Rezension Bridgerton

Bewertung: 5 von 5.

Die US-amerikanische Fernsehserie Bridgerton, die am 25. Dezember 2020 ihre Premiere beim Online-Streaming-Dienst Netflix feierte, wurde von Chris Van Dusen geschaffen und von Shonda Rhimes produziert. Sie basiert dabei auf der gleichnamigen Romanreihe aus der Feder von Julia Quinns.

Das Jahr 1813.
Wie jedes Jahr werden die jungen Mädchen und Jungen der Oberschicht auf den Heiratsmarkt eingeführt. Mehrere Wochen voller Bälle, Skandalen, Eskapaden und Intrigen liegen vor ihnen, denn ein jeder von ihnen möchte vor allem eines finden: Die beste Partie. Die meisten von ihnen gehen gar nicht erst davon aus, die große Liebe zu finden, doch vielleicht wenigstens ein charmantes, ansehnliches und mächtiges Gegenstück.
In diesem Wust erleben die Londoner in diesem Jahr allerdings etwas ganz Besonderes, denn nicht nur ist das Urteil der Königin wie seit jeher absolut wichtig, nein, es ist auch noch die geheimnisvolle Lady Whistledown aufgetaucht, die mit ihren Ansichten, veröffentlicht durch ein Flugblatt, die einzelnen Familien entweder in der Londoner Ansicht sinken oder steigen lässt und mit ihrem Spott und der Liebe, Geheimnisse zu offenbaren, nicht einmal vor der Königin Halt macht.

Bridgerton ist anders, als wir erwartet haben. Eigentlich, obwohl schon viel Gutes gehört – für uns allerdings lange kein Grund, wirklich auch mal reinzuschauen – war dies keine Serie für unser Beuteschema.
Aber an einen Abend dachten wir uns dann doch einmal, warum nicht wenigstens reinlinsen? Und als wir kurz darauf beschlossen hatten, es uns mit leckerem Essen gemütlich zu machen, doch unser abendliches Problem (was schauen wir denn jetzt?!) auftrat, haben wir kurzentschlossen einfach Bridgerton angemacht.
Was haben wir erwartet?
Sehr viel rosa, Skandal und der blumige Liebesteil, eines solchen Genres. Irgendwo haben wir das tatsächlich auch bekommen, aber gleichsam war es doch sehr spannend. Bridgerton hat uns sehr an den Bildschirm gebannt. Die Geheimnisse, die doch sehr offensichtlichen Details, gepaart mit einer guten Riege selbst erraten. Die Schauspieler haben eine sehr gute Leistung dargeboten. Musik, Farben uns Szenerie stimmten.
Viel mehr kann ich eigentlich nicht dazu sagen. Wer, wie wir, meistens nicht so dieser Art Genre verfallen ist, kann hier dennoch gut fündig werden. So gut, dass wir uns bereits für die Bücher interessieren – die eine Neuauflage erhalten haben – und die zweite Staffel kaum erwarten können.

Mein Fazit

Nur weil man weniger auf das Genre steht, heißt das nicht, dass Bridgerton nicht die richtige Serie sein kann. Sie macht unglaublich viel Spaß zu sehen. Viele Dinge sind dabei sehr leicht zu durchschauen und auch Klischee, andere Sachen dagegen sind nicht direkt offenbart.
Schauspieler, Musiker, Kamera, Schnitt. Es arbeiten so viele Menschen an einer solchen Serie mit und sie haben einen sehr guten Job geleistet. Nicht umsonst ist Bridgerton so beliebt.

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