Rezept: Sandwichtorte

Normalerweise schreibe ich vor einem Rezept immer möglichst kurz einen Einleitungssatz, da ich zu den vielen Menschen gehöre, die es nicht mögen, wenn vor einem Rezept erstmal eine gesamte Lebensgeschichte steht.
Hier muss ich aber dennoch nochmal kurz ausschweifen: Ich hasse die meisten Torten, Kuchen, Süßigkeiten. Ich habe als Kind immer lieber Obst, Gemüse und Milchprodukte konsumiert und konnte und kann nichts mit dem ganzen Süßkram anfangen (bis auf Ausnahmen, aber die sind mir jetzt zu aufwendig hier aufzuschreiben und einen Grund gibt es ja auch nicht *zwinker *).
Viele Menschen haben das nie verstanden und nie akzeptiert. Ich trinke auch keinen Kaffee, keinen Alkohol und kaum Tee, dafür jedoch Kakao. „Das ist aber unlogisch“ darf ich mir genauso oft anhören wie „Probier es doch einfach nochmal“. Nein. Ganz ehrlich? Wieso MUSS das zu meinem Leben dazugehören?
Umso schöner, dass meine Eltern und ein paar meiner Freunde sich immer Mühe gegeben haben, mir Torten und Kuchen zu organisieren/zu backen, die ich mag. Ein paar gibt es da nämlich. Auch Roberta hat sich immerzu ins Zeug gelegt und dafür liebe ich sie sehr.
Dann schrieben wir das Jahr 2020 und im Frühjahr meinte ich scherzhaft zu Roberta und einer anderen Freundin: Sollte das mit mir und der Ehe mal etwas werden, hätte ich gerne eine Sandwichtorte, damit ich etwas habe, das ich bei meiner Hochzeit gerne anschneide und esse! Roberta hatte den Wunsch schon öfter gehört, die andere Freundin dagegen ließ mich wissen, sie hätte noch nichts von Sandwichtorten gehört, würde mir aber eine im nächsten Monat zum Geburtstag machen.

Sie hat ihr Wort gehalten. Letztes und dieses Jahr. Roberta, meine Lächelmagierin und ihr unglaublich toller Sternenmagier haben mir einen tollen Geburtstag gegönnt. Und dieses Jahr war die Sandwichtorte noch größer und, ehrlich gesagt, will ich jetzt sofort noch eine haben! Hier das Rezept der Lächelmagierin:


Zutaten:

  • Große Packung Toast
  • 2 Pck. Creme Fraiche
  • 2 Pck. Frischkäse
  • Eisbergsalat
  • 2 Pck. Kochschinken
  • 2 Pck. Gouda oder Butterkäse
  • Gekochte Eier
  • Schnittlauch und Kresse zur Verzierung

Vom Toastbrot den Rand abschneiden und den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Darauf kommt die erste Schicht Brot, die ein wenig festgedrückt wird.

Aus der Creme Fraiche und dem Frischkäse macht man eine Creme und diese kommt auf das Brot.

Salat waschen, gut abtrocknen und rupfen. Eine Schicht daraus auf die Creme geben.

Eine Schicht Kochschinken auf den Salat geben.

Darauf wieder Creme.

Eine Schicht Käse.

Eine Schicht Brot, eine Schicht Creme, eine Schicht Salat, eine Schicht Schinken und eine Schicht Käse.

Auf den Käse kommen hartgekochte Eier (ich selber mag eigentlich sehr gerne Eiweiß, dafür keinerlei Eigelb, in der Torte finde ich die Mischung aber so perfekt, dass es eine gute Ergänzung ist).

Die letzte Schicht Toastbrot. Die Packung sollte nun leer sein, sofern ihr eine große Springform genutzt habt.

Die Torte obenauf mit der restlichen Creme bestreichen und darauf kleingeschnittenen Schnittlauch und die Kresse geben.

Fertig!

Guten Appetit. Übrigens hält die Torte sich ein paar Tage im Kühlschrank und schmeckt zum Beispiel zum Frühstück noch immer wunderbar. Als kleiner Tipp: Die unterste Schicht Salat vielleicht mit dem Schinken tauschen, gerade, wenn sie nicht an einem Tag aufgegessen wird. Ansonsten wässert das Brot unten gerne durch.


Geschrieben von Judith

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