Interviewrunde 3 Nadine Föhse

Willkommen in der dritten Runde der Interviews. Wenn Du Inspiration beim Ausfüllen brauchst, so stehen Dir eine Menge Autoreninterviews auf dem Blog zur Verfügung.
Behalte im Kopf: Das hier ist Dein Interview und Du darfst jeder Zeit Fragen auslassen! Kreativ darfst Du auch gerne sein!

Was Du allerdings nicht darfst – und da gab es in den letzten Runden teilweise wirklich Probleme mit:

  • Fragen auslassen ist in Ordnung, aber bitte lösche sie nicht aus dem Dokument, sondern lass sie stehen.
  • Verändere nichts an der Formatierung. Also was kursiv ist, bleibt kursiv, was dick ist, bleibt dick etc.
  • Verändere nicht die Reihenfolge der Fragen und bitte sieh möglichst davon ab, Fragen miteinander zu kombinieren!
  • Bitte schick das Interview als .doc oder notfalls als .docx (oder Papyrus) Format ein und nicht als zum Beispiel Apple Format.
  • Schick uns gerne noch Fotos von Dir oder Deinen Werken dazu. Links ebenso (diese speisen wir dann vernünftig mit ein). Bitte gib uns die Copyright-Angaben dazu. Gibst Du uns diese nicht, nutzen wir den von Dir angegeben Autorennamen als Copyright!
  • Lies es am besten Korrektur, wir werden es nämlich nicht machen.
  • Diese Regeln werden ABSICHTLICH mit jedem Interview neu veröffentlicht.
  • Man kann über alles reden, aber bitte nie die Höflichkeitsform vergessen. Wir ändern nichts mutwillig an Deinem Text, sondern erst auf Absprache. Das bedeutet allerdings auch: Solltest Du Klarnamen und Autorennamen hier mischen und damit unzufrieden sein, ist das nicht unsere Schuld. Die Verantwortung liegt bei Dir und nur bei Dir allein. Wo wir das alles ändern sollen (da ansonsten eventuell der komplette Text umgearbeitet werden müsste), musst Du uns deswegen genaustens sagen.
  • Wir rennen nicht mehr hinter Informationen her. Du bekommst einmal eine Erinnerung. Danach schauen wir auf unsere Art weiter (z. B. fehlende Copyrightangaben, siehe oben).
  • Sollten wir jetzt oder irgendwann feststellen, dass Dein Interview oder Du nicht mehr auf dem Blog passen (zum Beispiel rassistische Kommentare auf Twitter), nehmen wir uns das Recht heraus, Dein Interview zu löschen oder gar nicht erst zu posten. Dasselbe zählt für den Zeitpunkt, da unser Speicher voll ist (den müssen wir bezahlen, darum mäßige Dich bitte auch mit Fotos und Sonderdateien wie Leseproben). Bevor wir etwas vom Blog löschen (was von unserer Seite übrigens noch nie vorgekommen ist), geben wir Dir Bescheid. Andersherum ist es Dir jeder Zeit gestattet, um eine Löschung zu bitten. Falls Du nicht mehr mit uns konform gehst oder nicht mehr mit Deinem Interview zufrieden bist. Möchtest Du es komplett oder zu großen Teilen neu machen, musst Du Dich in der nächsten Runde allerdings erneut bewerben. Ansonsten können wir gerne über Änderungswünsche reden.
  • Du hast auf Deine eigenen Daten Anspruch und kannst uns jeder Zeit um Löschung bitten. Allerdings hast Du ansonsten keinen Anspruch auf unseren Blog, auf andere Beiträge und darauf, dass wir Dir einen Sonderraum einräumen oder dergleichen.
  • Wir benutzen und veröffentlichen den Namen, den Du als Dokumentnamen nutzt (auch für fehlende Copryright-Angaben). Du MUSST das Dokument umbenennen in: Bambusblatt-Interview »Name«. Als Beispiel: Bambusblatt-Interview Judith L. Bestgen.
  • Links bitte NUR SO angeben: Twitter (Link), Website (Link) etc. Das macht es leichter für uns, diese einzuspeisen. Bitte formatiere sie nicht selbst bereits in Worte und Co. Da macht WordPress oft Probleme und wir dürfen die ganzen Links aufwendig suchen und neu einarbeiten. Außerdem: Kontrolliere bitte, dass die Links die Richtigen sind. Wir hatten oft, dass jemand sich verschrieben hat oder den Twitterlink posten wollte und nur jenen zur Hauptseite kopiert hat. Es ist nicht unsere Aufgabe, das alles für Dich herauszusuchen.
  • Fotos (von Dir oder den Covern) darfst Du uns gerne mitgeben.

