Was bringt das neue Jahr?

Neues Jahr, neues Glück.
Wir beim Bambusblatt zählen eher zu den Realisten und wissen, dass sich mit ein wenig Feuerwerk keine magische neue Grenze öffnet und alles gut wird.
Aber wir wissen auch, dass das gar nicht ist, woran viele glauben. Es ist einfach eine persönliche Grenze. Ja, man kann das ganze Jahr neu anfangen, aber manchmal hilft es, auf eine zeitliche Linie zu warten, und die gleich mitzunehmen. Und das haben wir zum Jahreswechsel hin gemacht.
Nochmal ein kleiner Blick zurück. Das Bambusblatt gab es schon lange, bevor wir es öffentlich gemacht haben. Wir haben sehr lange daran herum getüftelt, wie wir die Sache angehen wollten, und wir hatten damals auch noch ein komplett anderes Projekt vor Augen.
Um 2019 herum hat sich dann angefangen, alles zu wandeln. Wir haben uns auf die Social Media Plattformen gewagt und der Welt unseren Panda präsentiert. Damals konnten wir noch jeden einzelnen neuen Follower und jedes Herzen eines Beitrags individuell feiern. Das ist heute zwar nicht mehr so der Fall, denn dafür gibt es einfach zu viel (zu tun und zu oft diese Situationen), aber glaubt uns, wenn wir sagen: Wir nehmen das alles dennoch wahr, feiern es, freuen uns und lieben das Bambusblatt und euch!
Im Jahr 2019 war aber dementsprechend „wenig“ los, also sind wir die ganze Sache auch noch sehr locker angegangen und haben weiter Pläne geschmiedet und geschaut, wie das Ganze eigentlich funktioniert. Wir denken, dass diese Phase sehr gut und sehr wichtig war. Und sie fand ihren Schluss damit, dass wir Maja Ilisch getroffen haben und ein Interview mit ihr machen wollten/durften (wie gesagt, aus persönlichen Gründen kam es dazu noch nicht). Wir haben euch nach Fragen gefragt und wir bekamen sehr viele Rückmeldungen, hauptsächlich: Dürfen wir auch unsere Stimme nutzen?
Tja, warum nicht? Wir wünschen uns doch alle nur eine Möglichkeit, ein oder zwei offene Ohren zu finden. Mehr konnten wir damals nicht bieten (dachten wir jedenfalls), aber es ist doch immerhin etwas.
Und nun? Feiern wir echt tolle Erfolge. Das Bambusblatt zieht uns immer mehr in eine Spirale aus Arbeit, aber auch Freude!
2020 war es dann soweit. Wir haben angefangen, uns der Verantwortung richtig zu stellen. Natürlich passierten viele Fehler und ja, das wird auch noch weiterhin so geschehen. Wir sind schließlich nur zwei Menschen, die sich da gerade eine ganze Menge selbst beibringen müssen und krank sind wir beide auch noch. Doch wie immer gilt: Wir geben unser Bestes.
2020 war auch das Jahr, in dem wir sehr viel richtig ausprobiert haben. Was ist gut? Und was ist schlecht? Einige Erkenntnisse haben wir bereits gesammelt, während das Jahr noch lief, über andere haben wir dann zum Jahreswechsel hin geredet, haben uns selber neue Grenzen gesteckt und werden nun den Kurs anpassen (Ahoi).
Auch hier gilt ein wichtiger Grundsatz: Dieser Kurs ist darauf ausgelegt, dass wir weiter wachsen können. Das bedeutet, dass wir keine unendliche Laufdauer versprechen.


2021!
Was ist denn jetzt neu?

