Interviewrunde 2: Serenity Amber Carter – Autorin

Autorin Serenity
(Copyright Jan v. Deichen)

Willkommen in der zweiten Runde der Interviews. Dieses Mal haben wir die Fragebögen je nach Tätigungsfeld umgestellt. Wenn Du Inspiration beim Ausfüllen brauchst, so stehen Dir eine Menge Autoreninterviews auf dem Blog zur Verfügung.
Behalte im Kopf: Das hier ist Dein Interview und Du darfst jeder Zeit Fragen auslassen!
Was Du allerdings nicht darfst – und da gab es in der letzten Runde teilweise wirklich Probleme mit:

  • Fragen auslassen ist in Ordnung, aber bitte lösche sie nicht aus dem Dokument, sondern lass sie stehen.
  • Verändere nichts an der Formatierung. Also was kursiv ist, bleibt kursiv, was dick ist, bleibt dick etc.
  • Verändere nicht die Reihenfolge der Fragen und bitte sieh möglichst davon ab, Fragen miteinander zu kombinieren!
  • Bitte schick das Interview als .doc oder notfalls als .docx (oder Papyrus) Format ein und nicht als zum Beispiel Apple Format.
  • Schick uns gerne noch Fotos von Dir oder Deinen Werken dazu. Links ebenso (diese speisen wir dann vernünftig mit ein). Bitte gib uns die Copyright-Angaben dazu.
  • Lies es am besten Korrektur, wir werden es nämlich nicht machen 🙂
  1. Fangen wir klassisch an. Möchtest Du uns etwas – oder auch viel – über Dich verraten?
    Wieso schreibst Du? Welche war Deine erste Geschichte? Wie sieht es mit Deinem Alltag aus? Familie, Job, Heimat, Haustiere? Was auch immer Du uns wissen lassen möchtest! Dieser Punkt gibt Dir die Freiheit, über Dich selbst zu erzählen. Immerhin bist Du der interessanteste Charakter in Deiner ganz eigenen Geschichte.

Ich veröffentliche unter dem Pseudonym „Serenity Amber Carter“, bin 33 Jahre alt, habe Wirtschaftsinformatik studiert und arbeite hauptberuflich als Softwareentwicklerin. Mit dem Schreiben begann ich mit etwa 13 Jahren, damals meist Fanfiction, mittlerweile aber fast nur noch eigene Geschichten. Schreiben ist für mich ein wunderbarer Ausgleich und eine Möglichkeit, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen.
Haustiere habe ich derzeit leider keine, aber ich hätte unglaublich gerne mal zwei Maine-Coon-Katzen! Hoffentlich erfüllt sich dieser Wunsch irgendwann. ^^

  1. Was hast Du bereits veröffentlicht? Wo kann man etwas von Dir finden? Verlag, Selbstverlag, gemischt, alles kostenfrei auf Deiner Website? Oder doch auf Seiten wie Fanfiktion?

Wo ich veröffentliche, ist bei mir bunt gemischt.
Im Selbstverlag sind bereits zwei Horror-Kurzgeschichten, „Die Zahl der Magiebegabten“ und „Der Blutsommelier“, erschienen. Demnächst soll auch der erste Band meiner „Mapmaker Malique“-Trilogie (Iriliquium) erscheinen.
Pünktlich zu Silvester 2019 erreichte mich zudem die wundervolle Nachricht, dass es meine Kurzgeschichte „Die Sonnentochter“ in die „Mein Herz schlägt queer“-Anthologie vom muc-Verlag geschafft hat. Diese Anthologie erscheint Ende September 2020.
Einige Bonusgeschichten zu „Mapmaker Malique“ sind zudem auf der Website zum Buch zu finden.

Mapmaker Malique von Serenity Amber Carter
(Copyright Nadine Wahl)
  1. Gibt es Mitautoren? Stell sie ruhig vor! Haben sie auch etwas einzeln veröffentlicht? Du darfst gerne etwas Werbung machen! Wenn nicht, kannst Du es Dir vorstellen oder hattest einmal welche?

Mitautor*innen habe ich derzeit keine, kann es mir aber durchaus vorstellen, wenn die Chemie zwischen uns stimmt! 😊

  1. Kennst Du den NaNo? Wenn ja, wie machst Du dort mit? Welche Erfolge hattest Du bereits? Oder siehst Du nur gerne zu, wie wir anderen Autoren uns im Schlamm wälzen? Hast Du noch nie davon gehört?

