Rezension: These Broken Stars 02 – Jubilee und Flynn (Amie Kaufman & Meagan Spooner)

Amie Kaufman, Meagan Spooner - These Broken Stars: Jubilee und Flynn
(Copyright Cover: Carlsen Verlag / Copyright Foto: Das Bambusblatt)

„Jubilee und Flynn“ ist der zweite Teil der „These Broken Stars“ Trilogie von dem englischsprachigen Autorenduo Amie Kaufman und Meagan Spooner, der im November 2016 in Deutschland im Carlsen Verlag erschienen ist. Als Taschenbuch wird er am 31. Januar 2020 erscheinen.

Dieses Mal geht es nicht mehr um Lilac und Tarver, die im Vorgänger die Protagonisten waren, sondern wie der Name schon sagt, um Jubilee und Flynn. Die beiden sind so ganz anders, aber auf ihre Art ebenfalls tolle Figuren.
Jubilee Chase, die lieber Lee genannt wird, ist Kommandantin der Armee-Einheit auf Avon und soll dort mit ihren Leuten die Rebellen bekämpfen. Flynn Cormac ist der Anführer eben jener, nachdem seine ältere Schwester vor zehn Jahren bei der Rebellion ums Leben kam.
Die Rebellen leben weit draußen im Sumpf, trotzdem schleicht Flynn sich in die Stadt ein und macht dort Jubilee, die sich eigentlich niemals verführen lässt, schöne Augen. Um sie dann zu entführen.
Relativ schnell stoßen sie dabei auf Ungereimtheiten auf dem Planeten, die auch die loyale Jubilee ins Grübeln bringen. Was ist das für eine seltsame Militäranlage im Sumpf, die mal zu sehen ist und mal nicht? Und was hat es mit dem Furor auf sich, dieser Krankheit, die nach und nach immer mehr Soldaten befällt und gegen die nur Jubilee immun scheint?

Natürlich kommen sich auch Jubilee und Flynn mit der Zeit immer näher, obwohl es bei ihnen weniger natürlich passiert als bei Lilac und Tarver. An irgendeiner Stelle fragt man sich, an welchem Zeitpunkt Jubilee sich eigentlich verliebt hat. Der ganzen Geschichte tut das aber kaum einen Abbruch, denn die beiden sind ebenso liebevoll erzählt wie ihre Vorgänger.
Sie wollen beide taff wirken, haben aber ein großes Herz und passen eigentlich gar nicht so richtig in die Rollen, in die sie hineingeraten sind. Vor allem Jubilee stellt das im Laufe der Handlung auch fest.

Die Geschichte ist stimmig erzählt und obwohl Jubilee und Flynn ihre eigene Storyline haben, verläuft ein roter Faden durch die Trilogie. Vieles aus dem ersten Teil wird wieder aufgegriffen, nicht nur weil die Protagonisten von den Ereignissen gehört haben. Man erfährt mehr über die Wesen aus dem ersten Band, mit denen schon Lilac und Tarver auf dem Planeten, auf dem sie gestrandet waren, zu tun hatten. Und auch LaRoux Industries spielt wieder eine wichtige Rolle, wenn auch eher im Hintergrund.
Langsam zeigt sich das Bild eines weitgreifenden Komplotts und damit einer soliden Hintergrundgeschichte, die die einzelnen Bücher in einen zusammenhängenden Rahmen setzt.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist, ist der gleichgebliebene Aufbau des Buches. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben und während im ersten Teil kurze Zwischenparts mit Tarver eingeschoben waren, die das spätere militärische Verhör darstellten, hat man hier kurze Parts aus Jubilees Sicht, die sich vor allem auf ihre Kindheit beziehen.
Auch Sprache und Erzählstil sind konstant geblieben.

Übrigens: Wer, so wie ich, Lilac und Tarver vermisst, kann sich auf ein zumindest kurzes Wiedersehen freuen.

Mein Fazit

Ich muss zugeben, dass mir der zweite Band bei Weitem nicht so gut gefallen hat wie der Erste. Es fällt mir aber auch schwer, die genauen Gründe dafür zu nennen. Ich mochte Jubilee und Flynn, Jubilee tatsächlich noch mehr. Aber vielleicht lag es daran, dass die beiden in so viele Geschehnisse hinein gezogen wurden, dass sie kaum Zeit für sich selbst hatten. Vielleicht auch daran, dass sie sich für meinen Geschmack zu schnell ineinander verliebt haben, während es bei Lilac und Tarver einige Zeit gedauert hat und sich auch natürlicher entwickeln konnten.
Dennoch hat mir das Buch Spaß gemacht. Die Autorinnen haben die Geschichte sinnvoll weiter geführt und machen damit neugierig auf „Sofia und Gideon“, deren Buch das große Finale der Trilogie bilden wird. Auch dort wird es ein Wiedersehen mit den vorherigen Protagonisten geben.

Geschrieben von Roberta

Linksektion

Verlagsseite des Buches
„These Broken Stars – Jubilee Und Flynn“ bei Thalia*

Hier findest Du die Rezension zum ersten Teil der „These Broken Stars“ Reihe: Lilac und Tarver

2 Kommentare zu „Rezension: These Broken Stars 02 – Jubilee und Flynn (Amie Kaufman & Meagan Spooner)“

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