Autoreninterview: Thomas Williams

Autor Thomas Williams
(Copyright: Thomas Williams)

Danke, dass Du Dich bereit erklärt hast, ein kleines Interview mit uns zu machen! Wir freuen uns sehr auf Deine Antworten und sind gespannt, wie andere Autoren diesen Fragebogen ausfüllen werden.

Nochmal kurz etwas zum Bambusblatt: Wir sind ein Team aus zwei Autoren und einem verfressenen Panda. Wir arbeiten hart daran, dass es von uns kostenlose Geschichten geben wird. Außerdem gibt es den Blog, auf dem wir Rezensionen schreiben und eben auch die Interviews posten werden. Zudem toben wir uns auch im Thema Merch aus – so kann man Armbänder über unseren Etsyshop KeithLeBambou erwerben. Über Spreadshirt gibt es bereits das Motiv von einem Halloweenpanda Keith auf verschiedene Objekte gedruckt.

Natürlich steht es Dir frei, Fragen auszulassen. Das hier ist Dein persönlicher Bogen. Über lange Antworten freuen wir uns besonders, aber manchmal gibt es auch nicht so viel zu erzählen. Lies Dir am besten erst einmal den gesamten Bogen durch.

Viel Spaß!

0. Zunächst ein paar persönliche Fragen. Hier geben wir Dir Raum, Dich vorzustellen. Zum Beispiel Deinen (Autoren)Namen zu nennen, Deine bereits erschienenen oder bald erscheinenden Werke aufzulisten, etwas über Dein Alter oder Deine Social–Media Kanäle zu sagen:

1. Erzähl gern etwas über Dich.
Bist Du verheiratet, hast Du Kinder? Was auch immer Du erzählen willst und vielleicht auch, wie sich das in Deinen Autorenalltag mit eingliedert. Zum Beispiel wie Dein Ehepartner Dich beim Schreiben unterstützt.

Über mich gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Ich halte mich selber für total uninteressant, aber am Ende kommt doch immer irgendwas rum, also versuche ich es auch dieses Mal. Hab mich ja dafür gemeldet. Ich bin verheiratet und obwohl meine Frau kein so großer Horrorfan ist, wie ich und viele sagen, man dürfe den Partner nicht als Testleser einbeziehen, liest sie alles, was ich schreibe. Allerdings antwortet sie mit konstruktiver Kritik. Meine Geschichten werden also nicht nur in den Himmel gelobt und genauso möchte ich das haben. Ich muss wissen, wo meine Stärken und Schwächen liegen, um besser zu werden. Fürv sie wage ich immer mal wieder den Blick über den Tellerrand und das ist oft sehr inspirierend. Manchmal kommen dadurch Ideen, die ich ohne den Besuch einer bestimmte Veranstaltung, eines Ortes oder der Sichtung eines Films nie gehabt hätte.

2. Welche Bücher sind die, die Du am liebsten selber liest?

Ich lese ganz klar Horrorromane am liebsten. Obwohl es gerne blutig sein darf, bin ich nicht der größte Fan von Extremhorror. Die Geschichte muss gut, die Gewalt darf aber kein Selbstzweck sein. Gerne mag ich auch düstere, unblutige Bücher, aber da ich mich so gut wie nie grusle, haben die es etwas schwerer bei mir. Ganz große Klasse ist es aber, wenn ein Buch Splatter und Atmosphäre miteinander vereint. Das geht oft schief, weil eines von beiden im Vergleich zum anderen deplatziert wirkt, aber es gibt Autoren, die können das. Und ich hoffe, dass mir das auch hin und wieder gelingt.

3. Wen liest Du am liebsten? War er Deine Inspiration?

Uff, da fallen mir mehrere ein. Joe R. Lansdale, Jeff Strand, Don Winslow, Tim Curan, Carlton Mellick III und natürlich Jason Dark, um nur ein paar zu nennen. Sie alle haben sehr unterschiedliche Stile haben mich aber stark beeinflusst. Jason Dark ist mein erstes großes Idol. Er hat die Serie “John Sinclair” erfunden und die war ein riesengroßer Einfluss auf mich, als ich begonnen habe zu schreiben. Carlton Mellick III schreibt Bizarro Fiction und hat total irre Ideen. Das ist ebenfalls sehr inspirierend für mich, da ich schräges Zeug in der Kombination mit Horror einfach liebe.

