Autoreninterview: Jessica Bradley

Danke, dass Du Dich bereit erklärt hast, ein kleines Interview mit uns zu machen! Wir freuen uns sehr auf Deine Antworten und sind gespannt, wie andere Autoren diesen Fragebogen ausfüllen werden.

Nochmal kurz etwas zum Bambusblatt: Wir sind ein Team aus zwei Autoren und einem verfressenen Panda. Wir arbeiten hart daran, dass es von uns kostenlose Geschichten geben wird. Außerdem gibt es den Blog, auf dem wir Rezensionen schreiben und eben auch die Interviews posten werden. Zudem toben wir uns auch im Thema Merch aus – so kann man Armbänder über unseren Etsyshop KeithLeBambou erwerben. Über Spreadshirt gibt es bereits das Motiv von einem Halloweenpanda Keith auf verschiedene Objekte gedruckt.

Natürlich steht es Dir frei, Fragen auszulassen. Das hier ist Dein persönlicher Bogen. Über lange Antworten freuen wir uns besonders, aber manchmal gibt es auch nicht so viel zu erzählen. Lies Dir am besten erst einmal den gesamten Bogen durch.
Viel Spaß

0. Zunächst ein paar persönliche Fragen. Hier geben wir Dir Raum, Dich vorzustellen. Zum Beispiel Deinen (Autoren)Namen zu nennen, Deine bereits erschienenen oder bald erscheinenden Werke aufzulisten, etwas über Dein Alter oder Deine Social–Media Kanäle zu sagen:

Hallo, mein Name ist Jessica Bradley, 42 Jahre alt, Mutter und Katzenpersonal aus Bonn.
Wenn ich mich nicht gerade in Hyrule, der Galar-Region oder Schönsichtingen aufhalte, tummle ich mich gerne auf Twitter (@jessatnisu) herum. Hin und wieder auch auf Instagram und ab 2020 auch öfters auf Youtube.
Seit letztem Jahr gibt es drei Veröffentlichungen von mir. Zwei Kurzgeschichten in Anthologien und mein Debüt Roman Nachtfrost. Das reicht mir allerdings nicht. Deshalb wird es dieses Jahr weitere Veröffentlichungen geben. Wie viele es sein werden, kann ich euch an dieser Stelle leider noch nicht verraten.
Was allerdings ganz sicher ist, dass ich dieses Jahr mein zweites Drama im SP veröffentlichen werde. Der Titel lautet: Sternenhimmel und handelt sich um ein junges, jüdisches Mädchen und ihre Familie im zweiten Weltkrieg. Also sind auch, wie zuvor in Nachtfrost, Taschentücher, Nervennahrung und ein warmes Getränk beim Lesen von Nöten.
Was ich sonst noch so dieses Jahr anstellen möchte, erfahrt ihr in Kürze auf meinem Youtube Kanal in AuthorDiary. (dazu wird es auch ein Hashtag bei Twitter geben)

1. Erzähl gern etwas über Dich.
Bist Du verheiratet, hast Du Kinder? Was auch immer Du erzählen willst und vielleicht auch, wie sich das in Deinen Autorenalltag mit eingliedert. Zum Beispiel wie Dein Ehepartner Dich beim Schreiben unterstützt.

2. Welche Bücher sind die, die Du am liebsten selber liest?

Ich lese eigentlich queer Beet. Von Fantasy, Horror, Thriller bis hin zu Biographien und Comics. Was ich nicht so gerne lese sind Romance Romane. Allerdings hat Magret Kindermann mich mit ihrem Roman Killing Zombies and kissing you ziemlich überrascht und meine Sicht ggf etwas geändert. Aber ich bin mir sicher, dass ich weiterhin klassische Liebesromane meiden werde. Ich kann einfach nichts damit anfangen.