    Bitte fass das alles nicht als böse auf! Wir wollen uns austauschen und Autoren helfen, allerdings haben wir schon so oft jetzt gemerkt, dass es ohne strenge Regeln nicht geht. Manche Menschen wissen einfach nicht, wie man sich nett verhält, und das tut uns jedes Mal sehr weh. Dieser Bogen geht ja nicht nur an Dich, vergiss das nicht!

    Danke, dass wir Dich auf unserem Blog begrüßen dürfen : ).
Autorenpotrait von Nadine Föhse
(Copyright Bild: Nadine Föhse)

1. In Deinen Händen hältst Du Welten. In Deinem Herzen werden sie erschaffen, in Deinem Kopf genährt. Aber wer bist Du? Erzähl uns etwas über Dich!

Der spannendste Teil bei einem solchen Interview. Ich bin Nadine, 1990er Jahrgang, Ruhrgebietskind, Zweifachmama, Ehefrau, Freundin, Tochter, Autorin, Texterin, Korrektorin, Sensitivity Readerin, Freiberuflerin und vieles mehr. Ich bin ironisch, laut, liebevoll, aufmerksam, fürsorglich und optimistisch. Ich liebe es, mir Geschichten auszudenken und diese dann aufzuschreiben. Ich hänge zu oft auf Instagram und Twitter rum und trinke manchmal gerne Wein. Und gerade eben ist mir aufgefallen, dass alle Sätze (außer diesem und dem ersten) mit „Ich“ anfangen. Well, das lassen wir jetzt so, oder?

2. Das bist also Du! Und die oben erwähnten Welten? Was möchtest Du uns zu ihnen sagen? Was kannst Du erzählen?

Meine Geschichten spielen immer im Hier und meistens im Jetzt. Ich bin ehrlich: Das große C kommt in meinen Büchern nicht vor, denn am Ende sind sie ja doch eine kleine Flucht vor der Realität. Aber ansonsten bleibe ich sehr realistisch. Vom Genre her bewege ich mich irgendwo zwischen Jugendbuch, Young Adult, New Adult und Romance (nicht unbedingt hetero!). Die Liebe ist ein wiederkehrendes Thema, genauso wie die Freundschaft. Als Kind des Ruhrpotts finden meine Romane immer – zumindest zum Teil – hier statt. Dabei versuche ich, meine Heimat möglichst authentisch wiederzugeben.
Seit neuestem versuche ich mich an Kurzgeschichten, die ich 2022 in zwei Bänden veröffentlichen will. Auch dabei befinden wir uns in der realen Welt, die Handlungsorte sind aber weniger festgelegt. Außerdem erweitere ich das Genre ein bisschen hin zu prickelnderen Themen, die durchaus sexy und erotisch angehaucht sind.

3. Was löst das Schreiben in Dir aus? Wie fühlt es sich an? Welche Bilder hast Du im Kopf, welche Art Feuer brennt in Deinem Herzen, welches Orchester spielt in Deinem Kopf?

Das Schreiben macht, dass ich mich leicht und unbeschwert fühle. Ich kann abtauchen in die Geschichten und mit den Figuren mitfühlen. Schon das Schreiben ist für mich eine kleine Flucht vor dem Alltag, der manchmal allzu hart und unnachgiebig ist. Beim Schreiben kann ich mich davon lösen und einen Moment mit meinen Figuren verbringen, bevor ich zurückmuss in die Realität. Und das tut einfach gut.

4. Wer spielt Deine Muse? Und wie hältst Du sie fest?

Die Muse ist ein launisches Ding, habe ich festgestellt. Das ist umso schwieriger, wenn man als Schreiberling nicht plottet. Denn zu schreiben, wenn keine Muse da ist, ist relativ schwierig. Glücklicherweise habe ich ein paar Strategien gefunden, um meine kreativen Kräfte trotzdem zu aktivieren. So habe ich eine „Creativity incoming“-Playlist, die ich höre, wenn ich schreiben will. Außerdem gibt es bestimmte Influencer, deren Postings so ein kreatives Gefühl in mir auslösen. Wenn sonst nichts klappt, kann ich mich so also zum Schreiben konditionieren.

5. Abseits von dem »Ich möchte davon leben«, welchen Traum hast Du? Welcher Traum hält Deinen Geist wach? Er muss nicht einmal mit dem Schreiben zu tun haben. Oder groß sein.

