Der Barde von Sarah Malhus

Ein Wort, das immer wieder bei uns zu finden ist, das ist das wunderschöne und gleichsam doch sehr gewichtige Wort »Traum«. Das kann ein Lebenstraum sein oder eine kleine Hausnummer, aber Träume sind nicht nur wichtig, sie sind auch für viele von uns der Antrieb und so gut wie jeder hat mindestens einen Traum im Leben. Ob es darum geht, endlich eine Weltreise zu bestreiten, das perfekte Abendessen zu kochen oder vom Schreiben leben zu können. Menschen sind verschieden, doch es gibt Dinge, die uns alle Verbinden und Träume gehören dazu. Schon in jungen Jahren geben wir uns ihnen hin. Und wie oft hört man ein »ich wünschte, das und das wäre anders«.
Heute haben wir einen dieser Träume hier. Denn eine weitere Sache, die man oft auf unserem Blog hört, das ist einer unserer Leitsprüche »Gemeinsam schafft man mehr als allein«. Heute geht es also nicht um ein Buch von uns, aber um eines, dessen schönes Cover uns bereits in den Bann gelockt hat, das interessant klingt und aus der Feder einer sehr sympathischen Person ist.

Kurzum: Es geht um einen Traum, den ihr jetzt unterstützen könnt!

Sarah, das Buch kann man natürlich auch auf deiner Crowdfunding-Seite kennen lernen. Und Hut ab, das Cover ist wirklich schön! Auch die Inhaltsangabe macht äußerst neugierig.
Aber hier wollen wir dir einmal Raum geben, dich und das Buch noch einmal mit anderen Worten vorzustellen und uns zu erklären: Welche Leidenschaft und welche Muse stecken beim Barden zwischen den Zeilen? Fertiggeschrieben ist das Buch ja, es wartet nur noch auf die abschließende Liebe in Form von Lektorat, Korrektorat, Verzierungen, Buchsatz und dergleichen (und da soll mal einer sagen, Bücher seien einfach so runtergearbeitet). Wie viel Mühe und Zeit ist überhaupt in dieses Buch geflossen?

Danke für die lieben Worte zu Cover und Klappentext! Im Barden steckt auf jeden Fall meine Liebe zur Mittelaltermusik (In Extremo <3), der ganzen Mittelalterszene und zu Charakteren, die nicht unbedingt im Vordergrund stehen.
Die Rohfassung des Buches habe ich in einem knappen Jahr geschrieben. Vom Gefühl her steckt da genauso viel Zeit und Nerven drin wie in der Planung für das Crowdfunding. Für letzeres habe ich mehrere Monate hin und her kalkuliert, Angebote eingeholt, Möglichkeiten erdacht und wieder verworfen. Es war eine Berg- und Talfahrt, was wie beim Schreibprozess selbst. Mit beiden Ergebnissen bin ich aber sehr zufrieden. Jetzt muss nur noch das Startlevel erreicht werden!

Auch auf die Frage, warum denn Crowdfunding notwendig ist, findet man eine gute Antwort auf der dazugehörigen Seite. Manchmal ist das Projekt so groß, dass es mehr Leute braucht, als nur einen Träumer. Trotzdem würde ich dir auch hier gerne nochmal das Wort geben, um gleich den Vorurteilen entgegenzubeugen.

Nur, weil man eine Geschichte von Anfang bis Ende erzählt hat, bedeutet das nicht, dass man sie so auf die Leserschaft loslassen kann. Jedes kreative Werk durchläuft mehrere Phasen, bis es final ist. Bei einem Buch sind dies neben Rohfassung und Überarbeitung, die von mir als Autorin kommen, die kundige Prüfung und Kommentierung durch Lektorat und Korrektorat. Beides macht meinen Text besser, allen voran für die Leser/innen. Und diese würden mein Buch auch nicht in die Hand nehmen, wenn es ein Cover aus Paint hat. Es gibt nicht umsonst eine große Bandbreite an Dienstleistenden, die Autor/innen bei der Veröffentlichung unterstützen. Sie werden gebraucht. Ich brauche sie 😊