3. Wen liest Du am liebsten? War er Deine Inspiration?

Hahaha, wie lange soll der Beitrag sein? Nein, ernsthaft – ich habe viele Autoren, die ich gerne lese und in den letzten zwei Jahren sind noch einige dazu gekommen.
Aber inspiriert haben mich tatsächlich zwei bestimmte Autoren. Zum einen Stephen King und zum anderen Marion Zimmer Bradley. Während ich bereits in sehr jungen Jahren heimlich die John Sinclair Heftromane unter der Bettdecke und die Drei ??? sehr gerne gelesen habe, war Stephen Kings ES mein erster „richtiger“ Roman. Den habe ich auch gleich in 24 Std. durchgelesen, weil ich vor Angst nicht schlafen konnte, ohne das Ende zu wissen.
Dann hat mir ein sehr lieber Mensch Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley in die Hand gedrückt. Seitdem ist meine Leidenschaft für Fantasy entfacht.
Ich habe eine Liste von all time Lieblingsbüchern. Darunter sind natürlich die beiden genannten, Es und die Nebel von Avalon aber auch noch folgende:
David Copperfield – Charles Dickens, Das Geisterhaus – Isabell Allende, Der geheime Garten – Frances Hodgson Burnett, Papillion – Henri Charrière, Animal Farm – George Orwell, Watership down – Richard Adams, Projekt Armageddon – Susanne Gerdom, Der Talisman – Stephen King und Peter Straub, Der Hobbit – JRR Tolkien und die Märchen und Geschichten von Hans Christian Andersen. (die Reihenfolge ist willkürlich)

4. Welches Projekt (nicht Buch) würdest Du gern umsetzen?

Ich würde gerne das Projekt Dark Legends mit Tanja Hanika und Ulli Bujard umsetzen. Leider stagniert es im Moment. Ich hoffe allerdings, dass es bis zum Jahresende wieder neuen Schwung erhält und sich ggf neue Möglichkeiten ergeben.

5. Wenn alles möglich wäre, was wäre Dein erster Wunsch?

Egal was? Dann würde ich gerne hauptberuflich als Autorin, Regisseurin und Produzentin arbeiten und davon leben können.

6. Was ist die beste Geschichte, die Du nie (fertig) geschrieben hast?

Das kann ich, ohne zu zögern beantworten: Nisus Erben.
Ein großes Highfantasy Epos mit 6 Bänden und 3 Hintergrundgeschichten.
Aber wer weiß? Vielleicht komme ich ja irgendwann dazu.

7. Was möchtest Du als Autor noch erreichen?

Ich würde gerne von meiner Arbeit leben können. Projekte umsetzen, ohne mir über die finanzielle Seite Gedanken machen zu müssen. Und somit auch andere unterstützen zu können.

Zwar stehen oben auch schon Fragen zu Dir als Autor direkt, aber gehen wir da jetzt mal ein wenig mehr drauf ein!

8. Welche Fehler beim Schreiben sind Dir über Dich selbst bekannt und welche ärgern Dich am meisten? Wie versuchst Du, sie loszuwerden, oder akzeptierst Du sie einfach?

Oh ja, Wortwiederholungen! (Augenrollen hier einfügen) Am Schlimmsten ist es in meinen Rohfassungen und in der ersten Überarbeitung. Und mit Kommata stehe ich seit der Schulzeit auf Kriegsfuß, ich bekomme die Regeln dafür einfach nicht in meinen Kopf rein. (seufz)
Bei den Wortwiederholungen versuche ich noch sie loszuwerden. Bei den Kommata habe ich aufgegeben.

