Rezension: Eragon 02 – Der Auftrag des Ältesten (Christopher Paolini)

Christopher Paolini - Eragon 2: Der Auftrag des Ältesten
(Copyright Cover: Blanvalet Verlag / Copyright Foto: Das Bambusblatt)

„Eragon – Der Auftrag des Ältesten“ von Christopher Paolini erschien erstmals im September 2006. Die Version auf dem Foto ist die Neuauflage vom 21. Januar 2019 aus dem Blanvalet Verlag.

Nachdem Eragon sich erfolgreich in seiner ersten Schlacht geschlagen hat, warten direkt die nächsten Herausforderungen auf ihn.
Eine Prophezeiung sagt voraus, dass jemand aus seiner eigenen Familie ihn verraten wird, doch Eragon ist sich absolut sicher, dass nur noch sein Cousin lebt, und dieser würde ihn niemals verraten, nachdem sie doch wie Brüder aufgewachsen sind. Nur die Prophezeiung irrt sich niemals und sie sagt auch voraus, dass Eragon es nicht verhindern kann, gleich was er auch versucht.
Gleichzeitig ist der Vardenkönig tot und Eragon muss sein Versprechen erfüllen, die Varden vor dem Chaos zu bewahren. Dabei muss er eigentlich aufbrechen, denn die Elfen erwarten ihn, um ihn zu trainieren, denn andernfalls kann Eragon auf Dauer nicht bestehen. Nur einfach fort kann er auch nicht, denn der Rat der Ältesten hat die unsichere Tochter des letzten Königs auf den Vardenthron gesetzt, um sich selbst mehr Macht zu verleihen. Eragon hat alle Hände voll zu tun, wenn er für die Elfen, Zwerge, Varden und sein geliebtes Heimatland das Beste möchte.

Wie schon den ersten Teil habe ich „Der Auftrag des Ältesten“ vor vielen Jahren das erste Mal in der Hand gehalten und gelesen. Und auch wie beim ersten Teil hat sich hier die Erinnerung besser gehalten, als es eigentlich war.
Zwar ist der zweite Band deutlich besser geschrieben als der Erste und er macht auch immer wieder Spaß – ich liebe die Welt, die Christopher Paolini erschaffen hat – doch das Meisterwerk, das ich einst im Kopf hatte, ist es nicht mehr.
Dennoch kann ich Eragon, sowohl Band 1 als auch Band 2, nur wärmstens empfehlen. Die Welt und die Charaktere reißen es wirklich heraus. Man wächst und leidet mit ihnen und wenn man die Geschichte noch nicht kennt, dann wartet sie mit vielen Überraschungen auf.
Obwohl der Schreibstil noch nicht der Beste ist und es hier und dort doch sehr zu Klischees kommt, kommt man einfach nicht umhin, festzustellen, wie viel Liebe der Autor dort hineingesteckt hat.

Mein Fazit

Auch wenn es nicht mehr das Meisterwerk ist, das ich einst mal darin gesehen habe, so ist es eine sehr gelungene Fortsetzung einer spannenden Jugendbuchreihe, die mir auch bis heute immer noch Freude bringt. Gerade die Handlung, die Welt und die Charaktere reißen es heraus, dazu kommt, dass man immer wieder die Liebe bemerkt, die der Autor mit hineingesteckt hat.

Geschrieben von Judith


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Verlagsseite des Buches
„Eragon – Der Auftrag des Ältesten“ bei Thalia*

Unsere Rezension zum ersten Band „Das Vermächtnis der Drachenreiter“

1 Kommentar zu „Rezension: Eragon 02 – Der Auftrag des Ältesten (Christopher Paolini)“

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