Ein recht kleiner, vielleicht sogar unscheinbarer Traum ist folgender: Ich will, dass Lesende sich beim Lesen meiner Geschichten so fühlen wie ich beim Schreiben. Dass sie die gleiche Antwort auf Frage 3 geben wie ich. Und dann fänd‘ ich es noch supercool, wenn eine meiner Geschichten mal als Hörbuch vertont oder sogar verfilmt wird. Es muss nicht mal meine aktuelle Veröffentlichung „Lenny und die Liebe“ sein, aber so generell wäre das ein kleiner Traum von mir.

6. Welches war Dein Lieblingsrecherchethema und wie bist Du es angegangen? Oder warst du vorher bereits in dem Thema bewandert (wie Bogenschießen) und hast es Dir deswegen mit zur Aufgabe gemacht, es einzubauen?

Bei der Arbeit an „Lenny und die Liebe“ musste ich immer wieder zu Musik recherchieren. Das ist insgesamt ein wichtiges Thema und hat auch für Lenny große Bedeutung. Ich wollte die einzelnen Songs aber gern richtig einordnen und musste deshalb immer wieder nach Erscheinungsjahren und Co. suchen. Das hat großen Spaß gemacht und mich ein paar alte Schätze wiederentdecken lassen. Die offizielle Playlist zu „Lenny und die Liebe“ ist übrigens auf Spotify und Deezer zu finden.

7. Welcher Moment im Autorenleben hat Dich so richtig zum Lachen gebracht?

Mich bringt ehrlicherweise jedes Lektorat zum Lachen. Ich arbeite mit ganz tollen Lektorinnen zusammen und die Kommentare und Anmerkungen sind teilweise sehr komisch. Deswegen teile ich die auch gern auf Instagram – vielleicht muss ja jemand anderes auch darüber lachen. Und es nimmt dem Lektorat natürlich auch ein bisschen den Ernst, wenn lustige Kommentare dazwischen zu finden sind.

8. Welcher Moment im Autorenleben konnte Dich sehr glücklich machen und wie?

Tatsächlich war mein schönster Moment gar nicht mal so sehr mit meinem eigenen Autorinnenleben verknüpft. Durch mein Schreiben habe ich viele wundervolle Autorinnen und Buchmenschen kennenlernen dürfen. Und da ich ja auch noch als Korrektorin arbeite, durfte ich ein Buch einer sehr lieben Freundin (hi Cathy!) Korrektur lesen. Und während des Auftrags hatte ich fast ein wenig Angst, wie ihre Reaktion ausfallen könnte, immerhin sind wir ja Freundinnen. Aber dann war sie sehr glücklich mit dem Korrektorat und ich war sehr glücklich mit dem Feedback und insgesamt waren wir alle sehr glücklich.

9. Welcher Moment im Autorenleben hat Dich den Tränen nahe gebracht und weshalb?

CN: Tod

Ich habe angefangen, das Schreiben ernsthaft zu betreiben, nachdem meine Mutter 2018 sehr plötzlich an Krebs gestorben war. Mein Erstling ist deshalb auch ihr gewidmet und ich habe ein paar sehr emotionale Worte in der Danksagung geschrieben. Als ich das Buch das erste Mal selbst in der Hand hielt und diese Worte gedruckt las, hat mich das schon ein wenig zum Weinen gebracht. Ich weiß, wie stolz sie auf mich wäre, wenn sie hier wäre und ich bin einerseits glücklich und andererseits traurig. Glücklich darüber, meinem Traum gefolgt zu sein und traurig darüber, dass sie das nicht mehr miterleben kann.

10. Herrje, herrje, wie die Zeit vergeht. Bist Du ein schneller Tipper oder eher ein Gemächlicher? Oder mal so, mal so?

Ich bin eindeutig eine schnelle Tipperin. Ich sitze nie vor dem Manuskript und überlege lange, welchen Satz ich schreiben oder wie ich etwas formulieren soll. Bei mir sind es dann eher die Pausen, die auch mal länger ausfallen und in denen ich auf dem Text herumdenke.

11. Gehörst Du zu einer Schreibgruppe (wie Schreibnacht oder private Gruppen)? Nimmst Du am NaNo teil? Und wenn ja, wie? Nur im November oder auch bei den Camp-NaNos?

Ich habe eine private Schreibgruppe, die sich im Schnitt ein Mal pro Woche digital trifft, um gemeinsam zu schreiben. Nicht selten fallen diese Treffen aus, wenn wir andere Verpflichtungen haben. Aber es tut sehr gut, zuerst über Projekte und Co. zu quatschen und dann gemeinsam zu schreiben.
Ich habe mir Stand heute (September 2021) fest vorgenommen, am diesjährigen NaNo teilzunehmen. Mal schauen, ob ich es durchgehalten haben werde, wenn dieses Interview erscheint. Ist dann wahrscheinlich irgendwo nachzulesen!

