Rezept: Kräuterbutter-Baguette

Ich liebe Kräuterbutter-Baguettes! Die meisten lieben Kräuterbutter-Baguettes!
Aber ein Problem, das ich ganz oft sehe, ist: Zu wenig Butter. Ich möchte kein Stück Brot kauen, wo ich doch ein Kräuterbutter-Baguette gekauft habe. Und wenn man dann mal ein Gutes hat, dann überlebt es nicht lang. Nicht lang genug für ein spontanes Essen jedenfalls.
Gut, dass Roberta und ich oft Aufbackbaguettes in der Tiefkühltruhe haben und Butter auch meistens in Greifweite ist. Genauso wie diverse Gewürze. Also habe ich mich letztens dazu entschlossen, eine Ricottasoße zu erfinden, und wollte dazu eigentlich ein Baguette mit selbstgemachter gesalzener Butter machen, aber die Butter, die leicht weich sein muss, damit ich das Salz unterrühren kann, war noch zu hart und mein Überschwung an der neuen Mikrowelle zu viel. Die Butter war eine Pfütze und ich wollte sie nicht verschwenden. Also habe ich Kräuterbutter daraus gemacht und das frisch aufgebackene Baguette damit versehen.

Aber von vorne.

Was man braucht:

Ein Aufbackbaguette (das bäckt man nach Anweisung (übrigens muss man meistens den Ofen nicht vorheizen und kann so Energie sparen)).
Butter. Die Butter muss flüssig gemacht werden, zum Beispiel durch eine Mikrowelle.
Folgende Gewürze (gern auch frisch, ich benutze die getrocknete Version aus dem Streuer):

Basilikum
Oregano
Rosmarin
Thymian
Etwas Knoblauch
Etwas Zwiebelpulver

Wie viel ihr genau von welchem Gewürz benutzt, hängt von zwei Faktoren ab: Wie viel Butter ist euch lieb (bei mir ca. 40-50g) und wie sehr gewürzt wollt ihr es bzw. wie sehr mögt ihr welches Gewürz?
Bei mir landet immer sehr viel Basilikum und gerade Oregano in der Butter.

Wenn man die Mischung fertig hat und das Baguette bereit zum Schneiden ist, schneidet man es in Stücke – auch wie viele Stücke und ob beidseitig bestrichen bestimmt, wie viel Butter ihr benötigt – und bestreicht sie mit der Butter. Ich nehme Stücke, ungefähr 1 ½ x meinen Daumen (wobei ich recht kleine Hände habe) und bestreiche nur eine Seite. Am besten geht das übrigens mit einem Küchenpinsel.


Geschrieben von Judith

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