Ich kenne den NaNoWriMo und nehme auch daran teil. 2018 hatte ich die „magische Grenze“ von 50.000 Wörtern sogar erreicht. Bei den beiden CampNaNo-Monaten mache ich meist auch mit, setze mir aber eher kleine Ziele.
Allerdings fällt es mir sehr schwer, meine Ideen einfach nur herunterzuschreiben und erst im Nachhinein zu korrigieren. Daher sehe ich die NaNo eher als Motivation. Ich liebe es, zu sehen, wie Autor*innen sich gemeinsam auf ihre Projekte stürzen und sich gegenseitig anspornen, ihr Bestes zu geben. Ich mag einfach die ganze Atmosphäre, die dieses Event mit sich bringt!

  1. Bist Du in einem Schreibforum aktiv? Warst Du es? Oder hältst Du nichts davon?

Im Forum der Schreibnacht bin ich mehr oder weniger (eher weniger) aktiv. Foren sind leider etwas, das ich gerne einmal vergesse, obwohl ich die Idee dahinter mag.

  1. Welche Art Schreiber bist Du? Plotter? Pantser? Plantser? Oder doch eher etwas anderes?

Irgendetwas zwischen Plantser und Pantser, das hängt stark von der Geschichte ab.
Bei größeren Projekten brauche ich zumindest einige Punkte, an denen ich mich entlanghangeln kann, sowie Ideen für Anfang und Ende. Alles dazwischen ergibt sich dann beim Schreiben. Da möchte ich mir auch die Freiheit lassen, spontan noch Ideen einzubauen – was bei einem festen Plot nicht möglich wäre.
Bei Kurzgeschichten kann es auch vorkommen, dass ich nur eine grobe Idee habe und dann einfach anfange zu schreiben, um zu sehen, was daraus wird.

  1. Gehörst Du zu den Schreibern, die alles in einem Dokument runter rattern und dann korrigieren oder zu denen, die für jedes Kapitel ein eigenes Dokument haben? Oder wie machst Du das?

Ich schreibe gerne einzelne Szenen vorab. Daher habe ich mehrere „Textschnipsel-Dokumente“, die im jeweiligen Projektordner verweilen, bis ich sie irgendwann in mein Arbeitsdokument kopiere. Die „Puffer“-Dokumente lösche ich dann zeitnah, damit nicht allzu großes Chaos entsteht.
Wenn ich mit der Rohfassung fertig bin, überarbeite ich direkt im Arbeitsdokument.

  1. Welche Freizeitaktivitäten hast Du, die Dir beim Schreiben helfen? Zum Beispiel Bogenschießen oder Reiten.

Als „Hilfe“ würde ich am ehesten „Zeichnen“ nennen. Mir hilft es, Charaktere und/oder Orte erst einmal auf diese Weise darzustellen, bevor ich über sie schreibe.
Um den Kopf freizukriegen, gehe ich außerdem wandern. Ich liebe es, in der Natur zu sein! Außerdem spiele ich wahnsinnig gerne Videospiele.

  1. Welches Genre bedienst Du am Liebsten und weshalb eigentlich?

Ich kann nicht einmal sagen, ob ich überhaupt ein Lieblingsschreibgenre habe. Was ich schreiben möchte, hängt von meiner Laune ab. Daher schreibe ich auch oft an mehreren Projekten parallel. Aber wenn ich ein Genre aussuchen müsste, dann wäre es wohl „Comedy“. Mal Slapstick, mal schwarzer Humor. Ich mag es, andere Menschen zum Lachen zu bringen!

  1. Papier, Laptop, Notebook, Notizblock, Sprachmemos, Handy, Tablet, Bleistift, Füller, Kuli, malst Du Portraits oder Karten? Nenn uns Deine kleinen Helferlein. Auch gerne Programme – wie Papyrus! Gerne mit Empfehlungen.

Am liebsten schreibe ich am PC, gerne aber auch in Notizbücher bzw. auf Notizblöcken. Auf dem Handy oder Tablet zu schreiben mag ich dagegen nicht. Die Stifte meiner Wahl sind (Druck-)Bleistifte oder aber Kugelschreiber.
Wenn ich zeichne, dann fertige ich die Skizzen immer „analog“ an, selbst wenn ich anschließend digital weiterzeichne. (Aus irgendeinem Grund kann ich nicht digital skizzieren. Keine Ahnung, woran das liegt!)
Mein „kleines Helferlein“ beim Schreiben ist Word inklusive Duden-Korrektor-Plugin, zum Setzen nutze ich #SPBuchsatz und beim Zeichnen schwöre ich auf Clip-Studio-Paint.