9. Für uns andere Autoren auch interessant: Wie läuft Dein Schreibprozess bei Dir ab? Von der Idee bis zur Korrektur?

Oh man, ihr wollt wirklich einen laaangen Beitrag, wie? Nun denn.
Meine Ideensammlung beträgt mittlerweile ca. 64 Projekte. Von Kurzgeschichten über Drehbücher und Romane ist alles dabei. Ob ich diese allerdings auch alle umsetze steht auf einem anderen Blatt. Soll heißen, um Ideenfindung muss ich mir keine Sorgen machen.
Sobald ich mich für eine Idee entschieden habe (haha als ob ICH mich entscheide. Eher nehme ich die Ideen, dessen Charaktere mich am Lautesten nerven)
überlege ich mir, wie wird diese Geschichte wohl enden. Ja, ich zäume das Pferd immer von hinten auf. Denn wenn ich nicht weiß, wie eine Geschichte endet, kann ich nicht mit dem Schreiben bzw. mit dem Plotten beginnen. Ich würde mich sonst in der Geschichte „verlieren“.
Habe ich ein Ende gefunden, beginne ich zu überlegen was alles passieren muss, um dort hinzugelangen. Dabei bin ich nicht gerade zimperlich mit meinen Figuren. Damit mache ich mir einen Projektplan, aus dem dann mein Plot entsteht. Das mache ich grundsätzlich IMMER analog. Ich nutze Karteikarten, so kann ich ggf. die einzelnen Szenen schieben oder austauschen.
Erst dann beginne ich mit der 1. Rohfassung. Dabei lerne ich meine Charaktere besser kennen und knöpfe sie mir als nächstes vor. Es gibt Ausnahmen, wenn Charaktere so stark sind, dass ich die Geschichte „um sie herum“ baue.
Meine Charakterentwicklung mache ich am liebsten mit dem Enneagramm. Ursprünglich kommt dies aus der esoterischen „Ecke“ und wurde dann in der Psychologie eingesetzt. Es gibt demnach 9 verschiedene Charaktertypen. Die trotzdem individuell sein können, kommt drauf an was ihnen „mitgegeben“ wurde oder was sie im Laufe ihres Lebens erlebt haben. Stehen die Charaktere, geht es in die nächste Phase.
Recherche. Ich recherchiere alle offenen Fragen (es kommt auch vor, dass ich das in der Planungsphase mache aber dann nur wenn ich bei bestimmten Dingen gar keine Ahnung habe)
Die 2. Rohfassung geht meist an meine Testleser. Ich kann mit Stolz behaupten, die besten zu haben. (ich glaube, das sagt jeder Autorin) Während mein Text also bei den Testlesern liegt, gönne ich dem Text und mir eine Pause. Wenn der Text dann zurückkommt, geht es weiter.
Ich notiere mir Anmerkungen meiner Testleser und schaue wo es Überschneidungen gibt. Diese überprüfe ich dann anhand meines Textes und ändere ihn ggf. an diesen Stellen. Dann schau ich mir Anmerkungen an, die einzeln genannt wurden und verfahre ebenso. Schließlich bekommt der Text nochmal 1-2 Wochen Ruhe.
Auch wenn ich mich in der Zeit mit anderen Dingen beschäftige, „gärt“ der Text fleißig in meinem Unterbewusstsein. (kam auch schon mal vor, dass ich ihn dann noch einmal komplett umgeschmissen) Sollte dies nicht der Fall sein, kommt die nächste Phase.
In der 1. Überarbeitung schaue ich mir jede Szene einzeln an. Ändere Wortwiederholungen, Aussprache und schreibe die Szenen meist weiter aus. (die Fassungen zuvor sind nämlich ziemlich knappgehalten) Und recherchiere falls es noch offenen Frage gibt.
Dann kommt der bearbeitete Text ins Lektorat. Die Zeit nutze ich meistens, um mich dem nächsten Projekt zu widmen. Nach dem Lektorat kommt die gleiche Prozedur zum Tragen, die auch nach den Testlesern zelebriert wird.
Danach (mit viel Glück) gibt es nur noch einen Lektorats Durchgang. Anschließend geht der Text ins Korrektorat. Da kommen meist noch ein paar kleinere Änderungen auf mich zu.
Danach ist der Text fertig. Das kann je nach Umfang 6 Monate bis 1 Jahr dauern. (Nur bei Nachtfrost hat es 5 Jahre gedauert)

10. Wie bist Du auf das Genre gekommen, dass Du schreibst?

Ich „bediene“ ja drei Genre. Zum einem Fantasy (High, Urban, Dark, Strange, wathever außer Romance und New Adult), Horror (alle Arten) und Drama. Fantasy im Jugend- und Kinderbereich, Horror im filmischen Bereich und Drama als SP.
Wie ich zum Fantasy Genre und zum Horrorgenre gekommen bin, habe ich ja bereits erwähnt.
Zum Drama bin ich gekommen, zum einem, um gewisse belastende Themen zu verarbeiten und zum anderen, weil mich das menschliche Wesen fasziniert. Die dunklen Seiten der Seele sozusagen. Ich finde, die kann man in Dramen am besten beleuchten.

11. Warum hast Du mit dem Schreiben angefangen? Erzähl uns die Geschichte!

Ich habe relativ früh mit dem Schreiben begonnen. Bereits Anfang der 90er Jahre habe ich Drehbuchadaptionen für das Kinder- und Jugendtheater geschrieben. Ein Jahr später, habe ich mein erstes eigenes Drehbuch für das „Erwachsenen“ Theater verfasst.
Dann kam eine lange Zeit des Ausprobierens. Musik, Kunst, um nur einige zu nennen.
2010 gab es in meinem Leben den schweren Schicksalsschlag. Nachdem ich einigermaßen wieder aus dem Loch gekrochen war, merkte ich, dass mir etwas in meinem Leben fehlt. Ich begann Kurzgeschichten und auch wieder Drehbücher zu schreiben. Das hat mir bis heute geholfen, meinen Weg im Leben zu finden.

