Autoreninterview Hedda Rossa

Danke, dass Du Dich bereit erklärt hast, ein kleines Interview mit uns zu machen! Wir freuen uns sehr auf Deine Antworten und sind gespannt, wie andere Autoren diesen Fragebogen ausfüllen werden.Nochmal kurz etwas zum Bambusblatt: Wir sind ein Team aus zwei Autoren und einem verfressenen Panda. Wir arbeiten hart daran, dass es von uns kostenlose Geschichten geben wird. Außerdem gibt es den Blog, auf dem wir Rezensionen schreiben und eben auch die Interviews posten werden. Zudem toben wir uns auch im Thema Merch aus – so kann man Armbänder über unseren Etsyshop KeithLeBambou erwerben. Über Spreadshirt gibt es bereits das Motiv von einem Halloweenpanda Keith auf verschiedene Objekte gedruckt.

Natürlich steht es Dir frei, Fragen auszulassen. Das hier ist Dein persönlicher Bogen. Über lange Antworten freuen wir uns besonders, aber manchmal gibt es auch nicht so viel zu erzählen. Lies Dir am besten erst einmal den gesamten Bogen durch.
Viel Spaß!

0. Zunächst ein paar persönliche Fragen. Hier geben wir Dir Raum, Dich vorzustellen. Zum Beispiel Deinen (Autoren)Namen zu nennen, Deine bereits erschienenen oder bald erscheinenden Werke aufzulisten, etwas über Dein Alter oder Deine Social–Media Kanäle zu sagen:
Mein Name ist Hedda Rossa, ich bin 25 Jahre alt und gebürtige Neuwiederin. Heute wohne ich mit meinem Lebensgefährten und vier Wellensittichen in Mannheim.
Es ist nun etwa 10 Jahre her, als sich der Traum von einem eigenen Buch in mein Herz schlich. 2011 veröffentlichte ich Spiegelblut, mein absolutes Herzprojekt und das mit allen Fehlern, die ein Anfänger im Self-Publishing so machen konnte.
2019 begann ich damit das Projekt noch einmal aufzurollen und schrieb die Geschichte komplett neu. Die Neuveröffentlichung plane ich für 2020 und freue mich schon riesig darauf.
Wer nach mir sucht, wird mich auf Twitter, Instagram und Facebook finden. Dort teile ich mein Autorenleben und gelegentlich auch private Gedanken und Erlebnisse mit meinen Followern und tausche mich mit ihnen aus.

1. Erzähl gern etwas über Dich. Bist Du verheiratet, hast Du Kinder? Was auch immer Du erzählen willst und vielleicht auch, wie sich das in Deinen Autorenalltag mit eingliedert. Zum Beispiel wie Dein Ehepartner Dich beim Schreiben unterstützt.

Mein Lebensgefährte, unsere Wellensittiche und ich bilden einen bunten Schwarm aus Kreativität und Zerstreuung. Während mein Partner selbst kreativ wird, bei der Entwicklung von Programmen und Spielen, lässt er mir genügend Raum fürs Schreiben. Wir brainstormen gemeinsam, um seine und auch meine Probleme zu lösen. Das ist nicht nur motivierend, sondern auch effektiv.

2. Welche Bücher sind die, die Du am liebsten selber liest?

Jahrelang habe ich mich ausschließlich nur für Thriller und Psychothriller begeistern können, doch in den letzten Jahren gesellten sich auch Bücher aus anderem Genre dazu. Derzeit lese ich alles querbeet.

3. Wen liest Du am liebsten? War er Deine Inspiration?

4. Welches Projekt (nicht Buch) würdest Du gern umsetzen?

Ehrlichgesagt zocke ich sehr gerne und dachte seit einiger Zeit wieder daran, einen Youtube-Channel dafür einzurichten. Vor einigen Jahren hatte ich bereits damit begonnen, doch leider damit aufgehört. Es fehlte einfach die Zeit dazu.

5. Wenn alles möglich wäre, was wäre Dein erster Wunsch?

Mein erster Wunsch wäre ein leckerer Schokoladenkuchen, mit dem ich das erstmal feiern könnte.

6. Was ist die beste Geschichte, die Du nie (fertig) geschrieben hast?

Im Moment denke ich, dass es meine unveröffentlichte Kurzgeschichte „Angst im Dunkeln“ ist, die gelegentlich ein neues Überarbeitungsupdate bekommt. Die Geschichte ist sehr persönlich und wird somit wahrscheinlich nie perfekt (fertig) sein.