Zunächst gehen wir auf die wichtigste Änderung bezüglich des Blogs ein.
In den letzten Monaten hatten wir uns darauf gesteigert, dass wir an jedem Montag eine Rezension herausbringen. Die Rezepte, die unregelmäßig kommen sollten, sind zurzeit ein Mal in der Woche vertreten (das aber nur, solange wir auch Rezepte haben), genauso verhält es sich mit den Rezensionen zu anderen Medien, also Spiele, Serien und Filme. Dazu kommen Interviews, Buchempfehlungen, wenn wir welche haben, und hier und da mal ein Sonderbeitrag.
Klingt nach einer Menge? Ist es auch.
Schon im Jahr 2020 haben wir festgestellt, dass wir am besten arbeiten, wenn wir regelmäßig Urlaub machen – mit Kranksein sind wir ansonsten echt ausgepowert – und danach gibt es immer erst einmal zwei Wochen, in denen wir die Hauptredaktionsarbeit abarbeiten und uns dann auf andere Dinge konzentrieren können. Hauptsächlich sind wir ja Autoren und keine Blogger. Dass wir dieser Hauptleidenschaft nicht mehr so nachgehen können wie früher, hat uns wirklich zugesetzt. Genauso die Tatsache, dass wir nicht mehr lesen können, was wir gerade lesen wollen. Ein zu dickes Buch? Ein Buch, das man selbst oder der andere bereits gelesen und rezensiert hat? Wann sollen wir dafür Zeit finden? Wir fangen morgens an und hören abends auf, dazwischen ist mal Mittagspause und das war es. Da muss dann halt das Lesen mit untergebracht werden.
Also haben wir beschlossen, dass wir unseren Zeitplan, bis April, nun erst einmal abarbeiten werden. Und danach wird der Rezensionsplan dynamisch. Wir versprechen natürlich, dass wir uns an Daten und Termine halten und wir auch weiterhin mit den Autoren Absprachen führen werden. Aber wir haben ja auch Bücher, die wir kaufen oder auf die wir uns bewerben. Das wird nun alles lockerer angegangen. Damit haben wir dann 2-4 Buchrezensionen im Monat.
Dafür wollen wir uns mehr Mühe geben, auf Twitter zu verkünden, was wir gerade lesen und dann auch darüber zu sprechen. Das kommt natürlich auch den Autoren zu Gute, die uns ihre Werke anvertrauen.
Social Media verändert sich ohnehin in den kommenden Monaten bei uns. Facebook wird weitestgehend runtergefahren. Eigentlich ist das ja sogar schon der Fall. Dort werden hauptsächlich die neuen Beiträge gepostet und damit hat es sich dann auch.
Dafür wollen wir, wie gesagt, Twitter noch mehr einbringen.
Auch Pinterest wird bei uns aus dem Grab geholt und neu bespielt.
Instagram, unser kleines Sorgenkind, wird sich auch etwas verändern. Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als dort ein ganzer Haufen Bilder kam? Das schaffen wir alles zeitlich nicht mehr so. Die Qualität würde leiden. Also haben wir beschlossen: Weniger Posts, dafür Bessere. Hauptsächlich zu den Rezensionen und hier und da mal ein anderes Foto eingeworfen. Natürlich alles wie gehabt vorbereitet und mit einem ordentlichen Text versehen!
Der Instagramkanal zum Armbandshop wird sich auch verändern. Mehr Storys, dafür schönere Bilder, die jedoch unregelmäßig kommen werden.
Unseren alten Fanfiction Acc. werden wir übrigens löschen.
Auch noch wichtig für alle Autoren, die uns ein Rezensionsexemplar zukommen lassen wollen: Wir werden demnächst die Seite dafür anpassen, sodass ihr uns nennen könnt, ob und wenn ja auf welchen anderen Plattformen dazu eine Rezension kommen soll. Wird nichts geschrieben, gehen wir davon aus, dass der Blog euch reicht. Ja, Bewertungen sind ultrawichtig (das merken wir selbst), aber wir haben keine Zeit, immer herauszusuchen, wo welches Buch veröffentlicht wurde (unser erstes eBook zum Beispiel ist Tolinoexklusiv, weil wir kein großer Amazonfreund sind. Übrigens, auf Amazon muss man im Jahr so und so viel ausgeben, um dort eine Rezension posten zu können, und auf Wasliestdu sind zum Beispiel nicht alle Bücher vertreten, Lovelybooks dasselbe, weil es entweder über Amazon veröffentlicht oder auf eine gewisse Liste gestellt worden ist. Da wir nur Tolino haben, ist es nicht auf dieser Liste, wodurch wir im Jahr Geld zahlen müssten, nur um das eBook auf Lovelybooks zu haben. Deswegen müsst ihr uns das sagen, wo das Buch zu finden ist und wo ihr eine Rezi haben wollt).


