Gemeinsamkeit wünschen? Und wenn es die Magie oder das Weltenspringen ist. Anmerkung hier: Vielleicht solltest Du Vanjar auch ein wenig vorstellen, damit alle, die ihn leider noch nicht kennen, erstmal wissen, von welchem Chaoten die Sprache ist.

Oh das wurde ich schon oft gefragt – vermutlich dank der Ich-Perspektive der Bücher – und zum Glück habe ich mit ihm kaum etwas gemein. Vielleicht die Vorliebe für Schokocroissants, Ingwer und Tee und die Abneigung gegen Bohnen (inklusive Kaffeebohnen)? Aber ganz ehrlich? Ich glaube, ich habe mehr mit Jordi gemein, als mit Van.
Eine kurze Vorstellung zu Monsieur Belaquar? Vanjar ist seines Zeichens Weltenwechsler, Schwarzmagier, Quasi-Gestaltwandler, Pseudo-Halbdämon und stammt eigentlich überhaupt nicht aus unserem Universum. Hier ist er gestrandet und hat sich aus sehr persönlichen Gründen und dank diverser Erlebnisse seiner Vergangenheit der l’organisation Gris angeschlossen. Eine Gemeinschaft, die sich dem Schutz und der Geheimhaltung der paranormalen Gesellschaft angenommen hat. In einem Satz beschreiben würde ich ihn wohl am ehesten als selbstkritischen, sarkastischen Überlebenskünstler, der so ziemlich alles für seine Freunde aufs Spiel setzt und die Ehrlichkeit nicht gerade für sich gepachtet hat. Wandelgestalten hat er einige auf Lager, nutzt aber hauptsächlich die zur Nebelkrähe. Magisches Element: Feuer und Telepath mit zu viel Interesse an den Gedanken der Leute um ihn herum.

Welchen großen Traum hättest Du noch? Zum Beispiel Hörbuch, Graphic Novel, Übersetzung oder was auch immer Dir dazu einfällt.

Alles davon. Insbesondere die Hörbücher, da ich selbst eine Sehbehinderung habe und ich viele Menschen kenne, klassisches Bücherlesen nicht oder nur schlecht umsetzen können.
Verfilmungen (egal ob als Einzelfilme oder Serie), wären hingegen glaube ich gar nicht so mein Fall.

Die Reihe selbst scheint nach Band 4 abgeschlossen zu sein, und jetzt erscheint auch das erste Sammelsurium. War es anders, einen Kurzgeschichtenband zu schreiben und dabei auch nicht mehr auf eine richtige Handlung einzugehen, sondern auf mehrere unterschiedliche? Worum genau geht es? Muss man die Teile der Hauptreihe dafür gekannt haben oder kann man vielleicht sogar eher das Sammelsurium zuerst lesen und dann den Rest?

Das Sammelsurium der Zeit entstand, weil ich von Lesenden immer wieder nach der Vergangenheit verschiedener Buchfiguren gefragt wurde. Die erste Geschichtensammlung erzählt also Szenen aus der den letzten Jahrzehnten, dabei muss man die Reihe aber nicht kennen, um das Buch lesen zu können. Für alle, die die Tetralogie gelesen haben, hat die Sammlung einige Überraschungen auf Lager, für diejenigen, die das Universum erst kennenlernen möchten, bietet es genau die Gelegenheit.
Was das Format angeht war es wirklich ungewohnt vom langen Buches mit den bändenübergreifenden Plotfäden auf einzelne kurze Steps umzuschwenken. Die Perspektive ist nicht mehr erste, sondern in allen Geschichten die dritte Person – und das, obwohl es noch immer die gleichen Figuren sind und auch Vanjar selbst mehrfach darin vorkommt. Sehr gewöhnungsbedürftig, gerade was ihn angeht. Eine Geschichte habe ich tatsächlich zuerst in Ich-Perspektive geschrieben, um sie anschließend wieder komplett umzuschreiben und doch den richtigen Ton für den Charakter zu treffen.

Das Sammelsurium der Zeit in all seiner Pracht, zu sehen auf einem eBook-Reader, als Hardcover in der Mitte und als Softcover. Ein weißer Umschlag, mit der klassischen schwarz-roten Schrift, darunter ein Glas voller Eiswürfel und einer roten Flüssigkeit, einer grauen altmodischen (und aufgeklappten) Taschenuhr und einer schwarzen Feder.
(Copyright Foto und Cover: wanderkraehe.de)

Sind noch mehr Sammelsurien geplant oder arbeitest Du (vielleicht auch nicht nur gedanklich) schon an etwas ganz anderem?

Beides. Aktuell entsteht das zweite Sammelsurium, das diesmal nicht durch die Zeit sondern durch die Welten führen soll und dazu gibt es Pläne für eine Steampunk-Geschichte.

Bei Dir kann man normalerweise Sonderauflagen erwerben. Wie bist Du auf die Idee gekommen und wie genau unterscheiden sich diese von den »normalen« Ausgaben?