12. Hast Du ein Schreibritual und wenn ja, wie sieht dieses aus? Zum Beispiel einen bestimmten Ort, an dem Du schreibst. Ein bestimmtes Getränk bei Dir (wie Kakao) oder eine Atemübung vorher?

Ich schreibe vor allem abends auf meiner Couch. Der Tag ist ja meist für Kinder und Brotjob reserviert, sodass ich vor allem nach dem Zubettbringen am Autorinnenleben feilen kann. Die Couch ist dann einfach bequemer als der Esstisch. Und da ich sowieso am Laptop schreibe, bin ich eh flexibel. Andere Rituale habe ich nicht, allerdings muss schon irgendwas zu trinken in der Nähe stehen. Oh, und: Mit Musik kann ich so gut wie gar nicht schreiben. Höchstens ganz leise Akustikmusik, die mich nicht ablenkt.

13. Welche Schriftart benutzt Du am liebsten? Oder passt Du es an jeden Charakter oder zumindest jedes Buch neu an? Wenn ja, worauf achtest Du dabei?

Ich schreibe meine Geschichten immer in Courier New, 11pt, Blocksatz, mit 1,5fachem Zeilenabstand. Das kommt der klassischen Normseite am nächsten und da bin ich auch einfach pragmatisch. Die Schriftart wird aber natürlich geändert, wenn es an Buchsatz und Veröffentlichung geht. Dann benutze ich am liebsten „Garamond“. Ich finde diese Schriftart einfach hübsch und dabei gut zu lesen. Manche Textbestandteile formatiere ich allerdings in eine andere Schriftart, beispielsweise bei SMS- oder WhatsApp-Nachrichten oder handgeschriebenen Briefen innerhalb der Geschichte.

14. Gibt es eine Frage zu einem Deiner Projekte, auf die Du schon die ganze Zeit wartest? So etwas wie »Warum hast Du Dich dazu und dazu entschieden«? Wurde diese Frage mittlerweile mal gestellt? Magst Du sie uns verraten oder andeuten? Warum wartest Du darauf?

15. Hast Du ein aktuelles Projekt? Wie heißt es? Wo oder ab wann findet man es? Worum geht es?

Ich habe viel zu viele aktuelle Projekte! Das geht aber auch vielen Kolleg*innen so. Meine aktuelle Veröffentlichung ist ja „Lenny und die Liebe“, das Buch erschien im November 2021. Als nächstes kommt der Kurzgeschichtenband, der „It’s sparkling“ heißt und fünf prickelnde Kurzgeschichten umfasst. Das Buch erscheint im März als E-Book und Taschenbuch. Dann erscheint im Sommer oder Herbst 2022 der nächste Roman, über den ich noch nicht so viel verraten kann. Und der Nachfolger von „It’s sparkling“ kommt Ende 2022 ebenfalls raus.
Alle meine Bücher erscheinen im Selfpublishing. Sie sind also über die gängigen Online-Shops wie Amazon, die Autorenwelt oder Thalia erhältlich. Zusätzlich lassen sie sich alle auch als signierte Ausgabe (auf Wunsch mit persönlicher Widmung) in meinem eigenen Online-Shop bestellen. Den Link finden Interessierte in der Link-Section.

16. Nutzt Du ein Pseudonym? Wenn ja, wie ist es dazu gekommen, weshalb genau dieser Name? Was möchtest Du uns dazu erzählen?

Als ich mit dem Schreiben und Veröffentlichen angefangen habe, kam mir gar nicht in den Sinn, ein Pseudonym zu verwenden. Ich wollte, dass mein Name auf meinen Büchern steht. Auch heute erfüllt es mich noch mit Stolz, meinen echten Namen auf meinen Werken zu lesen.
Trotzdem habe ich mal eine Weile darüber nachgedacht, ein Pseudonym zu nutzen. Denn meine Kurzgeschichtenbände behandeln explizitere Themen als die Romane. Ich habe also eine Weile überlegt, ob ich dies ordentlich trennen soll, indem ich unterschiedliche Namen nutze. Dann habe ich die Idee allerdings wieder verworfen und hoffe nun einfach, dass eine Verschmelzung von YA / NA und Romance mit erotischeren Inhalten unproblematisch gelingt.

