Interviewrunde 2: Melanie Drümper – Bloggerin

Willkommen in der zweiten Runde der Interviews. Dieses Mal haben wir die Fragebögen je nach Tätigungsfeld umgestellt. Wenn Du Inspiration beim Ausfüllen brauchst, so stehen Dir eine Menge Autoreninterviews auf dem Blog zur Verfügung.
Behalte im Kopf: Das hier ist Dein Interview und Du darfst jeder Zeit Fragen auslassen!
Was Du allerdings nicht darfst – und da gab es in der letzten Runde teilweise wirklich Probleme mit:

  • Fragen auslassen ist in Ordnung, aber bitte lösche sie nicht aus dem Dokument, sondern lass sie stehen.
  • Verändere nichts an der Formatierung. Also was kursiv ist, bleibt kursiv, was dick ist, bleibt dick etc.
  • Verändere nicht die Reihenfolge der Fragen und bitte sieh möglichst davon ab, Fragen miteinander zu kombinieren!
  • Bitte schick das Interview als .doc oder notfalls als .docx (oder Papyrus) Format ein und nicht als zum Beispiel Apple Format.
  • Solltest Du selber schreiben, steht es Dir im angemessenen Rahmen zu, in der ersten Frage und wo es passt, Werbung zu machen.
  • Lies es am besten Korrektur, wir werden es nämlich nicht machen 🙂
Melanie Drümpler, Bloggerin.
(Copyright Melanie Drümpler)
  1. Fangen wir klassisch an. Möchtest Du uns etwas – oder auch viel – über Dich verraten?
    Wie sieht es mit Deinem Alltag aus? Familie, Job, Heimat, Haustiere? Was auch immer Du uns wissen lassen möchtest! Dieser Punkt gibt Dir die Freiheit, über Dich selbst zu erzählen.

Ich bin Melanie und habe ein Leseverhalten, dass genauso chaotisch ist, wie mein Nick – gedankenchaotin – verspricht. Ich bin seit dem 22.02.2022 vergeben ( Nein, das war nicht geplant. kicher ) und seit 2005 verheiratet. Mein Sohn ist zudem inzwischen 16 Jahre stolze 20 Zentimeter größer als ich.
Wenn ich nicht gerade im Einzelhandel arbeite, stecke ich meine Nase ins Buch oder versuche meine chaotischen Gedanken selbst zu geschriebenen Geschichten zu machen.

  1. Das geschriebene Wort fasziniert seit sehr langer Zeit die Menschheit und ermöglicht es uns, Wissen und Geschichten auch über lange Zeiträume hinweg zu bewahren. Was war der Funken der Inspiration, der Dich zum Bloggen brachte?

Ich habe zuerst andere Blogs gelesen und wollte irgendwann auf besondere Art und Weise Revue passieren lassen, was ich so gelesen habe.
Und um herauszufinden, ob ich die Bücher tatsächlich auch nach Jahren noch genauso bewerten würde, wie beim ersten Lesen.

  1. Wie viele Bücher rezensierst Du monatlich durchschnittlich? Hast Du einen festen Plan oder liest und rezensierst Du, wie es gerade passiert?

Uff, das ist unterschiedlich. Mal mehr, mal weniger. Manchmal rezensiere ich ein Buch direkt, nachdem ich es ausgelesen habe. Manchmal aber auch erst nach Tagen .. oder Wochen. hust

  1. Hast Du bereits Autoren, Reihe oder Werke durch Deinen Blog gefunden, die nun ganz hoch in Deinem Ansehen liegen, die Du ohne vermutlich aber nie gefunden oder angerührt hättest?

Jein. Ich würde nicht sagen, dass es Autoren gibt, die ich nie anrühren würde, da ich gerne fast jedem eine Chance geben möchte. Aber ich habe durch das Bloggen ganz liebe und tolle Autoren und Autorinnen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte.
Erst heute habe ich Buch ausgelesen, dass mich so sehr berührt hat, dass ich mich gefragt habe, warum mir die Autorin nicht schon viel früher aufgefallen ist.

  1. Liest Du mehr Genres, seit Du den Blog hast?

Nee. Eigentlich war ich schon immer ein „Fast Alles“ – Leser.

  1. Welche Genres liest Du überhaupt? Traust Du Dich hin und wieder in andere Gefilde oder belässt Du alles, wie es ist?

Wie oben schon erwähnt, ist mein Leseverhalten genauso chaotisch wie der Nick, unter dem ich meistens im Internet zu finden bin: Gedankenchaotin.
Mal kann mir ein Buch nicht blutrünstig gewesen sein, dann brauche ich wieder etwas, wo ich schon beim Lesen Zahnschmerzen kriege.
Ich lese ausserdem unglaublich gerne Biographien, bei denen ich schon einen Einblick in das Leben so manches Promis bekommen habe.

  1. Wo veröffentlichst Du Deine Rezensionen?

Natürlich erstmal auf meinem Blog.

Und dann noch auf allem möglichen Plattformen, wie Goodreads, Lesejury, Was liest du oder Lovelybooks. Nur Amazon, die mögen mich nicht und wollen meine Rezensionen nicht mehr.

  1. Bist Du noch dazu auch Booktuber? Oder hast Du noch nie davon gehört?

Ich habe davon zwar gehört, aber mich selbst sehe ich einfach nicht vor der Kamera. Das ist nichts für mich.
Ich schaue lieber anderen zu. 😀

  1. Wie holst Du Dir Deine Bücher zusammen? Wie viele kaufst Du selbst, wie viele leihst Du (Freunde, Bibliothek)? Und bekommst Du Rezensionsexemplare oder nutzt Du Leserunden und Seiten wie Vorablesen? Können Autoren sich direkt bei Dir melden? Wenn ja, was sollten sie mitbringen?

