Rezension: Willkommen in Gravity Falls

Bewertung: 5 von 5.

„Willkommen in Gravity Falls“ ist eine von Disney Television Animation produzierte Zeichentrickserie. Die Idee stammt von Alex Hirsch, die Produktion übernahmen Rob Renzetti, Tobias Conan Trost, Brian Doell und Suzanna Olson. Die Musik kommt aus der Feder von Brad Breeck.
Die deutschsprachige Erstausstrahlung erfolgte am 07. Januar 2013 auf dem Disney Channel, inzwischen kann man die Serie auf dem Streamingdienst Disney+ genießen.


Dipper und Mabel sind Zwillinge, kurz vor dem dreizehnten Geburtstag, als ihre Eltern ihnen verkünden, dass sie diese Sommerferien nicht zuhause, sondern bei ihrem bisher noch unbekannten Großonkel „Gronkel“ Stan in Gravity Falls verbringen werden.
Während Dipper zunächst der Sache skeptisch gegenüber steht und sich doch nicht mehr als Abenteuer wünscht, ist Mabel begeistert. Die Sache ist nur: Mabel ist von allem begeistert und ein Wunderwerk des positiven Denkens. Noch dazu kommt sie in ein Alter, in dem Jungs plötzlich schnuckelig und interessant sind.
Während sie versucht, ein Date zu angeln, findet Dipper ein mysteriöses Buch und noch am selben Tag stellt sich heraus: In Gravity Falls ist nichts normal und das Abenteuer ist endlich zu ihnen gekommen.

Gravity Falls ist einer jener Serien (wie zum Beispiel auch Brooklyn 99), die ich vor ein paar Jahren via 9Gag gefunden habe.
Gelistet werden die meisten Episoden auf Disney+ zwar mit Altersfreigabe ab 6 Jahren (manche auch ab 12 Jahren, da sollten Eltern ein Auge drauf haben, wobei ich die Serie ohnehin erst ab 12/13 empfehle), aber das hat mich noch nie aufgehalten.
Und wie so oft hat es sich auch hier gelohnt. Der Humor ist selbstredend oft ein wenig kindisch, denn es ist ja auch eine Kinderserie. Trotzdem haben auch die Erwachsenen etwas zu lachen. Die Geschichte ist spannend, die Charaktere liebenswert und verrückt.
Gravity Falls ist, wie Avatar: Der Herr der Elemente, eine ganz besondere Serie, die schon von Anfang an stark durchdacht war. So findet ein aufmerksamer Zuschauer bereits Hinweise oder sogar Begebenheiten (Zeitreisender im Hintergrund), die eigentlich erst ein paar Folgen später „passieren“.
Noch eine Besonderheit: Auch wenn es erst nicht so wirkt, es gibt keine Fillerfolgen. Gravity Falls kommt mit zwei Staffeln daher und diese Staffeln sind voller Folgen, die man zwar mal „verpassen“ könnte und dennoch versteht man den Rest der Serie, aber gleichzeitig gibt es in jeder Folge Charakterentwicklung, wichtige Szenen oder Vorkommnisse, die für später den Weg ebnen werden.
Manche Dinge versteht man erst hinterher und wenn man etwas nachdenkt (Beispiel Stan und die Wachsfigur).
Mein Kind ab 6 würde ich nicht unbedingt unbeaufsichtigt diese Serie sehen lassen, weil manche Dinge schon gruseliger sein könnten oder ein tieferes Verständnis benötigen, und außerdem gibt es auch manche Folgen, die erst ab 12 sind, dennoch kann ich wohl eine Familienempfehlung aussprechen.


Mein Fazit

Ich LIEBE durchdachte Serien.
Gravity Falls kann mich auch beim fünften Mal amüsieren und bald darf sich sie endlich auch Roberta zeigen, obwohl ich sie selber gerade erst gesehen habe. Es ist mir egal. Die Figuren und die Verrücktheit dieser Serie, gepaart mit den Details, ergeben eine wundervolle und lustige Mischung, bei der viele Ideen und Herzblut hineingeflossen sind.


Geschrieben von Judith


Links zu „Willkommen in Gravity Falls“

Das „Disney Gravity Falls Cinestory Comic, Vol. 1“ auf Thalia*
„Gravity Falls Dipper’s and Mabel’s Guide to Mystery and Nonstop Fun!“ auf Thalia*

1 Kommentar zu „Rezension: Willkommen in Gravity Falls“

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