Ebenfalls interessant, und das nicht nur für Autoren, sondern auch für alle in der Buchbubble: Wir haben die Kritik gehört. Die Interviews hatten jetzt im Jahr 2020 einen viel stärkeren Andrang als 2019 und somit werden sie jetzt nicht mehr ein Mal im Jahr, sondern ab 2022 halbjährig ausgerufen. Das bedeutet, dass wir jetzt zwei Mal im Jahr Interviewpartner suchen und die Publizierenden unter euch nicht mehr mit bis zu einem Jahr rechnen müssen, bis ihr Interview erscheint. So kann jeder besser planen. Noch kleinere Zeitabstände können wir allerdings nicht gewährleisten. Wir freuen uns tierisch drauf!


Was ändert sich für uns?
Wir sind Autoren, das bedeutet, wir nehmen uns wieder mehr Schreibzeit heraus. Schon jetzt machen wir es, dass wir vor der Arbeit an ein paar Quatschstorys schreiben, um den Flow nicht zu verlieren (nein, die werden nicht publiziert). Da lassen wir, genau wie früher, all unsere Fantasie raus und tippen einfach munter drauf los. Wortwiederholung? Schlechte Formulierung? Darum geht es nicht, es geht einfach um die Freude am Schreiben. So wie wir das bereits Jahre gemacht haben.
Nach dem Urlaub gibt es immer noch die Redaktionswochen, in denen wir den Haufen Arbeit abarbeiten, den wir da haben (Sachen, die liegen geblieben sind, und Sachen, die bis zum nächsten Urlaub erledigt werden müssen). Aber, außer Notfälle, wird es montags auch den Redaktionstag geben, da natürlich immer wieder etwas anfällt.
Morgens machen wir nun immer erst eine Besprechung. Was muss erledigt werden? Wer übernimmt welche Aufgabe? In welcher Reihenfolge gehen wir vor? Diese Fragen klären wir am Morgen, damit wir möglichst ohne Chaos durchkommen. Selbstredend haben wir auch einen Plan für die nächsten Tage, den schauen wir uns dann auch immer nochmal an. Was zum Beispiel bereits erledigt worden ist und was noch dazu kam.


Zu guter Letzt haben wir da noch Steady.
Wir wollen irgendwann vom Bambusblatt leben können, aber bis dahin wäre es auf jeden Fall schon mal sehr schön, die Kosten, die wir im Monat haben, wieder reinzubekommen. Deswegen haben wir Steady aufgenommen und uns wirklich Mühe gegeben, gute Pakete zu schnüren.
Leider scheinen sie nicht so interessant wie erhofft, deswegen haben wir die Pakete nochmal überdacht und umgestellt. Unserem bereits existierenden Follower haben wir selbstredend früh genug Bescheid gegeben. Wir hoffen, dass damit die Pakete, vor allem das Kleinste, interessanter geworden sind.


Abschließend wollen wir euch für ein wundervolles Jahr 2020 danken. Wir hatten natürlich auch Tiefen, doch habt ihr uns solche Höhen geschenkt, dass diese kleinen Ruckler nicht groß ins Gewicht fielen.
Wir wissen es sehr zu schätzen, was wir alles erreicht haben, und wir sind uns dabei stets bewusst, welche wichtige Rolle jeder von euch dabei hatte. Wir sind mittlerweile so gerne auf Twitter, teilen euch so gerne Ideen oder Gedanken mit. Wir freuen uns auf die Rezensionen, sowohl jene, die wir schreiben, als auch jene, die andere über unsere Werke verfassen. Ihr gebt uns interessante Einblicke und Kommentare zum Lachen und Schmunzeln.
Deswegen: Danke! Danke für all diese schönen Momente mit euch!

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