12. Was motiviert Dich?

Der Drang, die Geschichten in meinem Kopf aufzuschreiben. Die Hoffnung damit anderen Menschen zu bewegen und berühren. Sie zum Nachdenken zu animieren. Vielleicht auch einen anderen Blick auf die Welt zu erhaschen.
Meine Familie und Freunde. Die Unterstützung, die ich erfahre.
Und das Wissen, das ich nichts anderes mehr in meinem Leben machen möchte, als Geschichten zu erzählen. Egal in welcher Form.

13. Wie viel Schreibzeit hast Du?

Soviel wie ich will – abzüglich Haushalt, Brotjob, Termine und andere Projekte. Ich hoffe das ich bald die Zeit, die bisher für meinen Brotjob ausgereizt wird, sich in naher Zukunft in Schreibzeit verwandelt.
Mehr als 6 Stunden pro Tag (an guten Tagen und mit Pause) schaffe ich aber nicht.

14. Lässt du Dich gerne auch mal ablenken?

Ja, leider viel zu oft. Ich bin ein ziemlich „verpeilter“ Mensch und hab mehr Dinge im Kopf, als es gut für mich ist. Da schweifen die Gedanken schon mal ab. Das ändere ich allerdings dieses Jahr. Es gibt einen detaillierten Zeit- und Terminplan, an den ich mich halten muss. Da bleibt keine Zeit für Ablenkung, es sei denn sie ist erwünscht.

15. Welches Deiner Bücher magst Du selbst am liebsten und warum?

Puuh. Das ist ja fast so, als würde man mich fragen: welches deiner Kinder hast du am liebsten.
Schwere Frage und ich kann leider keine klare Aussage tätigen. Jede meiner Geschichten hat ihren eigenen Reiz, ihre eigenen, besonderen Charaktere. Ich kann mich da nicht für eine entscheiden.

16. Wie sieht in Deinen Augen der Alltag eines Autors aus? Die meisten nur Leser können sich nichts darunter vorstellen.

Das ihr mich das jetzt fragt, war NICHT abgesprochen. Zufällig ergibt es sich nämlich, dass man dies ab dem 06.01.20 live auf meinem Youtube Channel, einmal im Monat, verfolgen kann. Dort entsteht nämlich die Videoreihe AuthorDiary.
Es gibt auch auf Twitter einen gleichnamigen Hashtag und auch auf meinem Instagram Account könnt ihr das mitverfolgen.
Ich zeige meinen Arbeitsbereich, stelle meine Projekte vor, ihr könnt mich bei Recherchen und anderen Autorenterminen begleiten.

17. Wie stehst Du heute zu Deinen ersten Geschichten?

Ich habe definitiv die letzten Jahre einiges dazu gelernt. Trotzdem mag ich auch meine alten Geschichten auch heute noch. Klar, der Stil und die Logik lassen zu wünschen übrig aber die Ideen dahinter, finde ich immer noch prima.
Nur vorlesen oder lesen lassen, würde ich es niemanden.

18. Was würdest Du jetzt gern an dieser Geschichte ändern?

Sie sind unabdingbar und gerne zickig. Die Figuren. Wir lieben und wir hassen sie und meistens kann sich der Leser gar nicht vorstellen, welches Leid wir manchmal mit ihnen erdulden mussten. Ohne sie geht es aber dennoch nicht. Erzähl uns gerne von ihnen!

19. Magst Du alle Deine Figuren?

Eindeutig – JA. Auch wenn sie manchmal störrisch, egoistisch, naiv, unausstehlich, brutal, gemein und echte Arschlöcher sein können, ich mag sie alle. Deshalb fällt es mir tatsächlich schwer auch die „kleinste“ Nebenfigur sterben zu lassen. (auch wenn ich es trotzdem tue)
Jeder meiner Charaktere hat das Besondere und das macht sie aus und wie ich finde, ziemlich realistisch.