17. Gerade (aber nicht nur) wenn Du ein Pseudonym nutzt, weiß Dein Umfeld, dass Du schreibst? Und veröffentlichst?

Ich gehe sehr offen damit um, Autorin zu sein. Wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde, antworte ich mittlerweile sogar ganz selbstbewusst „Ich bin Autorin“. Denn auch, wenn dieser Teil meines Berufs (noch) nicht meine Brötchen bezahlt, ist er meine Passion und als solche möchte ich ihn behandeln.
Meine Familie und Freunde unterstützen mich außerdem, sind zum Teil Testleser und kaufen meine Bücher. Ich habe bisher kaum unangenehme Reaktionen auf die Information erhalten, dass ich Autorin bin.

18. Möchtest Du jemanden grüßen? Hier kannst Du Dir die Zeit dazu nehmen.

Durch das Autorinnenleben habe ich sehr viele wundervolle Menschen kennengelernt. Sie jetzt alle zu grüßen, würde hier eindeutig den Rahmen sprengen. Deswegen möchte ich mich auf eine Person beschränken, die mich seit (fast) dem ersten Tag unterstützt und mittlerweile eine sehr liebe Freundin geworden ist. Cathy, du rockst! Deine Unterstützung, unsere gegenseitige Unterstützung, ist ein Fels in der Brandung und es macht mich unfassbar glücklich, jemanden wie dich in meinem Leben zu haben.

19. Wo im Internet findet man Dich? Hier ist genügend Platz für Deine Links.

20. Möchtest Du abschließend noch etwas sagen?

Das Tolle daran, Autorin zu sein, ist die Vernetzung mit anderen. Ich freue mich über jeden neuen Kontakt in der Buchwelt. Schreibt mir gern auf allen Kanälen!


Zusatzteil!

(Copyright Catherine Strefford Design)

Wir hatten auch gefragt, worauf die Autoren Lust hätten, darum gibt es jetzt noch ein paar andere Fragen!

21. Es ist leider ein elendes Thema, aber auch ein Wichtiges: Wie hat Corona sich auf Dein Schreiben ausgewirkt? Damit meinen wir alles (was Du uns an Informationen geben möchtest). Verkäufe, Storyideen, Werbung etc. Was hast Du, positiv und negativ, als Lehre für Dich daraus gezogen?

Corona hat unser aller Leben sehr verändert. Wir gehen weniger raus und schon gar nicht mehr in Menschenmengen. Das ist schon deshalb problematisch, weil die Ideen von vielen von uns mit anderen Menschen unweigerlich verknüpft sind. Wir haben also automatisch weniger Ideen, wenn wir weniger Zeit unter Leuten verbringen. Das ist an sich schwierig.
Für mich kam erschwerend hinzu, dass ich mitten in der Pandemie schwanger war. Ich habe also nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen meiner Schwangerschaft, viele Monate gar nicht wirklich geschrieben. Ich hatte 2020 vor, LitCamps und Messen zu besuchen – daraus wurde natürlich auch nichts, weil alles ausgefallen ist.
Unser ganzes (Autorinnen-)Leben hat sich ins Internet verlagert. Der positive Effekt: Ich habe online noch mehr wunderbare Buchmenschen kennengelernt. Digitale LitCamps, Online-Buchmessen und Twitch-Streams mit tollen Menschen haben mich durch die dunkle Corona-Zeit getragen. So taten sich außerdem noch mehr Möglichkeiten auf, Werbung für meine Geschichten und Bücher zu machen. Trotzdem bin auch ich froh, dass Veranstaltung langsam wieder live und in Farbe möglich sind.

22. Was war für Dich eine Schwierigkeit bei den Charakteren?

Was mir generell bei der Charaktererstellung schwerfällt, ist ein ausgewogenes Verhältnis. Niemand hat nur tolle oder nur schlechte Eigenschaften, jeder hat einen Mix. Das bei meinen Charakteren umzusetzen, fällt mir nicht unbedingt leicht. Ich übe noch!

23. Möchtest Du einen gewissen Standpunkt oder eine gewisse Moral vertreten oder willst Du vorrangig unterhalten?

Grundsätzlich möchte ich in erster Linie unterhalten. Denn das suche ich selbst auch in Literatur: Unterhaltung. Trotzdem vertrete ich gewisse Werte, die in meinen Büchern immer wieder vorkommen (manchmal subtiler, manchmal eher mit der Keule). Dazu gehört es beispielsweise, nicht rassistisch oder sexistisch zu sein oder keine homofeindlichen Inhalte zu verbreiten. Schlechtes Verhalten hat Konsequenzen, beispielsweise toxische Beziehungsmuster oder übergriffiges Verhalten. Ich möchte solche Themen nicht ausschließen, will sie aber auch nicht als „normal“ verharmlosen. Ich hoffe, dass viele andere Schreiberlinge das genauso sehen und an dieser Stelle mitziehen, um in der Gesellschaft etwas zu verändern.

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