Da hatten wir nun die Fragen bezüglich Deiner Selbst. Je mehr Du uns erzählen willst, umso besser. Viele Autoren hatten in der letzten Runde Angst, dass sie viel zu viel geschrieben hätten. Aber das hat dann doch keiner geschafft (keine Herausforderung 😉 ).
Im Gegenteil hatten die meisten, die solche Angst hatten, kein außergewöhnlich langes Interview, also gibt es keinen Grund zur Sorge.

  1. Man kennt es ja, eigentlich sollte man niemals seine Helden treffen. Manchmal ist es jedoch ganz cool – uns ist das zum Beispiel ein Mal passiert – hast Du schon einmal Deinen (Buch-)Helden getroffen oder würdest Du gerne? Wie ist es gelaufen/ wie würdest Du es Dir vorstellen?
  1. Wo wir gerade bei Helden sind. Die Charaktere sind unsere (Anti-)Helden und halten uns auf Trab. Wie wichtig ist Dir ihre Tiefe? Oder magst Du es beim Lesen/Schreiben eher, sich auf andere Dinge zu konzentrieren? Zum Beispiel die Reise an sich und all ihre Spannung?

Ich liebe Charakterdesign und ebenso, meinen Figuren eine gewisse Tiefe zu verleihen! Ich muss sie verstehen, ihr Geburtsdatum, Hintergrundgeschichte, Hobbys und positive sowie negative Eigenschaften wissen, damit ich „mit ihnen arbeiten“ kann. Außerdem habe ich immer konkrete Bilder meiner Figuren vor Augen und stelle mir so manche Szene erst als Film vor, bevor ich sie dann schreibe.
Bei kurzen Projekten muss ich selbst natürlich nicht so viel über den Charakter wissen, aber auch dann kann es schon mal vorkommen, dass ich bei der Hintergrundgeschichte „eskaliere“.

  1. Wie viel Ärger bringen Dir Deine Figuren? Gehören sie, wie bei uns beim Bambusblatt, zu denen, die sich selbst benennen und Dir ihre Geschichte erzählen oder hast Du alles fest im Griff?

Von „fest im Griff“ kann keine Rede sein. Insbesondere meine Chaotentruppe aus „Mapmaker Malique“ hat mich schon so manches Mal zur Verzweiflung gebracht. Dann stehe ich als Autorin vor dem Problem: Wie schaffe ich es, dass Charakter A das macht, was ich will, obwohl es überhaupt nicht zu ihm passt? Solche Szenen liegen dann gerne mal einige Tage unvollendet und unbeachtet herum, bis mir eine plausible Lösung einfällt.
Oder aber – wie bei meinem „Blutsommelier“ Silvano geschehen – ich ändere das Ende der Geschichte. Das jetzige weicht stark von der Originalidee ab, einfach, weil sich Silvano als zu naiv herausstellte.

  1. Oben wird es schon halb gefragt, aber: Nutzt Du Zeichnungen für Deine Charaktere? Programme, um sie genau zu erfassen, mit Stammbaum, Aussehen und dergleichen?

Ja! Ich zeichne meine Charaktere unglaublich gern! Die Illustrationen meiner Mapmaker-Malique-Reihe fertige ich beispielsweise selbst an. Stammbäume o. Ä. erfasse ich dagegen nicht.

  1. Die Frage gab es bereits beim letzten Mal, doch: Musstest Du auf Grund einer Figur schon einmal ein Werk abbrechen?

Abbrechen zum Glück noch nicht. Hoffentlich bleibt es dabei!

  1. Wie sieht es mit realen Vorbildern aus?
  1. Welche ist Deine beste Figur? Beziehungsweise Deine am meisten Geliebte? Und welche ist genau das Gegenteil?

Hier habe ich lange überlegen müssen, aber ich glaube, meine beste Figur ist Kryokrishna aus Mapmaker Malique.
Sie ist eine starke Frau, die niemals kampflos aufgeben würde. Im Grunde ist sie herzensgut, mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt und einer sensiblen Seite. Trotzdem ist sie „Bad-Ass“, zynisch, schlecht gelaunt, aber nicht so sehr, dass es nerven könnte. Man könnte sagen, sie hält den Laden am Laufen. Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann mag ich sie auch am meisten.
Ungeliebte: Das dürfte Maggie aus einem geplanten Spinoff zu „Mapmaker Malique“ sein. Sie geht mir mit ihrem Egoismus und ihrer Sorglosigkeit tierisch auf die Nerven. Ich leide da sehr häufig mit ihrer Zwillingsschwester Mara, die eindeutig die Vernünftigere von beiden ist.

