Autoreninterview Annette Spratte

Danke, dass Du Dich bereit erklärt hast, ein kleines Interview mit uns zu machen! Wir freuen uns sehr auf Deine Antworten und sind gespannt, wie andere Autoren diesen Fragebogen ausfüllen werden.

Nochmal kurz etwas zum Bambusblatt: Wir sind ein Team aus zwei Autoren und einem verfressenen Panda. Wir arbeiten hart daran, dass es von uns kostenlose Geschichten geben wird. Außerdem gibt es den Blog, auf dem wir Rezensionen schreiben und eben auch die Interviews posten werden. Zudem toben wir uns auch im Thema Merch aus – so kann man Armbänder über unseren Etsyshop KeithLeBambou erwerben. Über Spreadshirt gibt es bereits das Motiv von einem Halloweenpanda Keith auf verschiedene Objekte gedruckt.

Natürlich steht es Dir frei, Fragen auszulassen. Das hier ist Dein persönlicher Bogen. Über lange Antworten freuen wir uns besonders, aber manchmal gibt es auch nicht so viel zu erzählen. Lies Dir am besten erst einmal den gesamten Bogen durch.

Viel Spaß!

0. Zunächst ein paar persönliche Fragen. Hier geben wir Dir Raum, Dich vorzustellen. Zum Beispiel Deinen (Autoren)Namen zu nennen, Deine bereits erschienenen oder bald erscheinenden Werke aufzulisten, etwas über Dein Alter oder Deine Social–Media Kanäle zu sagen:

Hallo, ich bin Annette Spratte und liebe meinen Geburtstag. Warum? Ich wurde am 29.9.1999 29 Jahre alt. Wen interessiert es da, wie alt ich heute bin? Seit Ende 2018 bin ich als Autorin und Übersetzerin freischaffend tätig. Veröffentlicht habe ich schon eine ganze Reihe Bücher: Im Selfpublishing die Way of Life Reihe auf englisch, die jetzt auch nach für nach auf deutsch erscheint (ein Band fehlt noch), die Kinderbuchreihe Jabando mit bisher 3 Bänden, die im Francke-Verlag erschienen ist und im Februar kam mein erster historischer Roman „Die stumme Magd“ beim gleichen Verlag auf den Markt.
Dazu kommen eine ganze Reihe von Büchern, die ich aus dem Englischen übersetzt habe.

Wer mir folgen möchte, kann mich auf Twitter, Facebook und Instagram finden oder meine Homepages besuchen.

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Instagram

www.jabando.de

https://annettespratte.org

1. Erzähl gern etwas über Dich.
Bist Du verheiratet, hast Du Kinder? Was auch immer Du erzählen willst und vielleicht auch, wie sich das in Deinen Autorenalltag mit eingliedert. Zum Beispiel wie Dein Ehepartner Dich beim Schreiben unterstützt.


Ich bin verheiratet mit dem besten Ehemann von allen, wir haben zwei Söhne im Teenager-Alter und dann gibt es noch ein Pferd, das ich seit 20 Jahren mein Eigen nenne.
Meine Schreiberei wurde zu Hause anfangs recht argwöhnisch betrachtet, aber mit den Kinderbüchern kam etwas mehr Begeisterung auf, zumal meine Söhne an der Entstehung maßgeblich beteiligt waren. Wir haben richtiges Brainstorming zusammen gemacht und sie konnten mir nach jedem neuen Kapitel ihr Feedback geben, was ich dann verarbeitet habe. Und mein Mann hat schließlich dafür gesorgt, dass ich beim Francke-Verlag gelandet bin.
Jetzt zählt das Schreiben als vollwertige Arbeit in den Augen der Familie, was mich sehr glücklich macht.

2. Welche Bücher sind die, die Du am liebsten selber liest?

Ich liebe einfach eine packende Story mit ausgefeilten Charakteren, egal in welchem Genre. Oberflächliche Liebesgeschichten interessieren mich nicht und auch Fantasy lese ich wenig, weil ich mit dem Herrn der Ringe angefangen habe. Besser geht‘s meines Erachtens nicht. Diese Bücher lese ich in regelmäßigen Abständen alle paar Jahre wieder. Was ich sehr gern mag, sind historische Romane, wenn sie gut geschrieben und gut recherchiert sind. Sprachliche Schönheit ist für mich auch ein wichtiges Kriterium.

