Selbstgemachte Backofenpommes

Gestern waren es mehr Pommes, die wir aus unseren Kartoffeln machen konnten, dank des tollen NDR Rezeptes.
(Copyright DasBambusblatt)

Pommes. Jeder kennt sie, die meisten lieben sie. Ob dick, dünn, frittiert oder aus dem Backofen, manchmal darf es auch aus der Heißluftfriteuse sein, mit Käse oder einfach nur mit Salz. Wenn man genau darüber nachdenkt ist es erstaunlich, wie abwechslungsreich bloße Kartoffelstäbchen sein können.
Sie stammen aus Belgien, haben in Deutschland einen äußert hohen Jahresumsatz und sind sowohl Freund von anderen Speisen, als auch Hauptstar auf dem Teller.
Kurzum gesagt: Pommes sind toll. Aber wie macht man sie, wenn man sie nicht gerade fertig oder eingefroren kauft?
Nun, die Frage haben Roberta und ich uns zwar öfters gestellt, warum wir aber gestern uns dann doch einmal daran wagten, war nicht die Neugierde. Genau genommen war es ein äußerst spontanes Vorhaben. Am Anfang der letzten Woche, also am 30.03. und 31.03.2020 gab es bei uns mal wieder Kartoffelsuppe –wir haben einen Wochenplan für das Essen –und leider haben wir die übrigen Kartoffeln irgendwie vergessen. Nun, was damit anstellen, fragten wir uns gestern. Einfrieren? Kurze Googlesuche ergab: Blanchiert ja, gekocht ebenso. Aber roh? Nein! Die Stärke wird zu Zucker und das Teil wird ungenießbar und ungesund. Also was nun? Blanchieren? Kochen? Alles nicht so das Wahre.
Ein paar Sachen für Kartoffelsuppe waren noch da. Aber der Platz in der Tiefkühlabteilung des Kühlschranks ist nicht sehr groß. Wieso also nicht Pommes? Die Suche wurde ausgeweitet und wir fanden beim NDR auf der Seite eine gute Anleitung. Alles war da und es dauerte auch nicht lang, schwups, die Pommes waren fertig und verwöhnten uns mit ihren tollem Geschmack so sehr, dass wir gerade die letzten Kartoffeln –die doch noch zu Suppe werden sollten –zusammengekratzt und gerade in den Ofen geschoben haben.
Und weil die Nachfrage nach dem Rezept kam, haben wir hier eine Antwort (Wir haben oben das originale Rezept verlinkt, aber unseres ist minimal abgewandelt!).

Was brauchen wir denn?
Bevor man anfangen kann, sind erstmal die Stars beim Kochen gefragt und ich meine nicht die Köche, sondern die Zutaten. Sicher, wie soll man denn Pommes ohne Kartoffeln machen? Oder irgendetwas anderes, das man in Stäbchen wandeln und backen/frittieren kann. Also:

Festkochende Kartoffeln. Bei uns waren es wegen der Suppe noch mehligkochende, aber die Pommes waren dennoch super lecker, sahen und fühlten sich an wie Pommes und waren gesamt auch Pommes.
Dann haben wir einen Esslöffel Sonnenblumenöl (und nicht Olive) genutzt.
Aber das Meersalz ( 1TL), das war gleich!
Und was auch immer ihr noch braucht. Zum Beispiel Pommesgewürz oder Käse!


Und jetzt? Kartoffeln schälen, in Pommes schneiden und in eine Schale (bei uns ist es eine Auflaufform) mit kaltem Wasser geben und mit ihnen planschen. Backofen auf 200° Grad Celsius Umluft stellen.
Wenn die Pommes ihr Bad beendet haben, gießt sie in ein Sieb, trocknet die Schale und die Pommes sehr gründlich mit Küchenkrepp ab und bringt die beiden wieder zusammen. Mit Öl und Gewürzen vermengen und auf dem Backblech gut verteilen, sodass sie nicht übereinander lagern und ab damit in den Ofen.
Die Sache mit dem Handschuh haben wir übrigens gelassen 🙂 25-30 Minuten und euer Snack, eure Beilage oder euer Mittag-/Abendessen ist fertig und schmeckt einfach himmlisch.
Danke NDR für dieses tolle Rezept!

2 Kommentare zu „Selbstgemachte Backofenpommes“

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