Extras wie Farbseiten, Illustrationen und Ziergrafiken sind für die Produktion bei verlagsunabhängig veröffentlichten Büchern leider recht eingeschränkt und teuer umzusetzen. Allerdings mag ich solche Spielereien gerne, also habe ich sie kurzerhand in eine Kleinstauflage gepackt und für meine Messestände und signierten Exemplare anfertigen lassen. Den gesamten Markt damit zu bedienen könnte ich finanziell nicht stemmen, aber so habe ich dennoch die Möglichkeit die Extras anzubieten.

Klar, Vanjar ist ein solcher Chaot, dass Du vermutlich auch 16 Bücher mit ihm und seinem Unsinn allein füllen kannst, aber zu einem guten Buch gehört natürlich noch mehr. Willst Du uns zu den anderen Charakteren mehr erzählen? Nicht nur zu dem Pelzträger Jean, dem pantoffelsüchtigen Henry, der Gruselscheuche Dalerean oder zu Jordi mit seiner perfekten Frisur. Da toben sich ja noch mehr aus (und die Genannten dürfen auch gerne kurz vorgestellt werden).

Luanna Salomon … landet als Unwissende über einen dubiosen Barjob in einem Vampiretablissement und wird mit in die hässlichen Ecken der paranormalen Gesellschaft gezogen, während Vanjar sich dort auf einem Undercovereinsatz unter ihre Kollegen mischt. Die beiden lernen einander besser kennen und Luna beschließt, sich Gris anzuschließen und zu helfen. Damit flüchtet sie außerdem aus ihrem Zuhause im sozialen Brennpunkt der Pariser Vororte und nimmt ihre Zukunft selbst in die Hand.
Carole Bernard … ist gerade frisch mit der Ausbildung zur Scouterin fertig geworden, als sie nach einem Dienstunfall mit den magisch nicht heilbaren Folgen des Einsatzdesasters bei dem Vanjar als Teamleiter verantwortlich war konfrontiert wird. Das Leben der Gestaltwandlerin macht eine Wende um 180 Grad. Beim Versuch mit all dem klarzukommen gerät sie gehörig auf die schiefe Bahn – und findet unerwarteter Weise ausgerechnet bei Vanjar Hilfe, dem sie eigentlich die Schuld an ihrer Situation gibt.
Mireille Erenalda … gehört zur Dämonengesellschaft Frankreichs – zumindest war das so, bis ein sehr intimer und privater Vorfall dafür sorgte, dass sie ihrem Ziehvater und Meister Dalerean den Rücken kehrte. In den Akten führt ein Fall um entführte Dämonen sie zwanzig Jahre später zurück nach Paris, wo sie nicht nur bleibt sondern auch ein mehr als freundschaftliches Verhältnis zu meinem Chaoten-Team pflegt. Nicht zum ersten Mal, dass sie mit Gris-Leuten zu tun hat. Einen Blick in ihre Vergangenheit gibt es übrigens im Sammelsurium.

Wie kommt es, dass Deine Figuren stetig am Futtern und Bechern sind?

Irgendwie müssen sie das Drama ja durchstehen, oder? Nein im Ernst, in vielen Büchern gehen schlichte Dinge wie Essen, Trinken, Schlafen oder Duschen schnell in der Selbstverständlichkeit unter. Ich wollte gerne mehr Alltagsgewöhnlichkeiten einfließen lassen und bin selbst dauernd am futtern. Nur mit Alkohol habe ich sehr wenig am Hut tatsächlich.

Normalerweise bist Du auch auf Messen vertreten. Gab es dabei schon mal ein cooles Ereignis?

Auf einer Messe funktionierte wegen des schlechten mobilen Netzes mein Kartenlesegerät nicht. Mit einer Kundin ging ich bis vor die Halle, in der Hoffnung dort genug Empfang zu haben. Es klappte leider nicht. Sie versprach am nächsten Tag mit Bargeld wieder zu kommen – und stand den Morgen danach tatsächlich da. Damals kaufte sie den ersten Band und hat seitdem jedes meiner Bücher in der Vorbestellungsrunde geordert.

Wie läuft Dein Schreibprozess ab? Eher Plotter, Pantser oder Plantser? Also gehst Du eher überlegt dran, wird es das wilde Chaos oder planst Du ein wenig und schaust, wo Du ankommst?

Strategische Plotterin, bei Krimis sogar einmal vorwärts und einmal rückwärts, einmal den Protagonisten-Weg einmal den der Antagonisten. An den richtigen Stellen die passenden Hinweise streuen, die Ereignisse entsprechen ineinandergreifen zu lassen, darauf zu achten, was die Figuren und die Lesenden zu welchem Zeitpunkt erfahren und das über mehrere Bände hinweg schaffe ich nicht ohne genauen Plan (Respekt an alle Kolleg/innen, die das hinbekommen). Meine Rohfassungen dauern allgemein sehr lange, sind dafür aber vergleichsweise sauber, wenn sie zu den Alphalesenden gehen. Überarbeitungsrunden gibt es ebenfalls so einige, da ich mich pro Durchgang auf verschiedene Punkte konzentriere. Danach Betalesende, Lektorat, Korrektorat … die vollen Register eben.