3. Wen liest Du am liebsten? War er Deine Inspiration?

Inspiration? Jedes Buch, das ich je gelesen habe, hat mich geschult für Sprache und Ausdrucksweise. Da gibt es keinen einzelnen Autor, der heraussticht. Die Autoren, die ich besonders schätze, sind Tolkien, Robert Louis Stevenson, C.S. Lewis, und aktueller Diana Gabaldon, Helen Pryke und Nellie K. Neves. Die beiden letzteren sind Indie-Autorinnen, deren Bücher es nur auf englisch gibt. Aber sie schreiben einfach fantastisch!

4. Welches Projekt (nicht Buch) würdest Du gern umsetzen?

LOL! Ich hätte gern unser Badezimmer renoviert und die Garage entrümpelt. Könntet ihr da jemanden vorbeischicken?

5. Wenn alles möglich wäre, was wäre Dein erster Wunsch?

Weltfrieden?
Keine Ahnung. Es gibt so vieles, was mir das Herz bricht in dieser Welt. Jedes Kind, das nicht genug zu Essen hat. Jeder Mensch, der wegen seines Glaubens verfolgt, gequält oder sogar getötet wird. Jede Naturkatastrophe, die Menschen die Existenz raubt und ganze Länder ins Chaos stürzt. Jeder überflüssige Krieg. Jeder Flüchtling, der im Mittelmeer ertrinkt oder in Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren muss.
Wenn ich den Wunsch äußere, der mir dazu einfällt, lachen mich vermutlich die Meisten aus. Ich wünsche mir, dass Jesus wieder kommt. Wenn ich mich hier so umsehe, kann es nicht mehr lange dauern.

6. Was ist die beste Geschichte, die Du nie (fertig) geschrieben hast?

7. Was möchtest Du als Autor noch erreichen?

Ich möchte eine Stammleserschaft aufbauen und diese mit tollen Büchern bedienen. Da ich bisher durch mehrere Sprachen und Genres gehüpft bin, hat das noch nicht stattgefunden. Aber ich glaube, mit den historischen Romanen könnte ich mein Genre gefunden haben.

Zwar stehen oben auch schon Fragen zu Dir als Autor direkt, aber gehen wir da jetzt mal ein wenig mehr drauf ein!

8. Welche Fehler beim Schreiben sind Dir über Dich selbst bekannt und welche ärgern Dich am meisten? Wie versuchst Du, sie loszuwerden, oder akzeptierst Du sie einfach?

Ich weiß, dass ich sehr ausholend und detailreich schreibe, was heutzutage ja oft kritisiert wird. Ärgern tut mich das nicht, im Gegenteil, ich mag das. So was lese ich auch gern. Insofern versuche ich auch nicht, es loszuwerden. Im Lektorat strafft man dann schon mal den einen oder anderen Satz, aber das ist für mich in Ordnung. Auf einen Fehler hat mich eine Rezension aufmerksam gemacht, wo es hieß: „Und wenn ich noch einmal lese, dass irgendeiner lacht, dann schmeiße ich das Buch an die Wand!“ Nachdem mir bewusst war, dass ich nach fast jeder wörtlichen Rede geschrieben habe, dass die Person lacht (oder seufzt, oder die Schultern zuckt…), achte ich sehr, sehr genau darauf, dass ich das nicht mehr mache.