Ich kaufe Bücher selbst ( habe heute erst einen bestellt hust ) oder Rezensionsexemplare von Verlagshäuser oder den Autoren selbst. Ich nutze Plattformen wie Netgalley oder Vorablesen. Früher gab es noch Blogg dein Buch, da war ich auch angemeldet.
Natürlich dürfen mich Autoren auch anschreiben und mir ihr Buch „aufs Auge drücken“
Ich bin für alles offen, solange man lieb und nett zu mir ist – dann lass ich auch das Grumpelchen im Schrank.
Ich hasse es, wenn man einfach eine Mail schreibt: „Hab gesehen, du bloggst. Hier mein Buch.“ und dann gleich angehängt. Ist mir nämlich tatsächlich schon so passiert.

  1. eBook? Print? Gemischt? Selfpublisher, Verlag oder auch hier Mixtur?

Alles! Ich habe schon unglaublich tolle Selbstpublisher Bücher entdeckt und die Verlagshäuser mag ich nicht mehr missen.
Ebook oder Print ist mir inzwischen fast egal. Hauptsache, ich habe etwas zu lesen vor der Nase. kicher

  1. Wer sind Deine großen Bloggervorbilder oder Deine Empfehlungen? Was lesen diese Blogs?

Angefangen habe ich tatsächlich mit Anka von Ankas Geblubber. Ich mag inzwischen aber alle Blogs, die ich verfolge. Die Genres sind breit gefächert und ergeben zusammen eine genauso chaotische Mischung, wie ich selbst lese.

  1. Legst Du Wert auf schöne Blogfotos oder reichen Dir die Cover, die man sich beim Verlag runterladen kann? Wenn Du Bilder liebst: Wie gestaltest Du sie? Hast Du Instagram? Wo findet man Dich noch?

Auf Instagram bin ich genauso zu finden, wie auf Twitter.
Instagram
Twitter
Ich versuche meine Bilder zumindest etwas herausstechen zu lassen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob mir das tatsächlich gelingt. mit den Schultern zuck
Meistens bastele ich mir für Rezensionen zusätzlich noch einen eigenen Header, der das Bild und die Beschreibung des Buches enthält.

  1. Woher stammt Dein Bloggername?

Mein Blog heisst Gedankenchaotins Lesewelt, einfach weil meine Gedanken oftmals so chaotisch sind, dass ich mich selbst nicht mehr verstehe. drop

  1. Würdest Du sagen, dass Du durch das Bloggen aufmerksamer bei der Büchersuche bist? Dass Du mehr schon im Vorfeld auf Schreibstil und Co. achtest?

Ich glaube, inzwischen bin ich da doch etwas aufmerksamer. Auch, weil es mir beim Selbstschreiben sehr hilft. Darauf zu achten, was ich wie oder wo anders machen könnte. Da hilft es schon sehr, mal einen genaueren Blick auf das Geschriebene Wort anderer Autoren zu werfen.
Ohne natürlich, sie in irgendeiner Form kopieren zu wollen oder dergleichen.

  1. Bist Du mit anderen Bloggern vernetzt? Empfindest Du dies als wichtig? Wie hast Du Dich vernetzt? Oder bist Du doch eher der Soloblogger?

Über blogspot kommentiere ich andere Blogs, oder eben über die Beiträge auf Instagram. Ausserdem bin ich auf Twitter mit anderen Bloggern oder Nicht Bloggern in Kontakt. Dabei können meine Tweets ebenso genauso chaotisch sein, wie der Rest von mir.

  1. Hast Du ein Sternesystem (stell es gerne vor)? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Wieso?

Nein. Ich habe tatsächlich keines. Ich schreibe meine Rezensionen auf dem Blog ohne eine Stern oder Herzen Bewertung am Ende des Beitrages abzugeben.
Mein Fazit erfolgt in rein schriftlicher Form.

  1. Bist Du Team „SuB explodiert“ oder Team „Alles durchorganisiert, ist ein kleiner SuB da, existiert auch schon der Abbauplan!“

Ich bin Team „Mein Sub wächst und ich kann nichts dagegen tun, weil es einfach viiiiiiel zu viele Bücher gibt, die von mir gelesen werden wollen..“

  1. Wo legst Du die Schwerpunkte? Sowohl bei Büchern (was müssen sie bieten) als auch bei Deinen Rezensionen?

Bei Rezensionen ist mir wichtig, dass sie einfach nur ehrlich sind. Wenn ich ein Buch nicht mag, möchte ich das auch sagen dürfen und meine Meinung nicht verstecken müssen. ( Wurde mir schon „geraten“, bei einem Buch, was mich einfach nicht fesseln konnte. )

  1. Liest Du bestimmte Themen zu bestimmten Zeiten? Also Meeresbücher eher im Sommer, Horrorbücher eher zu Halloween, Vampire eher im Herbst etc.?

Nö, ich lese auch Weihnachtsbücher bei 30 Grad im Schatten. 😀

  1. Bist Du allein oder seid ihr ein Team? Wieso seid gerade ihr zusammen? Habt ihr euch durch das Bloggen kennengelernt und zusammengeschlossen? Kommst Du einfach besser allein zurecht?

Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich zumindest, was das Bloggen angeht gerne alleine für mich schreiben. Ich schreibe zwar auch RPGs mit Freundinnen, aber das ist wieder etwas anderes.
Das, was ich irgendwann – neben meiner kleinen Kurzgeschichte, die bereits erschienen ist – mal veröffentlichen möchte, schreibe ich auch lieber alleine. Und bislang haben es tatsächlich auch nur die wenigsten zu lesen bekommen.
Meine beiden „Großprojekte“ tatsächlich noch so gar niemand.

Melanie auf Blogspot.

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