Würdest Du einen Tag lang in Deine eigene Welt schlüpfen und zum Beispiel bei Gris arbeiten? Oder doch bei den Leuten in Blau? Den Dämonen? Oder wärst Du gerne ein Vampir/Wolf/Magier auf freiem Fuß?

Mit Jordi würde ich den Job durchaus mal tauschen, allerdings unter der Voraussetzung auch die gleichen Kolleg/innen zu haben, die mir dann den Hintern retten. Was die anderen Arten angeht, bin ich nicht sicher. Telepathin oder Medium möchte ich lieber nicht sein, ein langes Leben wie das von Vampiren oder Dämonen wäre finde ich eher beängstigend als spannend. Eine Wandelgestalt hingegen fände ich nett. Nicht unbedingt wie die von Werwölfen, lieber etwas Einfaches. Eine Katze vielleicht? Oder eine Ratte. Magie … ich weiß nicht. Natürlich hat sie viele praktische Punkte, aber ich kenne genauso die Schattenseiten von alledem. So wie die des Weltenwechselns auch.

Welche Vorteile haben eigentlich die Patreons bei Dir? Roberta gehört ja dazu, sie kannte also viele der Illustrationen vorher. Möchtest Du das noch ausweiten? Kann man dort zum Beispiel auch Deine Streams nachschauen? Denn Du streamst ja auch (ganz schön fleißig!).

Auf Patreon gibt es eingelesenes Material, Rezepte, Infos vorab, Figureninterviews und je nach Level einmal im Jahr Post (auf der höchsten Stufe sogar eins meiner veröffentlichten Taschenbücher nach Wahl). Streams die nicht als VOD auf Twitch verfügbar sind lade ich ebenfalls ab und an hoch. Ausbauen würde ich das gerne weiter, allerdings muss ich dafür erst noch die Sache mit den Zeitreisen in den Griff bekommen.

An dieser Stelle geben wir immer gerne die Möglichkeit für eine Danksagung und Widmung. Hier kannst Du Dir den Raum nehmen und die Menschen grüßen/ihnen danken/sie erwähnen, die Dir in den Sinn kommen. Ob namentlich oder mit einer Symbolik wie »meinem Mann« etc.

Oh, Danke sagen ist wichtig und meine Liste an Menschen, bei denen ich mich bedanken möchte, ist ziemlich lang. An erster Stelle stehen wie immer Bene (mein Mann), dann meine beste Freundin Nami, meine Familie die mich unterstützt und ein kleiner aber engen Kreis von Kolleg/innen – und natürlich geht ein fettes Danke an euch für das tolle Interview.


Ihr könnt gar nicht genug von Carolin Summer und ihren Figuren bekommen? Wir verstehen das, die Autorin ist super sympathisch und die ihre Welten platzen vor Spannung und tollen Figuren. Hier findet ihr mehr zur Schöpferin der WeltenWechslern:


Gewinnspiel!

Neugierig geworden? Oder liebt ihr die Bücher eh und könnt den nächsten Band gar nicht erwarten? Dann haben wir eine gute Nachricht an euch, denn die Autorin hat uns ein kleines Päckchen geschnürt und zum Verlosen freigegeben. Was ist drin? Ein signiertes Taschenbuch und Goodies! Klingt toll, oder?
Beantwortet dabei gerne als Kommentar hier, als E-mail an „team@das-bambusblatt.de“ oder via PN/Kommentar unter dem Interviewpost auf unserer Twitterseite folgende Frage: Welchen Hauptspielplatz haben die WeltenWechsler-Geschichten? Tipp, wenn ihr es nicht wisst: Die Antwort steht oben bei der Recherchefrage!

Viel Erfolg!

Es gelten die üblichen Bedingungen.
– Der Wohnsitz muss in Deutschland sein.
– Einsendeschluss ist der 09.September 2022, 23:59 Uhr
– Das Zufallsprinzip ermittelt den Gewinner, sollte dieser sich nach drei Tagen nicht gemeldet haben, losen wir neu aus.
– Es besteht kein Anspruch auf den Gewinn.
– Keine Auszahlung möglich.
– Ohne Gewähr.
– Twitter, Facebook und Instagram haben nichts mit dem Gewinnspiel zu tun.
– Wir oder die Autorin halten uns das Recht frei, das Gewinnspiel jeder Zeit, auch ohne Nennung von Gründen, abzubrechen.
– Unfreundliche Nachrichten werden vom Gewinnspiel ausgegrenzt.

1 Kommentar zu „Autoreninterview: Carolin Summer (samt Gewinnspiel)“

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