Judith findet das Buch allein deswegen schon interessant, da sie mal ein Buch schrieb, das zumindest kleine Parallelen aufwies. So handelte es sich dabei um ein Buch, in der die eine Seite eines Krieges nach einer Sängerin sucht, deren Stimme legendär sei. Diese Sängerin (River) konnte jeden in den Bann ziehen. So hoffte diese Seite, ihre Partei im Mut zu stärken und doch irgendwie Frieden zu schließen. Frei nach dem Motto »Das Wort ist mächtiger als jedes Schwert«. Wie genau verhält es sich bei dem Barden? Bei Judith war das natürlich alles nochmal komplizierter als oben erklärt, aber um das Buch geht es ja jetzt auch gar nicht und wir können uns vorstellen, dass viele es spannend finden, diese Wandlung des Charakters mitzumachen und sich anzusehen, wie Aramil mit seinem neuen Leben zurechtkommt und was er erlebt, sieht und hört und auch vermittelt.

Ohne jetzt groß zu spoilern: Die Schlacht zwingt Aramil auf einen Weg, den er ohne die Schlacht nie betreten hätte. Seine Lebensgeschichte zeigt gut, welche Auswirkungen das Treffen von Entscheidungen und das Ergreifen von Gelegenheiten – oder eben deren bewusstes Vorbeiziehen lassen – hat. Wir selbst sind unseres Glückes Schmied/in, niemand sonst. Die Schlacht, die Aramil erleben muss, zeigt ihm, dass er ein Leben abseits der Gewalt leben will. Gleichzeitig weckt es in ihm das Bedürfnis, Menschen glücklich zu machen. Dass er dies schlussendlich mit Musik tut … dem Thema ist ein eigenes Kapitel im Buch gewidmet.

Und da wir gerade bei Aramil sind: Auf der Seite erfahren wir, dass es ja eigentlich einen noch viel wichtigeren Charakter als den titelgebenden Barden gibt! Erzähl uns gerne mehr über »Herr von Grau«. Wie sieht seine Rolle aus, wie kam dir die Idee (oder hat er sich einfach ins Bild gedrückt?) Und überhaupt, warum ist er wichtiger als Aramil? Abgesehen natürlich davon, dass er ein Esel ist, was schon einmal gleich mehrere dicke Pluspunkte bildet!

Herr von Grau ist immer für Aramil da. In seiner unumstößlichen Stoischkeit (ist das ein Wort? ^^) gibt er ihm Halt, hört ihm zu und begleitet ihn überall mit hin.
Herr von Grau stand als Nebencharakter von Anfang an fest. Wenn ich so in meine Plotnotizen gucke, habe ich ihn direkt nach Aramil umrissen. Er sollte ursprünglich später durch ein Pferd ersetzt werden, aber als ich die ersten Sätze dazu schrieb, sträubte sich alles – besser gesagt Herr von Grau – in mir. Also blieb der Esel bis zum (bitteren?) Ende.

Eine vielleicht gemeinere Frage: Wir wechseln einmal die Position. Nun hat der Leser/die Leserin dieser Zeilen das Buch geschrieben und DU bist eine potenzielle Unterstützerin. Warum würdest du das Buch finanzieren? Oder auch kaufen wollen. Lassen wir dabei mal das Crowdfunding weg, was denkst du, würde dir dieses Buch bieten, wenn du es auf die ein oder andere Art zum Kauf entdeckst?

Interessante Frage! Mit diesem Buch habe ich wirklich eines geschrieben, dass mich von vorne bis hinten anspricht. Es ist Low Fantasy, es behandelt einen eher unüblichen Charakter und macht ihn zur Hauptfigur. Die Themen Freundschaft, (queere) Liebe, Hoffnung und Hilfsbereitschaft bilden das Hauptthema der Geschichte. Das Setting ist mittelalterlich inspiriert. Das Buch hat eine Landkarte und Innenillustrationen. Das Cover ist wunderschön (Danke, Lia!)! Ich würde es sofort in die Hand nehmen und auch kaufen, wenn ich es nicht geschrieben hätte 😀

Sarah klingt cool und ihr Buch auch? Hier findet ihr mehr von ihr:


Wir bekommen kein Geld für diese Werbung, wir wollen nur die Autorin unterstützen. Für die Antworten ist Sarah Malhus verantwortlich, das einzige, das wir geändert haben, sind die Gendersternchen zu Genderstrichen, da ansonsten die Formatierung verändert wird.

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