  1. Wenn Du ungehorsame Figuren hast, wie würdest Du sie manchmal am liebsten „bestrafen“ (oder machst es im Buch sogar) oder was würdest Du ihnen gerne einmal freundlich ins Gesicht schreien?

An manchen Stellen wollte ich schon gern mal sagen: „Ich habe auch zu vielen Dingen keine Lust, aber mache sie trotzdem!“. Aber leider können Charaktere sehr, sehr bockig sein. Bestrafen tue ich sie dagegen nur selten dafür, die leiden meist schon genug!

  1. Hast Du schon mal einen Charakter getötet, bei dem Du das eigentlich nicht wolltest? Denkst Du da an Konsequenzen? Oder hat doch mal einer überlebt, der eigentlich seine Zeit hinter sich hatte?

Leider mussten Charaktere auch schon sterben, die es keineswegs verdient hatten. Ich empfinde den Tod einer Figur als eine Möglichkeit, die Geschichte in eine bestimmte Richtung zu steuern oder um Leser*innen zum Nachdenken zu bewegen, setze sie aber nur mit Bedacht ein. Vielleicht auch aus dem Grund, da meine Lieblingsfiguren in Filmen/Büchern/Comics leider sehr häufig sterben.

  1. Hat eine traurige Szene in Deinen eigenen Werken Dich wirklich, und nicht nur so dahin gesagt, zu Tränen gerührt, weil die Figuren Dir so am Herzen lagen? Muss auch keine negative Szene sein, vielleicht haben sie sich endlich geküsst oder gar geheiratet? Vielleicht hast Du auch nicht mit ihnen gefühlt, sondern warst einfach nur sehr erleichtert, dass sie es gebacken bekommen haben?

    Bei drei Szenen aus Mapmaker Malique 2 musste ich tatsächlich mit den Tränen kämpfen. Eine ist sehr traurig, da leide ich wirklich sehr mit den Charakteren, und zwei haben mich dagegen unglaublich glücklich gemacht. Bei Letzteren habe ich gar nicht mitgezählt, wie häufig ich diese inzwischen gelesen habe!

Dann gehen wir nun einmal in die letzte Etappe!

  1. Als Autor bist Du vermutlich selbst Leser. Beschreibe uns doch gerne Deinen perfekten Leseabend, Lesemorgen oder wie auch immer Du liest. Ist das Notizbuch dabei stets gezückt? Stürzt Du Dich direkt auf jedes neue Werk Deines Lieblingsautors oder bist Du da eher „gildenfrei“ oder entspannt?

Wenn ich mir einen gemütlichen Leseabend mache, dann brauche ich dafür unbedingt Tee, was zum Knabbern und je nach Jahreszeit noch eine Kuscheldecke. Ich lese mittlerweile fast ausschließlich Bücher von Selfpublishern und Kleinverlagen – da wurde ich noch nie enttäuscht.
Mein Lieblingsautor ist Douglas Adams, der ja leider nicht mehr unter uns ist. Bei anderen Autor*innen gehe ich aber meist nach Thema des Buches. 😊
Übrigens: Unabhängig davon, ob gerade ein Leseabend-/morgen ansteht oder nicht, halte ich es für eine sehr gute Idee, in jeder Lebenslage ein Notizbuch (und ein Handtuch) griffbereit zu haben. Man weiß schließlich nie, was kommt!

  1. Hast Du Dich schon einmal an eine Lesung getraut? Vielleicht ja nicht in einer Buchhandlung, aber eine Wohnzimmerlesung oder über einen Discordserver für Autoren? Das alles kommt ja immer mehr. Oder willst Du – verständlicherweise – niemanden einfach in Deine Wohnung lassen? Traust Du Dich laut vorzulesen?

Für Lesungen bin ich schlichtweg zu schüchtern und wenn ich nervös bin, dann bin ich froh, wenn ich überhaupt ein Wort herausbekomme. Das ist einfach nichts für mich. Leider!

  1. Wo wir gerade bei Mut sind: Hast Du Dich schon einmal etwas getraut zu schreiben, bei dem Du am Ende dennoch da gesessen und Dich für mutig gehalten hast oder dumme Kommentare befürchten musstest?