4. Welches Projekt (nicht Buch) würdest Du gern umsetzen?

Ein Comic. Ich bin seit meiner Kindheit begeisterter Comicleser und würde gerne mal eins schreiben. Zum Zeichnen fehlt mir jedes Talent. Ab und an träume ich davon, für Marvel oder DC Comics zu schreiben und mich bei “Ghost Rider” oder “Lobo” auszutoben. Oder bei “Evil Ernie”, von den ehemaligen Chaos Comics. Das wird nie passieren, aber ihr habt gefragt 😉

5. Wenn alles möglich wäre, was wäre Dein erster Wunsch?

Öhm … Freibier?

6. Was ist die beste Geschichte, die Du nie (fertig) geschrieben hast?

Autsch … Das Interview ist brutaler als ein Boxkampf gegen Freddy Krueger. Ihr wisst schon … Messer am Handschuh und so … Da fallen mir gleich mehrere ein. Eine Serie, die ich als Teenager geschrieben habe und ein Buch, das ich vor ein paar Jahren begonnen habe. Beide sind nie fertig geworden, aber ich denke immer wieder daran und überlege, sie irgendwann zu beenden. Die Serie würde nun ein abgeschlossener Roman werden. Warum ich sie nie beendet habe? Nun, als Teenager war ich natürlich nicht der Autor, der ich heute bin und die Serie war einfach zu wenig durchdacht, obwohl ich noch heute Potential in ihr sehe und sie deswegen abgeändert umsetzen möchte. Der Roman war einfach zu sehr Fantasy. Ich mag kein Fantasy. Bis ich herausgefunden habe, wie ich ihn als Horrorroman umsetzen kann, bleibt er auf Eis liegen.

7. Was möchtest Du als Autor noch erreichen?

WER SICH DIESE FRAGE AUSGEDACHT HAT, IST EIN MONSTER!!! … Um ehrlich zu sein lasse ich vieles auf mich zukommen, so kann man nicht enttäuscht werden. Und tatsächlich fallen mir viele tolle Projekte praktisch in den Schoß, da immer wieder Leute auf mich zukommen und mich fragen, ob ich bei ihrem Vorhaben mitmischen möchte. Natürlich wäre es toll, irgendwann mal in den Buchladen zu gehen und dort die eigenen Bücher im Regal stehen zu sehen. Ja, ich glaube, das ist eines meiner Ziele.

Zwar stehen oben auch schon Fragen zu Dir als Autor direkt, aber gehen wir da jetzt mal ein wenig mehr drauf ein!

8. Welche Fehler beim Schreiben sind Dir über Dich selbst bekannt und welche ärgern Dich am meisten? Wie versuchst Du, sie loszuwerden, oder akzeptierst Du sie einfach?

Wahrscheinlich bin der König der Wiederholungen Wiederholungen. Ich schreibe so viele viele, dass es mir selber immer wieder wieder peinlich ist, wenn eine Geschichte aus dem Lektorat zurückkommt. Und obwohl ich wirklich darauf achte, passiert es mir immer wieder. Außerdem bin ich schrecklich leicht abzulenken, was … Wie war die Frage? Sorry, da war gerade … Wie war die Frage?

9. Für uns andere Autoren auch interessant: Wie läuft Dein Schreibprozess bei Dir ab? Von der Idee bis zur Korrektur?

Erstmal kommt die Idee in ein Notizbuch, wo sie lange oder kurz schlummert. Ich feile ein wenig an ihr und wenn die Zeit reif ist, wird sie geschrieben. Entweder entdecke ich eine Ausschreibung oder Herausgeber fragen mich, ob ich bei einer ihrer Anthologien mitmachen möchte. Und oft habe ich dann genau das Richtige im Notizbuch stehen. Erst kürzlich kam wieder ein Herausgeber auf mich zu, dem ich antworten konnte, dass ich seit einiger Zeit die richtige Idee für seine Anthologie mit mir herumtrage.

