Rezension: Bis zum Rand der Galaxie (Serenity Amber Carter)

Serenity Amber Carter - Bis zum Rand der Galaxie
(Copyright Cover: Serenity Amber Carter / Copyright Foto: Das Bambusblatt)

„Bis zum Rand der Galaxie“ von Serenity Amber Carter erschien am heutigen Tag, den 28. Juni 2021, via Selfpublishing über Book on Demands. Es umfasst 132 Seiten und ist als Paperback für 8,99€ und als Ebook für 3,99€ zu haben.
Unser Exemplar wurde uns von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das Buch wird von der Autorin selbst als Gay-Romance gelistet und so begleiten wir die beiden Protagonisten Sereban und Towaj in ihrer Geschichte. Sie leben auf dem Wüstenplaneten Ocron, dessen Volk vom Hohepriester Lilan regiert wird. Sereban ist sein Sohn und soll diesen Platz als Herrscher eines Tages einnehmen. Sehr zum Leidwesen seines Vaters hegt er allerdings nicht viel Interesse an seinen Studien und verbringt seine Zeit lieber mit seinem Kindheitsfreund Towaj am See, der ein Stück entfernt liegt.
Nun steht jedoch das Salandrai kurz bevor, ein Ritual, bei dem für jeden ein passender Partner ausgewählt wird, mit dem man sein Leben verbringen wird. Unnötig, zu erwähnen, dass diese Verbindungen oft nicht viel mit Liebe zu tun haben. Aus diesem Grund trifft Sereban eine Entscheidung, die nicht nur für seine eigene Zukunft Konsequenzen haben wird.

„Bis zum Rand der Galaxie“ stellt ein Spin-Off zur Reihe „Mapmaker Malique“ dar, ist aber auch absolut verständlich, ohne diese zuvor gelesen zu haben. Ich kenne diese Hauptreihe ebenfalls (noch) nicht, hatte aber keinerlei Probleme, mich in der Welt oder der Geschichte von Sereban und Towaj zurechtzufinden. Im Gegenteil.
Das Ganze ist eine Science Fiction Geschichte, deren Worldbuilding von der Autorin sehr liebevoll gestaltet und beschrieben wird. Nach und nach bekommt man die nötigen Informationen, die noch dazu in das Geschehen eingewoben sind.
Sereban und Towaj bekommen beide ihre eigenen Kapitel, was es ermöglicht, nicht nur den Plot voranzubringen, sondern auch andere Sichtweisen aufzuzeigen, denn die beiden Protagonisten führen im Grunde sehr unterschiedliche Leben. Dennoch passen sie sehr gut zusammen und die Gespräche zwischen ihnen entwickeln oft eine humorvolle Dynamik.
Ein wenig lernen wir auch die Eltern der beiden kennen, obwohl diese eher im Hintergrund eine wichtige Rolle spielen.

Die Autorin hat es mit ihrer kurzweiligen Geschichte geschafft, meine Neugierde zu wecken und an den richtigen Stellen immer wieder Spannung aufzubauen. Lediglich ein wenig mehr Tiefe bei allem und ausgearbeitetere Szenen hätte ich mir gewünscht.

Mein Fazit

Ich war sehr neugierig auf „Bis zum Rand der Galaxie“, als wir gefragt wurden, ob wir dazu vielleicht eine Rezension schreiben würden. Sereban und Towaj klangen sympathisch und das hat sich auch während des Lesens nicht geändert. Serenity Amber Carter hat eine interessante Welt geschaffen, von der ich gerne noch ein wenig mehr gelesen hätte. So bekommt man mit diesem Buch eine kurzweilige Geschichte, die zu unterhalten weiß, aber auch ernstere Themen anspricht. Dementsprechend sollte man zuvor einen Blick in die Inhaltswarnungen werfen, die ihr auch auf der unten verlinkten Website finden könnt.


Geschrieben von Roberta


Links zu „Bis zum Rand der Galaxie“

Website der Autorin
Website des Buches

1 Kommentar zu „Rezension: Bis zum Rand der Galaxie (Serenity Amber Carter)“

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