Rezension: Master and Commander – Bis ans Ende der Welt

Bewertung: 4 von 5.

„Master and Commander – Bis ans Ende der Welt“ (im Original: Master and Commander – The Far Side of the World) ist ein maritimer Kriegs-/Abenteuerfilm aus dem Jahr 2003, bei dem Peter Weir Regie führte.
Er basiert auf der Romanreihe „Aubrey & Maturin Series“ von Patrick O‘Brian und vor allem Elemente aus dem Band „Manöver um Feuerland“ (im Original: The Far Side of the World) werden neben anderen Büchern der Reihe als Handlung verwendet.
Die Hauptrollen werden von Russel Crowe als Kapitän Jack Aubrey und Paul Bettany als Schiffsarzt Dr. Stephen Maturin besetzt.

Jack Aubrey ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts Kapitän des britischen Schiffes HMS Surprise und erhält den Auftrag, das französische Kaperschiff Acheron abzufangen. Zwar wird Jack Aubrey auch als Lucky Jack bezeichnet, doch die Franzosen kommen ihnen zuvor und lauern ihnen in einer Nebelbank auf. Die folgende Auseinandersetzung zieht sich über den ganzen Film, wobei eine Art Katz- und Maus-Spiel entsteht. Diese Jagd bildet die grundlegende Handlung, im Vordergrund stehen jedoch mehr die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Leben auf einem Schiff.

„Master and Commander“ ist ein marinehistorischer Film, der im Gegensatz zu anderen maritimen Filmen wie zum Beispiel Fluch der Karibik vieles historisch korrekt darstellt. So sieht man unter anderem Kinder an Deck, wie das damals bei der Marine üblich war, und man sollte vorher warnend erwähnen, dass auch die Kinder in den Kampfszenen nicht immer geschont werden. Auch hat der Film hier und da so seine Längen, da er sich eben sehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen konzentriert. Diese Gründe schrecken sicherlich viele ab, doch auch actiongeladene Momente kommen hier vor und die Mischung erweckt den Eindruck eines sehr realistischen Bildes der Seefahrt, wenngleich auch bei diesem Film sicherlich vieles geschönt wurde.

Mein Fazit

Ich habe „Master and Commander“ zum ersten Mal bereits vor vielen Jahren mit meinem Großvater gesehen, nachdem ich von „Fluch der Karibik“ so begeistert gewesen war. Und obwohl ich damals vielleicht erst 11 oder 12 war, hat mir der Film gut gefallen, was sich bis heute nicht geändert hat. Vermutlich war ich damals eher von der ganzen Schifffahrt begeistert, heute finde ich auch die Figuren und ihre Charakterisierung sehr interessant.
Wenn man sich für maritime Geschichten interessiert und dabei nicht nur die Action und der Witz im Vordergrund stehen sollen, sondern es auch gerne einmal marinehistorisch sein darf, dann ist „Master and Commander“ auf jeden Fall eine gute Wahl.

Geschrieben von Roberta


Linksektion

„Master and Commander“ bei Thalia*

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