7. Was möchtest Du als Autor noch erreichen?

Schreiben und Bücher allgemein machen mir viel Spaß. Ich habe so viele Geschichten in meinem Kopf, die ich gerne schreiben und veröffentlichen möchte. Dabei wünsche ich mir, dass ich meine eigene Linie finde und einige Menschen mit meinen Geschichten erreichen und dafür begeistern kann.

Zwar stehen oben auch schon Fragen zu Dir als Autor direkt, aber gehen wir da jetzt mal ein wenig mehr drauf ein!

8. Welche Fehler beim Schreiben sind Dir über Dich selbst bekannt und welche ärgern Dich am meisten? Wie versuchst Du, sie loszuwerden, oder akzeptierst Du sie einfach

Neben meiner fehlenden Schreibroutine und dem inneren Lektor, der gelegentlich das Ruder übernimmt, nervt mich am Meisten, meine Ungeduld. Gerate ich beim Schreiben in Sackgassen, aus denen ich nicht schnell genug herausfinde, werde ich unkonzentriert. Ich lenke mich dann ab und versuche das Problem irgendwie anders zu lösen.

9. Für uns andere Autoren auch interessant: Wie läuft Dein Schreibprozess bei Dir ab? Von der Idee bis zur Korrektur?

Meine Projekte beginnen mit einen ausgewachsenen Notizenchaos. Dadurch, dass mir meine Ideen eher spontan im Alltag kommen, wachsen sie erst passiv heran und werden irgendwo notiert und in meiner Ideenablage gesammelt.
Erst, wenn ich weiß, wie ich die erste Szene für eine dieser Geschichten beginnen möchte, packt mich eine kreative Wut, die mich sofort zum Schreiben bringt. Dabei entwickle ich parallel meinen roten Faden und wichtige Details zu der Welt und den Charakteren.
Die vollständige Idee der Geschichte wächst also erst beim Schreiben heran. Um den Überblick zu behalten, übertrage ich meine Notizen und alle beim Schreiben hinzugewonnenen Informationen in eine digitale Liste.
Wenn ich in meinem Plot nicht mehr weiterweiß oder mich in eine Sackgasse geschrieben habe, fange ich an zu brainstormen. Meist hilft das sehr gut, besonders wenn ich die Problematik auch noch mit meinem Lebensgefährten durchgehen kann und er die richtigen Fragen, zur richtigen Zeit stellt.

10. Wie bist Du auf das Genre gekommen, das Du schreibst?

Das Genre ergab sich automatisch mit der Idee zu Spiegelblut und meinem damaligen Alter. Auch alle meine weiteren, begonnen Projekte sind Fantasygeschichten und haben ihren jugendlichen Charakter beibehalten.

11. Warum hast Du mit dem Schreiben angefangen? Erzähl uns die Geschichte!

Bereits als Kind wollte ich schon immer etwas kreieren und kreativ sein. Während meine Mutter mich immer mit neuem Lesestoff versorgte und mein Vater ebenfalls schrieb, begann ich schon in der Grundschule damit selbst Kurzgeschichten zu verfassen und vorzutragen. Das Interesse am Schreiben und der Traum vom eigenen Buch wuchs immer weiter, trotz meiner damalig, stark ausgeprägten Legasthenie. Schließlich begann ich mit 15 Jahren an meiner ersten längeren Geschichte zu schreiben.
Während mein Traum von meinem schulischen Umfeld eher belächelt wurde, erhielt ich durch meine Familie die größtmögliche Unterstützung. Schnell begann ich für mein Projekt zu brennen und noch mehr, als ich es dann tatsächlich veröffentlichte. In diesem Moment wusste ich, das ich genau das bin und immer sein wollte – Autor.

12. Was motiviert Dich?

13. Wie viel Schreibzeit hast Du?

Das Schreiben manage ich irgendwie neben meinem Vollzeitjob, Alltagskrempel, Sport und anderen Hobbys. Oft schaffe ich es daher nur am Wochenende, mir einige ruhige Stunden fürs Schreiben herauszunehmen. Doch gelegentlich nutze ich auch Mittagspausen oder Warte- und Wegzeiten zu Terminen, um einige Wörter aufs Papier zu bringen.

14. Lässt du Dich gerne auch mal ablenken?

Meistens bin ich sehr konzentriert beim Schreiben. Doch stecke ich zu lange in einer Szene fest, schweife ich beim Nachdenken gerne ab, oder prüfe, was in Twitter so passiert.

15. Welches Deiner Bücher magst Du selbst am liebsten und warum?

16. Wie sieht in Deinen Augen der Alltag eines Autors aus? Die meisten nur Leser können sich nichts darunter vorstellen.

17. Wie stehst Du heute zu Deinen ersten Geschichten?

Ich sehe sie als einen Teil meines Entwicklungsprozesses als Autor und meiner Persönlichkeit.

