Rezension: Uncharted – Drakes Schicksal

Bewertung: 4 von 5.

„Uncharted – Drakes Schicksal“ ist ein Action-Adventure, das von Naughty Dog für die PlayStation 3 entwickelt wurde und am 19. November 2007 erschien. Innerhalb der ersten zehn Wochen verkaufte es sich bereits über eine Million Mal.

In „Uncharted – Drakes Schicksal“ machen wir uns mit dem Protagonisten Nathan Drake, der laut eigener Aussage ein Nachfahr des berühmten britischen Freibeuters Sir Francis Drake ist, auf die Suche nach dem geheimnisumwobenen El Dorado. Unser Weg führt uns dabei durch Dschungel, Ruinenstätten, dunkle Katakomben und Flussgebiete, oft auf der Suche nach unseren Weggefährten, von denen wir immer wieder getrennt werden. Die Spielwelt ist dabei sehr linear gehalten, es gibt viele Kletter- oder Kampfpassagen, in denen man sich durch seine Gegner aber nicht nur hindurchschießen muss. Die Entwickler haben darauf geachtet, dass man sich auch mit anderen Kampftechniken zur Wehr setzen kann. Uns lagen die Fernkampfwaffen meistens nur mehr.
Auf der Reise kann man überall versteckte Schätze finden, durch die man letztendlich Artworks des Spiels freischalten kann. Es bringt einen also nicht weiter, ist aber ein netter kleiner Zusatz.

Wir haben bisher noch nicht die ganze „Uncharted“-Reihe gespielt, da Teil 3 uns nach gut einem Viertel der Spielzeit noch immer nicht richtig fesseln konnte, aber der erste Teil (und auch der Zweite) hat uns vollends überzeugt. Die Charaktere haben Tiefe, sind in den richtigen Momenten witzig, können aber auch Emotionen zeigen und die Handlung ist spannend. Zwar nervte es manchmal, dass man sich durch so viele Gegnergruppen hindurchkämpfen musste, aber das gehört zu einem solchen Spiel ja nun einmal dazu und hat auch oft viel Spaß gemacht.
Am besten haben uns aber wohl die Abschnitte in den Katakomben gefallen. Wir sind von Natur aus sehr feige bei solchen Horrorleveln (bei Thief 4 haben wir regelmäßig gequiekt), lieben sie meist aber auch, da sie durch die Intensität mitunter am meisten Spaß machen. Zusätzlich muss man bei „Uncharted“ hier und da auch ein wenig rätseln, sodass eigentlich immer genügend Abwechslung vorhanden war.
Schön anzusehen ist es trotz seiner lediglich 720p auch und die Steuerung ist recht intuitiv und leicht zu lernen.

Mein Fazit

„Uncharted – Drakes Schicksal“ ist ein Action-Adventure ganz nach unserem Geschmack. Story und Figuren sind sehr stimmig, die Grafik auch alles andere als schlecht und trotz mancher repetitiver Stellen ist Abwechslung vorhanden – besonders wenn man dann in die Katakomben gelangt.
Wir hatten das Spiel relativ schnell durch und haben uns schon währenddessen auf den zweiten Teil gefreut.


Geschrieben von Roberta

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