Rezension: Blind Side

Bewertung: 5 von 5.

„(The) Blind Side“ ist ein US Amerikanischer Film aus dem Jahr 2009, dessen Drehbuch aus der Feder von Regisseur John Lee Hancock stammt, der gleichsam jedoch auch auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Hauptrollen werden verkörpert von:

  • Sandra Bullock als Leigh Anne Tuohy
  • Quinton Aaron als Michael Oher/Big Mike
  • Tim McGraw als Sean Tuohy
  • Kathy Bates als Miss Sue
  • Lily Collins als Collins Tuohy
  • Jae Head als Sean „S.J.“ Tuohy, Jr.
  • Ray Mckinnon als Coach Cotton

Wenn mich jemand nach meinem Lieblingsfilm fragt, dann ist diese Frage für mich eigentlich immer sehr schwer zu klären, da ich einerseits tausende Filme aufzählen könnte und andererseits mir nie einer so recht einfallen möchte.
Gleichsam ist „Blind Side“ für mich aber immer der Film, der mir bei der Frage in den Sinn kommt, wann immer ich selbst und in Ruhe darüber nachdenke.
Vielleicht fällt mir diese Frage auch sehr schwer zu beantworten, weil die Leute dann gerne wissen möchten, warum es gerade dieser Film ist. Natürlich, ich kann die Neugierde verstehen, ich bin selbst ja auch nicht anders. Trotzdem schreckt mich dieses Nachhaken aber auch ab.
Was mag ich an „Blind Side“?
Ich weiß, der Film hat gute und er hat schlechte Kriterien und ich weiß auch, dass der wahre Michael Oher kein großer Freund des Films ist, zumindest hat er einmal so etwas ausgedrückt. Aber das macht den Film in meinen Augen nicht weniger wert oder weniger schön.
Wer sich meine Charaktere beim Schreiben ansieht, bemerkt, dass sie oftmals kleine Weltverbesserer sind. Ich habe keine Ahnung, weshalb sie so stark dieses Attribut ausgebaut haben, aber in einer milderen Form geht es mir so ähnlich. Ich stimme nicht immer allem zu, aber letztendlich möchte ich, dass die Menschen (egal wie oft ich mich manchmal auch beklage) glücklich sind. Leid und Hunger zum Beispiel ist etwas, das ich niemandem wünsche (und ganz ehrlich, wie grausam muss man sein, jemanden so etwas zu wünschen?).
„Blind Side“ ist für mich ein schöner Film, weil er mir zu Herzen geht. Vielleicht ist er zu aufgesetzt oder dergleichen, aber seine Botschaft (basierend auf einer echten Geschichte) ist für mich das Wichtigste. Ich mag die Wandlung der Familie Tuohy, die doch eigentlich alles hat. So verwöhnt sind sie, dass sie Thanksgiving nicht einmal zusammen feiern, dass sie stattdessen sich auf dem Sofa lümmeln und auf drei Bildschirmen gleichzeitig unterschiedliche Sportarten schauen.
Und dann kommt dort ein Junge her, aus einer Tiefe, in der Armut und Gewalt herrscht, und er betont, dass er bisher nicht einmal ein Bett für sich selbst gehabt hatte.
Ich mag diesen Wandel und ich mag diese Figuren. „Blind Side“ ist damit ein Film, den ich immer wieder gern anschaue. Denn die Kernaussage ist: „Wir alle können mehr für andere tun, wenn wir nur selbst die Augen öffnen und bereit sind, etwas zu tun“.

Mein Fazit

Ich kann nicht viel im Fazit sagen. Ich mag die Handlung, die Figuren und die Aussage. Die Schauspieler sind meiner Meinung nach gut gecastet und ich liebe diesen Film einfach. Ich weiß nicht, ob er noch auf Netflix zu finden ist, doch wenn ja, dann kann man ihn ganz einfach testen!

Geschrieben von Judith

Linksektion

„Blind Side“ bei Thalia*

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