Ja, sogar sehr häufig. Ich schreibe kaum Geschichten, die ich dem „Mainstream“ zuordnen würde. Für Ideen, die von der Norm abweichen, habe ich auch schon mal fiese Kommentare erhalten, die nicht selten persönlich wurden. Aber ich stehe voll und ganz hinter den Geschichten, die ich schreibe – und das ist das Wichtigste für mich.

  1. Frage an (ehemalige) Selfpublisher: Machst Du Deine Cover selber oder leistest Du Dir einen Designer? Wie läuft es bei Dir in die ein oder andere Richtung ab?

Nur simple Cover gestalte ich selbst, beispielsweise die von „Der Blutsommelier“ und „Die Zahl der Magiebegabten“. Ansonsten würde ich einem Designer-Cover immer den Vorzug geben.

  1. Wie holst Du Dir Rezensenten? Wo findest Du sie? Welche Tipps (auch Blogs, wenn diese die Empfehlungen erlauben) hast Du?

Ganz klassisch: Rezensionsanfragen bei Bloggerinnen. Meist lerne ich diese über Twitter kennen und schaue dann auf der Website, was sier so liest und ob mein Buch in das „Beuteschema“ passen könnte.
Ich kann folgenden Tipp geben: Nehmt euch die Zeit für eine individuelle Rezensionsanfrage! Leider kriege ich immer wieder mit, dass Blogger*innen (teils unverschämte) Standardanfragen bekommen und diese dann (verständlicherweise) aussortieren.

  1. Wie gehst Du mit Rezensionen, negativ und positiv, um? Welche Tipps oder Anmerkungen hast Du für andere Autoren?

Mit sachlich formulierter, negativer Kritik kann ich ganz gut umgehen. Negative Rezensionen und Kommentare tun natürlich weh, aber Geschmäcker sind einfach verschieden. Umso mehr freut es mich, wenn ich positives Feedback bekomme. Das ist Balsam für meine Autorinnenseele und motiviert ungemein. Zu wissen, dass meine Geschichten anderen eine schöne Zeit beschert haben, ist einfach ein großartiges Gefühl!
Tipp: Wenn man eine negative Bewertung bekommt, bei der man nichts für zukünftige Projekte mitnehmen kann – nicht weiter darüber nachdenken. Das raubt nur Kraft, die man anderweitig gebrauchen kann. Und falls man doch zu sehr ins Grübeln kommt: Einfach direkt im Anschluss eine positive Rezension lesen und schon sieht die Welt gleich wieder anders aus!

  1. Für alle, die schon mal beim Verlag veröffentlicht haben: Wie läuft dieser Prozess ab? Gibt es Tipps von Deiner Seite? Vor allem Geheimtipps und „nicht nur“, dass man es immer weiter versuchen soll? Wie ist das Gefühl, sein Werk in einer Buchhandlung zu sehen?
  1. Auch an die Selfpublisher, wie ist das Gefühl, sein Buch in der Handlung zu sehen? Und wie kommt ihr dorthin? Sprecht ihr zum Beispiel die Händler an?
  1. Möchtest Du jemanden grüßen? Menschen danken? Ihnen hier eine Spalte zur Verfügung stellen?

Ganz besonders danken möchte ich meinem Freund, der mich immer unterstützt, egal was auch kommt, sowie Nadine, meiner Schwester im Geiste. Ihr seid die beiden wundervollsten Menschen, die ich kenne. Bleibt so, wie ihr seid!
Außerdem habe ich in den letzten Jahren, auch durchs Schreiben, so viele wunderbare Menschen kennengelernt, die mich auf alle erdenklichen Arten unterstützt haben. Grüße gehen an (alphabetische Reihenfolge): Aynur, Chaz, Karl-Heinz, Laura, Nadine/Caytoh, Nads, Nati, Nicole, Pats, Tea. Danke für alles!
Und natürlich auch vielen Dank an das Bambusblatt-Team für dieses Interview! Es hat mir großen Spaß gemacht! 😊

  1. Wie beim letzten Mal möchten wir Dir hiermit die Möglichkeit geben, Dich anzubringen, Deine Werke anzupreisen, Werbung zu machen. Und/oder ein Schlusswort hinzuzufügen.

Falls ihr gerne Genre-Mix und/oder Bücher, die nicht dem Mainstream entsprechen, lest, dann schaut euch gerne mal meine Werke an.
Infos zu „Mapmaker Malique“
Infos zu meinen anderen Büchern findet ihr hier
Falls ihr möchtet, dann folgt mir auch gerne auf Twitter und/oder Instagram. 😊

(Copyright beide Cover: Serenity Amber Carter)

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