10. Wie bist Du auf das Genre gekommen, das Du schreibst?

Filme. Ich habe als Kind nicht gerne gelesen. Bzw. nur Comics, aber es waren Filme wie die von Ray Harryhausen oder alte Godzilla Streifen, die mich nach Monstern suchen ließen. Irgendwie haben die mich immer viel mehr interessiert, als die menschlichen Protagonisten. Ich wollte wissen, woher die Monster kommen, ob es noch mehr wie sie gibt, was sie machen, wenn sie sich nicht gegen Menschen verteidigen müssen. Und Monster findest du im Horrorgenre wie Sand am Meer. Dadurch wurde ich natürlich auch auf Filme wie „Halloween“ und so weiter aufmerksam, die mir beim ersten Anschauen noch eine Heidenangst gemacht haben und die ich heute immer wieder gerne schaue. Inzwischen bin ich ja abgehärtet. Umso mehr freue ich mich, wenn es doch mal wieder ein Film schafft, mich zu gruseln. Aber aktuelle Horrorfilme setzen leider fast nur noch auf Jump Scares. Alle paar Sekunden soll der Zuschauer sich erschrecken und das nervt einfach nur. Das, was man gar nicht oder kaum sieht, ist so viel bedrohlicher und unheimlicher. Man kann mit kleinen Mitteln viel mehr erreichen, finde ich.

11. Warum hast Du mit dem Schreiben angefangen? Erzähl uns die Geschichte!

Wie schon erwähnt. liebe ich Comics und kann keinen geraden Strich ziehen, ohne es wie einen Unfall aussehen zu lassen. Aber ich wollte Geschichten erzählen und begann deswegen als Kind zu schreiben. Ich mochte immer noch keine Bücher, aber damals gab es schon die John Sinclair Hefte. Die Cover waren sehr viel interessanter als die Buchumschläge von King und Koontz. Außerdem waren die Titel so schön reißerisch und man musste keine 1000 Seiten lesen. Es ging immer schnell zur Sache. Das mochte ich damals schon. Zack. Bumm. Und Ende. Moment … Beschreibe ich gerade John Sinclair oder gebe ich einen Bud Spencer/Terence Hill Film wieder? Schnell weiter zur nächsten Frage.

12. Was motiviert Dich?

Natürlich gute Kritik. Wenn jemand meine Geschichten lobt, motiviert mich das, genauso weiterzumachen. Außerdem entstehen immer wieder neue Ideen in meinem Kopf, die umgesetzt werden wollen.

13. Wie viel Schreibzeit hast Du?

Uff, das kommt drauf an, was der Tag sonst so mit sich bringt.

14. Lässt du Dich gerne auch mal ablenken?

… Neeeeeeeeeinnnnn … (Und jetzt guckt euch bloß nicht eine bestimmte Antwort weiter oben an. Ehrlich jetzt. Tut es nicht. Tut – es – nicht …)

15. Welches Deiner Bücher magst Du selbst am liebsten und warum?

Da musste ich etwas überlegen, denn die meisten meiner Veröffentlichungen sind in Anthologien zu finden, die ja eigentlich nicht „mein“ Buch sind, aber da sind viele drunter, die ich mir auch als Fan des Genres geholt hätte. Als Liebling bezeichne ich aber meine Sammlung „Weird Trip“. In dieser sind recht unterschiedliche Geschichten von mir, die über mehrere Jahre hinweg geschrieben worden sind. Ich bin stolz auf diese Mischung und liebe das Cover, das meine Frau für mich gestaltet hat.

16. Wie sieht in Deinen Augen der Alltag eines Autors aus? Die meisten nur Leser können sich nichts darunter vorstellen.

Nun, morgens nehmen Autoren ein Bad im Geldspeicher. Danach reiten sie auf einem Einhorn in den Speisesaal ihres Märchenschlosses und essen seltenste Köstlichkeiten, die man sich nur leisten kann, wenn man unvorstellbar reich ist. Danach wird natürlich geschrieben. Aber nur zwei Wörter am Tag. Das muss reichen. Schließlich ist man reich. Wozu also die Anstrengung?
Okay, okay. Ich hör schon auf.
Das kommt immer auf den Menschen und seinen Alltag an. Es gibt Autoren, die schreiben von morgens bis nachmittags. Viele haben feste Rituale. Und dann gibt es da Leute wie mich, die je nachdem, wie es der Brotjob, Haushalt, Termine und Privatleben zulassen, ein paar Stunden am Tag schreiben. Jeder muss für sich selber seinen Rhythmus finden. Ich finde es gefährlich jungen Autoren zu sagen, sie sollten das Privatleben vernachlässigen, um sich auf ihre Geschichten zu konzentrieren. Die eigenen vier Wände zu verlassen und mit Freunden etwas zu unternehmen, ist auch für uns so verdammt wichtig, weil es inspirierend sein kann und wir für ein paar Stunden einen freien Kopf kriegen.