9. Für uns andere Autoren auch interessant: Wie läuft Dein Schreibprozess bei Dir ab? Von der Idee bis zur Korrektur?

Die Startphase eines Buches dauert relativ lange und findet komplett in meinem Kopf statt. Ich betrachte verschiedene Szenen vor meinem geistigen Auge, lerne die Charaktere kennen, spiele Situationen durch. Erst wenn ich relativ genau weiß, was los ist, fange ich an zu schreiben. Ich schreibe chronologisch. Ich habe mal versucht, einzelne Szenen aufzuschreiben und sie dann hinterher zusammenzufügen, aber das war das totale Chaos. Ich brauche die richtige Reihenfolge. Als Hilfsmittel habe ich ein Whiteboard, auf dem ich die nächsten Szenen notiere, ab und zu Skizzen anfertige oder mir Namenslisten aufschreibe, wenn ich schnell viele Charaktere erfunden habe. Meistens erstelle ich parallel einen Plot, in dem ich die Handlung stichpunktartig festhalte, damit mir nichts verloren geht. Der wird aber ständig angepasst, weil die Figuren ja manchmal komische Dinge tun, von denen ich vorher nichts wusste.
Tja, und dann schreibe ich. Und schreibe. Und schreibe. Da ich auch als Übersetzerin tätig bin, haben die Aufträge Vorrang, sodass ich nicht immer kontinuierlich täglich schreibe. Ich brauche schon ein Minimum von 2 Stunden, um mich wirklich aufs Schreiben einlassen zu können. Am liebsten sind mir Ferienzeiten, wo ich keine anderen Verpflichtungen habe. Da kann ich dann auch schon mal Akkord schreiben. Zum Glück bin ich gelernte Anwaltsgehilfin und kann fast so schnell tippen, wie ich denke. Das hilft ungemein!

10. Wie bist Du auf das Genre gekommen, das Du schreibst?

Was meint ihr mit „das Genre?“? LOL Ich beneide Autoren, die sich auf ein Genre festlegen können. Funktioniert bei mir nicht. Bisher habe ich Contemporary Romance, Kinderbücher und einen historischen Roman geschrieben, habe aber noch Ideen für Fantasy und eine Dystopie. Trotzdem denke ich, ich werde mich wohl auf die historischen Romane einschießen, denn das macht echt Spaß. Anfangs wollte ich da ja nicht dran, weil ich nicht so viel recherchieren wollte. Aber dann kam eine gewisse stumme Magd und hat mich genervt ohne Ende, bis ich ihre Geschichte aufgeschrieben habe. Eigentlich wollte ich sie nur endlich aus meinem Kopf raus haben, aber dann habe ich gemerkt, wie viel Spaß das Recherchieren macht, vor allem, wenn man über die Region schreibt, in der man lebt. Das tue ich nämlich gerade.

11. Warum hast Du mit dem Schreiben angefangen? Erzähl uns die Geschichte!

Ich habe schon immer gern geschrieben. Meine Mutter hat ganz viele Briefe von mir aufbewahrt, weil sie die so lustig fand. Als Teenager habe ich angefangen, Geschichten und Gedichte zu schreiben. Es gab viele Anfänge, aber nur eine Story wurde mal fertig. Die habe ich neulich auf dem Dachboden wiedergefunden und gelesen. Was habe ich gelacht!
Manchmal frage ich mich, was passiert wäre, wenn jemand früher darauf gekommen wäre, was da für ein Talent in mir schlummert. So waren meine Fantasie und die Geschichten, die mich ständig begleitet haben, reine Privatsache. Eine liebe Freundin hatte mir mal gesagt, dass ich sehr gut mit Worten umgehen kann. Da war ich 18. .Ich habe das nie vergessen. Im Berufsleben musste ich als Sekretärin und Übersetzerin viel formulieren, habe auch Andachten und Newsletter geschrieben. Aber erst mit der Geschichte um Josie und Jim (die Lebenswege Reihe) hatte ich den Antrieb, wirklich ein Buch zu schreiben. Die Story hat mich so fasziniert, dass ich sie lesen wollte.

12. Was motiviert Dich?

Schreiben ist leben. Ich liebe Geschichten. Ich liebe es, zu formulieren. Ich liebe es, Menschen mit dem, was ich schreibe, berühren zu können. Mein größter Wunsch ist es, dass Menschen durch das, was sie von mir lesen, Gott ein Stückchen näher kommen, ohne dass ich groß Werbung für den Glauben mache. Ja, das motiviert mich.

