Rezension: Der Fluch des Rampenlichts (Lydia Jablonski)

Lydia Jablonski - Der Fluch des Rampenlichts (Rampenlichttrilogie 2)
(Copyright Cover: Lydia Jablonski / Copyright Foto: Das Bambusblatt)

Lydia Jablonski hat uns, zusammen mit Teil 1, auch gleich den zweiten Band ihrer Trilogie um den Popstar Nathan Moon zukommen lassen. „Der Fluch des Rampenlichts“ erschien am 12.05.2020, wartet mit 496 Seiten auf und kommt mit 15€ in der Taschenbuchversion daher. Wie beim ersten Teil gibt es auch hier eine englische Version.

Nachdem im ersten Teil die Liebe zwischen Robin und Nathan im Vordergrund stand und die beiden schon sehnsüchtig auf ihr gemeinsames Kind gewartet haben und dabei durch das Auf und Ab der Probleme geschlüpft sind, stehen die Zeichen im zweiten Band erneut auf Sturm.
Wir erleben einen Popstar, ungefähr drei Jahre nach dem ersten Band, der erneut mit sich und der Welt zu kämpfen hat. Seine Tochter hat ihn fest im Griff, sein ältester Sohn gerät während des Medizinstudiums in Schwierigkeiten und bei Nathan selbst scheint all der Stress und Ärger so viel erträglicher mit der Flasche in der Hand zu sein, obwohl natürlich nur alles dadurch schlimmer wird.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich um einen zweiten Band, also könnte ich zum Schreibstil und Textbild nur wiederholen, was ich schon einmal erwähnt habe. Die beiden Werke sind sich doch sehr ähnlich, aber sie sind ja auch in recht kurzer Zeit hintereinander erschienen.
Obwohl hier noch zu erwähnen wäre, dass dieses Mal mehr Wert auf andere Sichten gelegt wird als auf die von Robin. So haben wir als Beispiel Nathan und seinen ältesten Sohn. Eine Kombination, die ich deutlich angenehmer als die andere finde, da ich auch in Band 2 nicht mit Robin warm geworden bin. Wenn überhaupt war es noch schwerer für mich. Allen voran im Bezug auf die Tochter der beiden, die mir leider genauso wenig zusagen konnte, wie ihre Mutter (sie war mir einfach zu verzogen).
Zudem war der Sohn schon eher ein Sympathieträger, gleich der Fehler, die er macht. Ich möchte jetzt nicht genau darauf eingehen, um nicht zu spoilern, aber da ich mich sehr mit Musikern auseinandergesetzt habe und meine Schwester Ärztin ist, empfand ich diese Kombination aus Problem und Situation doch sehr interessant (nur als Anmerkung, meine Schwester hatte damit nie zu kämpfen. Bevor das jetzt falsch verstanden wird).
Erneut wird uns eine Geschichte voller Rückschläge und Probleme dargelegt, die mir persönlich Spaß gemacht hat und die dann auch noch von dem Ende gekrönt wird, das zumindest bei mir für großes Interesse gesorgt hat.

Mein Fazit

Ich bin ehrlich gesagt nicht sehr gut darin, die Rezension für eine Fortsetzung zu schreiben. Allen voran, wenn sie in der Umsetzung, wie Schreibstil, dem ersten Band so ähnlich ist – mal ehrlich, seht euch die Rezensionen zur Spiegelreisenden an! – dennoch kann ich auch hier eine kleine Zusammenfassung anbringen:
Immer noch solider Schreibstil, der sehr dem anderen ähnelt. Die Figurenauswahl dieses Mal hat mir deutlich mehr zugesagt.
Robin (und jetzt auch ihre Tochter) waren nach wie vor leider nicht so meines und ein wenig merkwürdig, wie äußerst talentiert Nathans Söhne sind, war es auch. Allerdings konnte ich gut über diese Tatsache hinwegsehen.
Das Ende hat dann Lust auf mehr gemacht.

Geschrieben von Judith

Linksektion

„Der Fluch des Rampenlichts“ bei Thalia*

Unsere Rezension zum ersten Band „Im Schatten des Rampenlichts“ findet ihr hier.
Unsere Rezension zu Band 3 „Das Flüstern des Rampenlichts“

4 Kommentare zu „Rezension: Der Fluch des Rampenlichts (Lydia Jablonski)“

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