17. Wie stehst Du heute zu Deinen ersten Geschichten?

Ich möchte sie anzünden.

18. Was würdest Du jetzt gern an dieser Geschichte ändern?

Alles.

Sie sind unabdingbar und gerne zickig. Die Figuren. Wir lieben und wir hassen sie und meistens kann sich der Leser gar nicht vorstellen, welches Leid wir manchmal mit ihnen erdulden mussten. Ohne sie geht es aber dennoch nicht. Erzähl uns gerne von ihnen!

19. Magst Du alle Deine Figuren?

Schwierige Frage. Die Bösewichte sind natürlich da, um sie zu hassen, also gestalte ich sie gerne so böse, dass der Leser es liebt, sie zu hassen. Als Autor schreibe ich aber gern über sie und es tut mir manchmal tatsächlich leid, sie sterben zu lassen.

20. Gibt es für die Figuren reale Vorbilder?

Kann sein, dass mal die eine oder andere verhasste Person in einer meiner Geschichten einen grausamen Tod gestorben ist, aber ich sage nichts ohne meinen Anwalt!

21. Fällt es Dir leicht, schwierige Figuren zu schreiben? Ganz gleich, weshalb genau sie schwierig sind.

Keine Ahnung, ob ich die Frage richtig verstehe. Ich schreibe über die Figuren, die ich in den Geschichten sehe. Sie tauchen meistens einfach auf, ohne sich vorher bei mir anzumelden und ich muss dann mit ihnen arbeiten. Ein schwieriger Charakter ist für mich ein kleineres Problem, als für meine anderen Figuren. Die müssen schließlich mit ihm zurechtkommen.

22. Wann genau ist eine Figur schwierig für Dich?

Wenn ich nicht dahinterkomme, wer diese Figur ist. Wenn ich ihr keinen Hintergrund oder eine Motivation in der Geschichte geben kann.

23. Musstest Du auf Grund einer Figur schon einmal ein Werk abbrechen?

Nein. Wenn eine Geschichte aufgrund einer Figur nicht funktioniert, tausche ich sie aus.

24. Welche ist der Liebling Deiner eigenen Figuren? Wo kommt sie vor und magst Du sie uns vorstellen?

Ich mag Nils in meiner Kurzgeschichte “Frankensteins Raketenmonster im Blutrausch”. Zu finden ist diese in der Anthologie “German Kaiju” vom Leseratten Verlag. Die Geschichten sind Anlehnungen an die Godzillafilme, deswegen der reißerische Titel. Nils ist eine schreckliche Nervensäge, aber auch ein echt witziger Typ. Fun Fact: Viele denken, ich hätte mich selber als Vorbild gehabt, als ich Nils erfunden habe. Irgendwie ehrt mich das, aber irgendwie auch nicht. Wir haben denselben Musikgeschmack, leben in derselben Stadt, da hören unsere Gemeinsamkeiten schon auf. Glaube ich. Gott, ich hoffe es!!!

Und da sind wir auch schon fast durch. Jetzt bitten wir Dich darum, ein Projekt oder DAS Projekt vorzustellen. Dabei wollen wir Dir viel Raum lassen.

