Rezension: Gabriel – Die Rache ist mein (Film)

Bewertung: 3.5 von 5.

„Gabriel – Die Rache ist mein“ ist ein australischer Fantasyfilm aus dem Jahr 2007. Er ist aus der Feder (und wurde produziert) von Shane Abbess.

Der Film „Gabriel – Die Rache ist mein“ ist einer jener Filme, bei denen ich einmal mehr beweise, dass ein Film für mich meistens gut ist, während andere die Nase rümpfen (meistens, ohne leider dem Werk auch nur eine Chance zu geben).
Aufmerksam bin ich auf den Film durch Roberta geworden. Und durch den Namen. Aber dazu schweife ich einmal etwas aus:

Roberta und ich lernten uns am 01. August 2011 kennen, indem sie eine Rezension zu einer Fanfiction zu mir schrieb und mich auf einen Fehler hinwies. Sie wurde gleich zur Betaleserin befördert und wir tauschten uns ein wenig aus. Ironischerweise, bedenkt man unsere Erstveröffentlichung, war es eine Fanfiction zu „Fluch der Karibik“.
Bald darauf zeigte sie mir eine Geschichte aus ihrer Feder, die sich um den Engel Amitiel handelte, den ich augenblicklich mochte.
Ein paar Monate später fingen wir an, zusammenzuschreiben. Eine aberwitzige Geschichte, die uns bewies, dass wir Parodien nicht schreiben können (alles endet in Drama). Dabei wuchsen mir Engel jedoch sehr ans Herz und einer dieser Engel war Robertas Interpretation vom Erzengel Gabriel (den ich übrigens mal als Kind verkörpern durfte).
So, weil ich so eine Narrin geworden bin, machte mich die Erwähnung dieses Filmes direkt aufmerksam und ich habe ihn mit dem ersten Weihnachtsgeschenk, das ich Roberta jemals geschenkt habe (eine Kette mit einem Engelsflügel als Anhänger), direkt zusammen in den Einkaufswagen geworfen und geschaut.

Man merkt natürlich, dass es ein „Low Bugdet“ Film ist. Aber das bringt für mich keinen Abbruch beim Spaß. Leider ist der Hauptdarsteller seit ein paar Jahren tot, aber er hat mich sehr durch diesen Film geleitet und ich fand die Geschichte megainteressant und, soweit es ging, sehr gut umgesetzt. Sicher, der Film glänzt jetzt nicht mit vielen Farben (soll er auch gar nicht) und die Visual Effects waren schon 2007 nicht die allerbesten, doch sehe ich so viele Leute, die meinen, Grafik mache Spiele und Filme nicht aus, wenn die Geschichte nicht stimmt. Leider wird dann doch oft das Gegenteil gemacht und verurteilt (ich auch oft, ich bin auch nur ein Mensch).
Tatsächlich habe ich nur einen großen Makel an der Umsetzung (den ich jetzt nicht öffentlich machen möchte, da man über so etwas nicht sprechen sollte). Das und dass der Engel eine Pistole auf dem Cover trägt.

Mein Fazit

„Gabriel“ ist für mich ein Film, der mir Spaß macht. Ihm fehlen zwar die Specialeffects und die Profischauspieler, aber es ist ein Film, der mit dem wenigen Geld, das er zur Verfügung hatte, machte, was er konnte.
Die Geschichte ist wirklich eine gute Idee und ich würde so gerne nochmals in diese schmutzige Welt eintauchen, vielleicht ein Remake mit besserer Qualität, aber da der Hauptdarsteller (Andrew Whitfield, am meisten bekannt für seine Rolle in der Starz Serie „Spartacus: Blood and Sand“) für mich perfekt in der Rolle war und leider bereits verstorben ist, wird dies wohl kaum möglich sein. Abgesehen davon, dass es sich für die Macher wohl kaum lohnen dürfte.
Für mich ein Film, der leider in der Kritik untergegangen ist.

Geschrieben von Judith

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