20. Gibt es für die Figuren reale Vorbilder?

Hahaha. Ich sehe schon Scharen von Anwälten sich die Krawatte zurechtrücken.
Ich würde lügen, wenn ich nein sagen würde.
Allerdings würde ich nie eine Figur so ausführen, wie ich die Person vielleicht im realen Leben kennengelernt habe. Ich möchte damit verhindern, dass sich Menschen deshalb vor den Kopf gestoßen fühlen. Es sei denn es handelt sich um historische Persönlichkeiten oder welche aus Legenden/Mythen. (obwohl man da auch so einiges selbst interpretieren kann)

21. Fällt es Dir leicht, schwierige Figuren zu schreiben? Ganz gleich, weshalb genau sie schwierig sind.

22. Wann genau ist eine Figur schwierig für Dich?

Wenn sie meinen Moral- oder Ethikvorstellungen völlig wiedersprechen. Wenn ich mich so gar nicht in die Figur hineinversetzen kann, weil ich gewissen Handlungen und Gedankengänge nicht kenne.
Dann hilft es mir tatsächlich nur mir solche Figuren in Filmen, Büchern oder Dokumentationen anzuschauen. Ich bin ein Empath und kann mich dann über solche Medien gut in die Charaktere hineinversetzt und dazu lernen. Dann ist es „lediglich“ schwer für mich damit psychisch zurecht zu kommen. Aber auch da habe ich mittlerweile gute Strategien entwickelt.

23. Musstest Du auf Grund einer Figur schon einmal ein Werk abbrechen?

Nein. Nur die Pausen beim Schreiben sind dann länger, weil sich die Erholungszeit ausdehnt.

24. Welche ist der Liebling Deiner eigenen Figuren? Wo kommt sie vor und magst Du sie uns vorstellen?

Während ich bei meinen Geschichten kein Liebling habe, habe ich aber welche unter meinen Charakteren.
Zum einen ist da Kalle aus Nachtfrost, mein eigentlicher Held der Geschichte.
Luis Stein gehört zur Gruppe der Unsagbaren in meiner Geschichte Vyrus. Ein absoluter Pazifist und grundgütiger Charakter.
Und Fernaud der Maler aus Seelenbaum. Das ist der schrägste Charakter, den ich je entwickelt habe. (mehr kann ich nicht verraten – SPOILER)
Darween aus Nisus Erben. Das emanzipierteste Mädchen, das ich kennengelernt habe. (und das in einer historisch angehauchten High Fantasy Story)
Und last but not least, Salomonius ebenfalls aus Seelenbaum. Der coolste Pfarrer ever.

25. Hier geben wir Dir Raum, selber noch etwas zu Deinen Charakteren zu erzählen.

Und da sind wir auch schon fast durch. Jetzt bitten wir Dich darum, ein Projekt oder DAS Projekt vorzustellen. Dabei wollen wir Dir viel Raum lassen.

26. Extra eine gemeinere Frage: Weshalb sollten Leser auf jeden Fall Dein Buch kaufen?

Also gemeiner als die Frage „was ist deine Lieblingsgeschichte von dir?“ ist sie aber nicht.
Ich würde gerne jemanden zitieren. Catherine Strefford hat da was, wie ich finde, passendes gesagt:
„Nachtfrost“ ist ein lesenswertes Drama über die Verletzlichkeit einer Seele und die Bedeutung davon, sich ungeliebt zu fühlen, dass die Vorfreude schürt auf alles was noch von Jessica Bradley kommen wird.
Ich denke, das trifft es perfekt.

27. Was sollen sich Leute am Ende Deiner Geschichte denken?

Das ist jedem selbst überlassen. Darauf will und habe ich auch keinen Einfluss.
Schön wäre es, wenn meine Geschichten beschäftigen, Blickwinkel ändern oder einfach nur Spaß gemacht haben. Das Denken überlasse ich gerne derm Leserin selbst.

28. Was auch immer die Beweggründe dafür waren, wieso Du dieses Interview gemacht hast, bestimmt war da auch die Hoffnung, Werbung für Dich machen zu können, ganz gleich, ob du Deinen Lesestoff kostenfrei anbietest oder nicht. Diesen Raum wollen wir Dir hier gerne geben. Berichte uns über Dein Projekt oder die Projekte. Sag noch ein paar abschließende Worte. In welchem Format gibt es Dich zu lesen? Und zu welchem Preis? Hau in die Tasten!

Genaueres über meine Projekte in diesem Jahr könnt ihr auf meinem Youtube Channel erfahren. Nur so viel: Mein Drama Sternenhimmel wird voraussichtlich Ende August erscheinen und es gibt neuen Content u.a. auf Youtube und Instagram.
Dieses Interview hat mir richtig Spaß gemacht. Ich musste bei manchen Fragen richtig meinen Kopf anstrengen. Und ich habe bestimmt mehrmals Antworten gelöscht und neu verfasst. Ich hoffe ihr habt beim Lesen der Antworten, genauso viel Spaß wie ich beim Schreiben hatte.

Hinweis: Die meisten Fragen sind aus der Community gefischt worden.

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