Rezension: Enslaved – Odyssey to the West

Bewertung: 4.5 von 5.

„Enslaved – Odyssey to the West“ ist ein von Ninja Theory entwickeltes und von Namco Bandai vertriebenes Action-Adventure, das erstmalig am 05. Oktober 2010 für die PlayStation 3 und die Xbox 360 in Nordamerika veröffentlicht wurde. Die europäische Fassung erschien drei Tage später am 08. Oktober 2010.

In einer Welt, die von Maschinen zerstört worden ist, werden Monkey und die junge Trip gefangen genommen und können gerade noch so vom Entführerschiff fliehen. Die beiden kennen sich nicht, können sich aber von der ersten Sekunde an nicht leiden.
Nur dumm, dass sie gemeinsam abstürzen und die technikbegabte Trip Monkeys Bewusstlosigkeit ausnutzt, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Sie legt ihm ein Stirnband an, das an ihren Herzschlag gebunden ist. Der Moment, in dem ihr Herz aufhört zu schlagen, ist der Moment, in dem das Stirnband Monkey umbringt.
Dem grummeligen Riesen bleibt damit nichts anderes mehr übrig, als seiner Begleiterin ihren Wunsch zu erfüllen und sie lebend zurück nach Hause zu bringen.

„Enslaved – Odyssey to the West“ ist, wie man sieht, schon ein deutlich älteres Spiel, aber dafür sieht die Grafik unglaublich schön aus. Vor allem wenn man bedenkt, dass es aus einem recht kleinen Entwicklerstudio ist, das zwar schon immer gute Spiele gemacht hat, dem aber der richtige Durchbruch bis zu Hellblade fehlte. Dabei legt Ninja Theory immer sehr viel Liebe in ihre Spiele – ich habe immer gehofft, dass sie einmal bekannt werden, und habe mich demnach sehr über den Erfolg von Hellblade gefreut. Sie durften auch die Neuauflage von Devil May Cry machen, sowie einen der ersten Exklusivtitel für die PS3, nämlich Heavenly Sword.
Aber zurück zu Enslaved.
Das Spiel habe ich damals über einen großen Let’s Player entdeckt und es bei ihm gesehen. Als ich dann das Game kurz darauf auf einem Flohmarkt entdeckt habe, musste ich es mitnehmen (damals war das Geld sehr knapp, ansonsten hätte ich es definitiv neu gekauft).
Enslaved hat mich schon immer mit den strahlenden Farben und dem Gameplay verzückt. Die beiden Protagonisten sind fast die einzigen Menschen, die man sieht, und sie haben eine wunderschöne Dynamik miteinander. Die Welt, die 150 Jahre in der Zukunft spielt, war sehr faszinierend und gerne hätte ich noch mehr davon oder ein Remake von Enslaved selbst.
Auch Jahre später schwärme ich gerne von diesem Spiel. Allein der Soundtrack ist wundervoll!

Mein Fazit

Enslaved ist natürlich mittlerweile schon älter. Aber trotz dieser Tatsache und der, dass es aus einem recht kleinen Studio kam, sieht es auch heute noch schön aus. Die Soundatmosphäre und Charaktere tun ihr Übriges, um Handlung und Welt zu genießen. Das Gameplay ist flüssig, allerdings ab und an etwas repetitiv und ab und an war die Kamera ein wenig zickig.
Dennoch eine direkt vom Herzen kommende Kaufempfehlung für dieses Spiel!


Geschrieben von Judith

1 Kommentar zu „Rezension: Enslaved – Odyssey to the West“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s