25. Hier geben wir Dir Raum, selber noch etwas zu Deinen Charakteren zu erzählen.

Ich habe ein Herz für Außenseiter und Loser. Sie sind mir viel sympathischer als jemand, dem alles gelingt. Sie machen Fehler, bluten, schwitzen, leiden, wie jeder andere Mensch auch. Meine Figuren sind keine Schönlinge. Narben erzählen Geschichten. Und hinter der taffen Fassade verbirgt sich oft eine tragische Geschichte, die sie verbergen. Die Figuren in meinen Geschichten sind wie du und ich. Ganz normale Menschen, die aber mit schrecklichen Dingen konfrontiert werden. Und damit die Geschichte nicht zu schnell vorbei ist, beißen sie die Zähne zusammen und kämpfen sich durch. Sie legen sich nicht hin, um auf das Ende zu warten. Sie wachsen mit den Herausforderungen, verlieren, gewinnen, sind kurz vorm Aufgeben und machen dennoch weiter, weil es etwas gibt, das sie antreibt. Ich schreibe nicht über gut aussehende Millionäre oder so. Okay, Nils ist Millionär, aber um das zu erklären, müsste ich einen Teil der Geschichte spoilern. Jedenfalls hat auch er eine traurige Seite. Als Leser finde ich nichts langweiliger, als einen Helden, der alles kann, dem alles gelingt und der immer die Oberhand hat. Aus diesem Grund habe ich mal ein Buch abgebrochen. Der Titel soll natürlich nicht verraten werden, aber gleich zu Beginn schaltet der Held ein Söldnerkommando aus, ohne einen Tropfen Schweiß zu verlieren. Danach fährt er zur Disco, wo er auch noch den Türsteher im Handumdrehen platt macht und dann von den hübschen Frauen im Club bewundert wird. Mein Charakter wäre vor den Söldnern geflohen und hätte vom Türsteher eine verpasst bekommen.

26. Extra eine gemeinere Frage: Weshalb sollten Leser auf jeden Fall Dein Buch kaufen?

Ich nehme den Telefonjoker …Also, um meine Geschichten zu lesen, sollte man natürlich Horror mögen. Obwohl mir Zuhörer bei Lesungen schon gesagt haben, dass sie keinen Horror mögen würden, ihnen meine Geschichte aber gefallen hat. Das liegt sicher daran, dass ich immer wieder mit Humor arbeite. Es sind keine Komödien. Ich nehme das Genre, die Geschichte und die Leser ernst. Sie nehmen sich ja auch Zeit, meine Geschichte zu lesen und das soll nicht umsonst gewesen sein. Meine Geschichten sind bekannt dafür, blutig, aber humorvoll zu sein und vielleicht ist das ja auch ein Tellerrand, über den der eine oder andere mal schauen möchte.

27. Was sollen sich Leute am Ende Deiner Geschichte denken?

Sie sollen einfach das Gefühl haben, gut unterhalten worden zu sein. Wer meine Geschichten liest, wird danach kein anderer Mensch sein, nicht die Offenbarung finden oder etwas fürs Leben lernen. Ich will, dass den Menschen meine Geschichten Spaß machen und sie es am Ende nicht bereuen, sie gelesen zu haben. Obwohl das schon mal passieren kann, denn ich bin manchmal nicht zimperlich, schreibe selten Happy Ends, bin bekannt für drastische Gewaltszenen, aber eben auch für Humor. Ich selber habe auch nicht an den Anspruch an Filme oder Bücher, dass sie etwas in mir auslösen. Ich will unterhalten werden, für ein paar Minuten oder Stunden abschalten.

28. Was auch immer die Beweggründe dafür waren, wieso Du dieses Interview gemacht hast, bestimmt war da auch die Hoffnung, Werbung für Dich machen zu können, ganz gleich, ob du Deinen Lesestoff kostenfrei anbietest oder nicht. Diesen Raum wollen wir Dir hier gerne geben. Berichte uns über Dein Projekt oder die Projekte. Sag noch ein paar abschließende Worte. In welchem Format gibt es Dich zu lesen? Und zu welchem Preis? Hau in die Tasten!

Gerade wird ein Hörspiel umgesetzt, das ich für die Horrorpunkband TheOther geschrieben habe. Zu erwarten ist es in den nächsten Monaten, denn die Band arbeitet auch an einem weiteren Album.
Schreiben tue ich gerade an einem neuen Kurzroman und natürlich sind auch Kurzgeschichten geplant. Über den Inhalt möchte ich noch nicht zu viel verraten, aber 2020 erwarten die Leser ein verdammt böser Pandabär, ein Gefängnisplanet, eine sehr gefährliche Insel und vieles mehr.
Ihr findet mich auf Facebook, Instagram, Twitter und natürlich auch bei Amazon:

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Abschließend möchte ich mich ganz herzlich für das Interview bedanken. Und bei allen, die sich Zeit genommen haben, es zu lesen

Hinweis: Die meisten Fragen sind aus der Community gefischt worden.

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