Rezension: Watch_Dogs 2

Bewertung: 4 von 5.

Watch_Dogs 2 ist der Nachfolger von Watch_Dogs und stammt somit ebenfalls aus dem Hause Ubisoft Montreal. Es wurde am 29. November 2016 für die PlayStation 4, die Xbox One und Windows veröffentlicht.

DedSec, die Hackergruppe, die sich gegen Blume und CTOS2 stellt, hat ein neues Mitglied: Marcus.
Der Spieler übernimmt die Kontrolle über ihn. Dieses Mal befinden wir uns nicht in Chicago, sondern in San Francisco und die Überwachung des Staates geht nun so weit, dass wir als potenzieller Verbrecher markiert und sogar schon eines Verbrechens angeklagt worden sind, das wir gar nicht begangen haben. Zeit also, sich einmal darum zu kümmern und die Bevölkerung aufzuwecken.

Wo wir in Teil eins eine recht düstere Geschichte mit düsteren Charakteren haben, haben wir nun alles bunt und hipp. Wir spielen nicht mehr den einsamen Rächer, sondern Marcus, neues Mitglied bei DedSec, einer Gruppe junger Hacker, die schon einen gewissen Auftritt in Watch_Dogs hatten, nun jedoch die Protagonisten stellen.
Diese jungen Menschen sind nicht nur von Aiden inspiriert, sie sind auch wütend und schrecken nicht zurück, ihren Kampf auch notfalls mit Gewalt auszuleben.
Dabei hat man nun verschiedene Missionen, die einem Follower organisieren sollen. Mitstreiter, die uns ihre technischen Geräte als Miniserver überlassen. Gleichzeitig versuchen wir auf diese Weise, die Bevölkerung aufzuwecken und ihnen zu zeigen, wie sehr sie manipuliert und ausspioniert werden.

Watch_Dogs 2 wartet also mit einem ganz anderen Setting auf. Der Grafikstil ist übrigens dabei derselbe – nur deutlich bunter – allerdings feiner, angepasster an die neuen Konsolen.
Das Hacken ist nun ausführlicher und damit auch ein wenig schwerer auf der Flucht zu kontrollieren. Wobei uns dabei auch noch etwas aufgefallen ist: Früher hatte man gefühlt keine Chance der Polizei zu entkommen, außer man floh mit einem Motorrad oder einem kleinen Wagen, wie dem Noodle Auto, in die Berge und konnte sie dort einigermaßen abschütteln.
Heute, als wir mal wieder ein wenig Ärger machen wollten, verlor die Polizei teilweise sehr schnell die Spur, obwohl wir nach wie vor in der Stadt waren.

Ansonsten gibt es auch wieder einen nahtlosen Multiplayer, der viel Spaß macht. Das Radio ist deutlich ausgebauter und man hat nun andere Rennen, wobei die Multiplayerversionen davon nachträglich reingebracht worden sind. Zwar ist es ganz cool, im Singleplayer Segelrennen zu bestreiten, und auch die anderen Rennen haben gewiss, wenn man sie mag, irgendwo ihren Reiz, uns fehlt allerdings die Mechanik aus dem ersten Teil. Uns fehlen die richtigen Auto- und Motorradrennen, in denen man auch wirklich hacken und Abkürzungen nehmen konnte.

Auch hier hatten wir sehr viel Spaß, allerdings war das Setting aus dem ersten Teil mehr unseres (wir sind schließlich auch Dramaautoren). Dennoch haben wir die verschiedenen Charaktere sehr lieben gelernt. Auch unsere technischen Helfer, Drohne und Jumper, waren eine super Ergänzung, wenn auch ein wenig übertrieben. Axlbot (wie wir die Drohne genannt haben) und Izzybot (unser Name für den Jumper) waren ein wenig zu OP hier und da.
Auch schade war es, dass es eine Mechanik gab, mit der man in manchen Missionen „voraussehen“ konnte, was vermutlich passiert, um dann dementsprechend Fallen anzubringen. Das wurde dann für ein paar Missionen genutzt und war davor oder danach nie mehr gesehen.

Mein Fazit

Watch_Dogs 2 hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Die Story war gut, das Setting passend, die Charaktere gliederten sich dort ein und man fing an, sie sehr zu mögen. Die Welt ist bunt und strahlend, mit einer schönen Grafik. Der Multiplayer macht erneut etwas her und das Radio hat nun deutlich mehr Songs zu bieten.
Aber es fehlen die alten Rennen, manche Mechaniken hätten ausgeglichener sein müssen, und das Setting vom ersten Teil hat zumindest uns mehr zugesagt.
Dennoch eine große Kaufempfehlung.


Geschrieben von Judith


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Unsere Rezension zum Vorgänger „Watch_Dogs“

1 Kommentar zu „Rezension: Watch_Dogs 2“

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