13. Wie viel Schreibzeit hast Du?

Ich habe jeden Vormittag etwa 3-4 Stunden für meine Selbständigkeit, was auch das Übersetzen einschließt. Meist übersetze ich zwei Stunden und schreibe zwei Stunden. Wenn nichts dazwischen kommt wie Arzttermine, Migräne oder andere Katastrophen. Wenn ich fit genug bin, schreibe ich auch abends. Das ist aber nicht immer der Fall.

14. Lässt du Dich gerne auch mal ablenken?

Falls die Frage auf die allseits gefeierte Prokrastination abzielt – nein. Ich drücke mich lieber mit Schreiben vor der Hausarbeit als umgekehrt. Und Social media ist für mich ein nötiges Werkzeug, dem ich mehr oder weniger bewusst Zeit einräume. Die Kontakte dort tun mir überwiegend gut und der Austausch mit anderen Autoren, gerade auf Instagram, ist echt bereichernd. Darüber habe ich auch schon einige wirklich gute Bücher gefunden.

15. Welches Deiner Bücher magst Du selbst am liebsten und warum?

Von den Jabando-Büchern ist mir der 2. Teil der liebste, weil ich darin zum einen ein recht schwieriges Thema angehe (Umgang mit Leid), zum anderen auch ein paar sehr persönliche Erlebnisse mit Gott verarbeitet habe.
Ansonsten ist mein Debüt – die Way of Life oder Lebenswege Reihe – definitiv der Favorit. Die Geschichte fasziniert mich nach wie vor aufgrund der Vielschichtigkeit und der tollen Charaktere.

16. Wie sieht in Deinen Augen der Alltag eines Autors aus? Die meisten nur Leser können sich nichts darunter vorstellen.

Ein Autor lebt in mindestens zwei Parallel-Universen. Während er mit der Familie am Tisch sitzt, arbeiten mehrere Gehirnwindungen am aktuellen Schreibprojekt. Mir ist es schon passiert, dass ich beim Hof fegen so in Gedanken über meine Geschichte versunken war, dass ein mich grüßender Nachbar mir fast einen Herzinfarkt beschert hat, so sehr habe ich mich erschrocken. Wenn man als Leser von einer Story so richtig gefangen wird, dann ist das ein ähnlicher Zustand, nur ist es für Autoren vielleicht noch etwas intensiver. Die Leute in deinem Kopf sind fast so real wie die Leute um dich herum.

17. Wie stehst Du heute zu Deinen ersten Geschichten?

Es gibt die eine, die ich wie gesagt fertig bekommen habe. Da steckt Potential drin, das man mit einiger Arbeit herauskitzeln könnte. Alles andere waren nette Versuche, Übungen höchstens.

18. Was würdest Du jetzt gern an dieser Geschichte ändern?

Da muss mehr Action rein! Ist alles viel zu brav und easy, so wie es ist. Ein paar Schwertkämpfe, vielleicht noch ein Drache irgendwo? LOL!

Sie sind unabdingbar und gerne zickig. Die Figuren. Wir lieben und wir hassen sie und meistens kann sich der Leser gar nicht vorstellen, welches Leid wir manchmal mit ihnen erdulden mussten. Ohne sie geht es aber dennoch nicht. Erzähl uns gerne von ihnen!

19. Magst Du alle Deine Figuren?

Nein. In der Lebenswege-Reihe gibt es eine Figur, die ich absolut nicht leiden kann. Das ist die große Schwester des Protagonisten Jim. Mann, ist die ätzend. Aber sie spielt eine wichtige Rolle, also muss ich sie ertragen.
Es gibt noch andere Nebenfiguren, die ich nicht mag. Aber die Hauptfiguren mag ich in der Regel sehr gern.

20. Gibt es für die Figuren reale Vorbilder?

Nein. Ich denke, ich schöpfe aus dem Pool an Erfahrungen und Charakteren, die ich kenne, und mische sie neu zusammen. Ich könnte nicht sagen, dieser Charakter entspricht dem Bekannten. Wenn wir Josie und Jim nehmen, dann haben beide Teile von mir, Teile von anderen Personen, und ganz eigene Züge.