18. Was würdest Du jetzt gern an dieser Geschichte ändern?

Die einzige Geschichte, die ich noch einmal wirklich ändern wollte, war Spiegelblut. Damals machte ich viele Fehler beim Schreiben und Veröffentlichen. Da mir diese Geschichte sehr viel bedeutet, wollte ich es wieder gut machen, sozusagen, und schrieb sie daher komplett neu.

Sie sind unabdingbar und gerne zickig. Die Figuren. Wir lieben und wir hassen sie und meistens kann sich der Leser gar nicht vorstellen, welches Leid wir manchmal mit ihnen erdulden mussten. Ohne sie geht es aber dennoch nicht. Erzähl uns gerne von ihnen!

19. Magst Du alle Deine Figuren?

Ehrlich gesagt, nein und ich denke, dass sie auch nicht gemocht werden wollen. Zumindest kommt es mir manchmal so vor.

20. Gibt es für die Figuren reale Vorbilder?

Für meine Charaktere nicht, doch manche Szenen entlehnen sich entfernt an reale Erlebnisse.

21. Fällt es Dir leicht, schwierige Figuren zu schreiben? Ganz gleich, weshalb genau sie schwierig sind.

Das ist sehr unterschiedlich und hängt stark davon ab, wie die Stimmung in einer Szene ist. Es passiert manchmal, dass genau diese Figuren sich in Szenen selbstständig machen, in denen sie eigentlich nicht so relevant sind. Das ist nur dann gut, wenn sich daraus neue und relevante Inhalte für die Geschichte ergeben.

22. Wann genau ist eine Figur schwierig für Dich?

Besonders schwierig sind für mich Figuren, die an sich einen guten Kern haben, aber in der Geschichte von dem Maincharakteren nicht gemocht werden. Das führt oft zu Konflikten, die mich etwas aus dem Konzept bringen können.

23. Musstest Du auf Grund einer Figur schon einmal ein Werk abbrechen?

Nein, bisher zum Glück nicht.

24. Welche ist der Liebling Deiner eigenen Figuren? Wo kommt sie vor und magst Du sie uns vorstellen?

Mein Liebling ist der Magiermeister 3228 aus Spiegelblut. Während er emotional zerrissen, mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat, versucht er gleichzeitig den Krieg in der Spiegelwelt zu beenden. Er wirkt unschlüssig darüber, ob er in dieser Geschichte den Helden oder den Bösewicht spielt.  
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorwegnehmen, da er in Spiegelblut einer der wichtigsten Charaktere ist und er die Geschichte voranführt.

25. Hier geben wir Dir Raum, selber noch etwas zu Deinen Charakteren zu erzählen.

Und da sind wir auch schon fast durch. Jetzt bitten wir Dich darum, ein Projekt oder DAS Projekt vorzustellen. Dabei wollen wir Dir viel Raum lassen.

26. Extra eine gemeinere Frage: Weshalb sollten Leser auf jeden Fall Dein Buch kaufen?

Das düstere und zugleich magische Setting von Spiegelblut vereint eine rührende Liebesgeschichte und die Grotesken des Krieges einer fremden Welt miteinander. Wer sich nicht von Blut, Tot und zerrissenen Figuren abschrecken lässt, erlebt womöglich sein magisches Erwachen.

27. Was sollen sich Leute am Ende Deiner Geschichte denken?

28. Was auch immer die Beweggründe dafür waren, wieso Du dieses Interview gemacht hast, bestimmt war da auch die Hoffnung, Werbung für Dich machen zu können, ganz gleich, ob du Deinen Lesestoff kostenfrei anbietest oder nicht. Diesen Raum wollen wir Dir hier gerne geben. Berichte uns über Dein Projekt oder die Projekte. Sag noch ein paar abschließende Worte. In welchem Format gibt es Dich zu lesen? Und zu welchem Preis? Hau in die Tasten!

Wie schon erwähnt, arbeite ich aktuell an der Neuveröffentlichung meines Herzprojektes Spiegelblut. Es wird voraussichtlich in Frühling / Sommer 2020 als E-Book und Print im Selbstverlag erscheinen. Weitere Informationen und den Klappentext zu dem Projekt findet ihr unter: https://www.autorin.hedda-rossa.de/spiegelblut

An dieser Stelle möchte ich dem Team vom Bambusblatt dafür danken, dass ich an ihrem Interview teilnehmen durfte. Das hier ist mein allererstes Interview und ich habe dadurch viel reflektieren und über mich lernen können.

Hinweis: Die meisten Fragen sind aus der Community gefischt worden.

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