21. Fällt es Dir leicht, schwierige Figuren zu schreiben? Ganz gleich, weshalb genau sie schwierig sind.

Schwierige Figuren reizen mich. Nehmen wir als Beispiel den Baronet Brigham aus „Die stumme Magd“. Er ist einerseits ein total fortschrittlich denkender Mensch (für den Anfang des 18. Jahrhunderts), andererseits ein rücksichtsloser Tyrann. Einerseits menschlich einsam und auf der Suche nach jemandem, der ihm ebenbürtig ist, andererseits größenwahnsinnig. Das herauszuarbeiten war eine Herausforderung, die mich echt begeistert hat.

22. Wann genau ist eine Figur schwierig für Dich?

Wenn sie ganz anders reagiert, als ich das tun würde. Da muss man sich viel intensiver reindenken.

23. Musstest Du auf Grund einer Figur schon einmal ein Werk abbrechen?

Nein.

24. Welche ist der Liebling Deiner eigenen Figuren? Wo kommt sie vor und magst Du sie uns vorstellen?

Mein Liebling ist Sarah Cameron. Sie ist eine Nebenfigur in der Lebenswege Reihe, nämlich die kleine Schwester des Protagonisten Jim. Sie ist sechzehn und ein total süßer Teenie. Doch dann passieren ihr ein paar Dinge, die sie ganz schön ins Grübeln bringen. Sie durchläuft eine enorme Entwicklung im Verlauf der Story und wird von einem leicht oberflächlichen Plappermaul zu einer reifen jungen Frau. In meinem Kopf gibt es sogar einen Spin-off zu der Reihe, in dem Sarah die Hauptrolle spielt. Ob ich jemals dazu komme, den zu schreiben, weiß ich allerdings nicht.
Ich denke, ich mag sie so gern, weil ich ein totales Herz für Teenager habe. Ich liebe es, junge Menschen zu begleiten und ihnen die Potentiale aufzuzeigen, die in ihnen stecken, ihnen sozusagen Wind unter die Flügel zu fächern, um dann zu sehen, wie sie abheben.  Das betrachte ich als absolutes Privileg. Keine Ahnung, warum so viele Leute über pubertierende Jugendliche schimpfen. Ich mag die. Aber ich bin mit meinen supersüßen Pubis zu Hause auch echt verwöhnt.

25. Hier geben wir Dir Raum, selber noch etwas zu Deinen Charakteren zu erzählen.

Meine Charaktere gehen in die Tiefe. Da ist es egal, welches meiner Bücher man zur Hand nimmt. Alle Figuren sind lebendig, haben ihre Macken, manche nervig, manche liebenswert. Es sind Menschen, denen man jederzeit beim Einkaufen begegnen könnte. Und diese Menschen agieren in den Situationen, vor die sie gestellt sind, bringen ihre Geschichte mit. Das ist bei der Lebenswege-Reihe und auch bei der stummen Magd sehr stark ausgeprägt. Ich könnte seitenweise darüber schreiben, wie die Charaktere sind und was sie noch alles erlebt haben, was im Buch gar nicht vorkommt. Ich weiß es aber. Dadurch werden sie realer.

Und da sind wir auch schon fast durch. Jetzt bitten wir Dich darum, ein Projekt oder DAS Projekt vorzustellen. Dabei wollen wir Dir viel Raum lassen.

26. Extra eine gemeinere Frage: Weshalb sollten Leser auf jeden Fall Dein Buch kaufen?

Weil sie sich in einer Geschichte verlieren, alles um sich herum vergessen und das Gefühl haben wollen, sie wären mitten im Geschehen. Sie wollen Drama, das nicht vernichtend, sondern immer von Hoffnung getragen ist.

27. Was sollen sich Leute am Ende Deiner Geschichte denken?

Schade, schon vorbei. LOL!
Nein, ernsthaft. Ich habe da keine Vorgaben, keine Ziele. Die Leute werden nachdenken, über das, was sie berührt hat. Das können so unterschiedliche Dinge sein, gerade bei der Lebenswege Reihe. Aber irgendein Gedankenanstoß wird dabei sein, da bin ich mir ziemlich sicher.

28. Was auch immer die Beweggründe dafür waren, wieso Du dieses Interview gemacht hast, bestimmt war da auch die Hoffnung, Werbung für Dich machen zu können, ganz gleich, ob du Deinen Lesestoff kostenfrei anbietest oder nicht. Diesen Raum wollen wir Dir hier gerne geben. Berichte uns über Dein Projekt oder die Projekte. Sag noch ein paar abschließende Worte. In welchem Format gibt es Dich zu lesen? Und zu welchem Preis? Hau in die Tasten!

Projekt 1

Die Lebenswege Reihe

Diese Lebensgeschichte einer jungen Frau, die ein grässliches Trauma erlitten hat, ist so facettenreich wie ein Diamant. Sie ist Künstlerin und findet in der Malerei ein Ventil für ihre Gefühle. Als sie Jim kennenlernt, einen schüchternen Pferdetrainer, spürt sie so etwas wie Seelenverwandtschaft. Die beiden stammen aber aus so verschiedenen Kreisen, dass es mehr als fraglich ist, ob sie einen gemeinsamen Nenner finden.

In der Reihe werden unterschiedlichste Aspekte verwoben: Freundschaft, Beziehung, Verletzungen, Familie, Obdachlosigkeit, Kunst, seelische Heilung, Glaube, Hochsensibilität … Wie gesagt, da findet jeder einen Denkanstoß.

Alle Bücher sind auf Amazon erhältlich, die komplette Reihe auf Englisch und zwei Bücher auf Deutsch, alle eBooks unter 5€.

Projekt 2

Die Kinderbuchreihe Jabando

Stell dir vor, du hättest ein Nintendo-Spiel, mit dem du ein Portal erschaffen könntest, durch das du in das Spiel hineingehst. Die beiden Brüder Tom und Jojo haben so ein Spiel und landen damit mitten in der Bibel. Anhand von Bibelstellen müssen sie die Level lösen und kommen dabei an ihre Grenzen.

Jeder Band ist in sich abgeschlossen, die Charaktere tauchen aber wieder auf, sodass es auch eine Entwicklung über die Bände hinweg gibt. Es sind super spannende Geschichte für Kinder ab 8 Jahre, in denen keine abgedroschenen Floskeln mit erhobenem Zeigefinger heruntergeleiert werden, sondern Themen aus der Lebenswelt der Kinder aufgegriffen und ganz natürlich beleuchtet werden.

Eltern haben da beim Vorlesen mindestens so viel Spaß wie die Kinder beim Selbstlesen.

Jedes Buch Hardcover für 9,95 €.

Nähere Infos unter www.jabando.de.

Projekt 3

Die stumme Magd

Ein historischer Roman, der stimmungsvoll, rätselhaft und romantisch ist!

Yorkshire, 1710

Der junge Daniel wird auf einem Gestüt angestellt und begegnet dort einer Magd, die niemals spricht und von allen gemieden wird. Ihre einzige Freundin ist eine weiße Stute, die sich sonst von niemandem anfassen lässt. Daniel versucht herauszufinden, was es mit diesem Mädchen auf sich hat. Die letzten Worte des alten Stallmeisters deuten auf ein grausiges Geheimnis…

Das Buch erscheint als Taschenbuch für 14,95€.

Wer in meinen Schreibstil hineinschnuppern möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu meinem Newsletter anzumelden. Dafür gibt es Nebelwege (Band 1 der Lebenswege-Reihe) gratis als eBook.

Den Link und weitere Infos zu allen Büchern und wo man sie bekommt findet ihr auf meiner Homepage unter https://annettespratte.org.

Ich freue mich auf euren Besuch und bedanke mich herzlich für das Interview!

Hinweis: Die meisten Fragen sind aus der Community gefischt worden.

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